Produktinformation
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| 1. One Ring To Rule Them All - The Prophecy |
| 2. Concerning Hobbits |
| 3. The Shadow Of The Past |
| 4. The Treason Of Isengard |
| 5. The Black Rider |
| 6. At The Sign Of The Prancing Pony |
| 7. A Knife In The Dark |
| 8. Flight To The Ford |
| 9. Many Meetings |
| 10. The Council Of Elrond (composed & performed by Enya) |
| 11. The Rings Goes South |
| 12. A Journey In The Dark |
| 13. The Bridge Of Khazad Dum |
| 14. Lothlorien |
| 15. The Great River |
| 16. Amon Hen |
| 17. The Breaking Of The Fellowship |
| 18. May It Be (composed & performed by Enya) |
Den Score steuerte Howard Shore bei. Der Mitstreiter von David Cronenberg (Die Fliege) hat schon in Das Schweigen der Lämmer, Sieben oder The Cell den archetypischen Kampf zwischen Gut und Böse in Noten gefasst. Für den ersten verfilmten Band des bereits 1954 erschienenen Dür den Herrn der Ringe studierte er nicht nur den Millionenseller, ließ sich davon inspirieren und komponierte parallel zum Lesen, sondern kooperierte auch eng mit den beiden Drehbuchautoren. Sein Ziel: Die größtmögliche Harmonie zwischen literarischer Vorlage, ihren Charakteren, Lebensumfeld und der Musik! Shore versuchte zudem zu ergründen, wie die Musik vor 7.000 Jahren in Mittelerde geklungen haben könnte. Deshalb hörte er sich die unterschiedlichste Folklore des 8. und 9. Jahrhunderts an, was starke Auswirkungen auf die Instrumentals des Kanadiers hatte.
Aufgenommen wurde ein Teil des Scores zu dem 165-minütigen Epos dort, wo der vor allem durch Horrorfilme bekannt gewordene Regisseur Peter Jackson (Dead Alive) die 270 Millionen Dollar teure Produktion gedreht hatte: In Neuseeland. Die Town Hall der Hauptstadt Wellington wurde zum Tonstudio umfunktioniert, in dem das 96-köpfige New Zealand Symphony Orchestra und ein 50 Personen starker polynesischer Männerchor Platz nahmen. Den Rest, an dem The London Philharmonic Orchestra, zwei Chöre und die Sängerin Elizabeth Frazer (ehemals The Cocteau Twins) beteiligt waren, schnitten Techniker in England mit. Das Ergebnis erinnert von seiner Komplexität her an eine große Oper, überrascht mit abwechslungsreichen Stimmungsbildern zwischen kraftvoll-laut und verspielt-leise, atmosphärisch und aufwühlend, fröhlich und Furcht erregend. So wird binnen 71 Minuten die Story des ersten Bandes musikalisch vielfältig nacherzählt!
Da Der Herr der Ringe die erste Produktion der Kinogeschichte darstellt, von der alle drei Teile am Stück verfilmt worden sind, konnte Shore nach einjähriger Arbeit an Teil eins gleich die Folge-Aufträge angehen: Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs. --Thomas Hammerl
Zu dieser Sonderausgabe läßt sich sagen, daß sie noch mehr den Eindruck vermittelt, man habe etwas sehr edeles in der Hand bzw. man hört etwas überaus anspruchsvolles. Die rote Kunstleder-Hülle sieht sehr schön aus und sorgt dafür, daß der Soundtrack garantiert nich in einer Sammlung von CDs untergehen wird. Er ist komplett rot und es steht nur vorne der Titel und der Komponist drauf - nicht mal eine Titelliste ist darauf zu sehen, die aber auf einer zusätzlichen kleinen Pappe und dem Booklet zu finden ist. Wer die Buch-ähnliche Hülle aufschlägt hat zwei Papp-Beutel vor sich. Einer für die CD und einer für ein sehr schönes Booklet, daß vollkommen aus nicht-glänzenden Papier besteht. Darin stehen die Titelliste, verschiedene Texte zu den Liedern (Lieder in der Elben-Sprache sind im Originaltext und in Englisch abgedruckt) und zwei Kommentare (vom Komponisten und vom Regisseur). Das alles unterlegt von sehr eindrucksvollen Bildern aus dem Film.
Ich bin durchaus froh, diese Ausgabe zu besitzen, da sie sich deutlich hervorhebt und den an sich schon außergewöhnlichen Soundtrack auch eine würdigende Verpackung gibt.
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