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Der Herr der Ringe: Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Wiederkehr des Königs. 3 Bände.
 
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Der Herr der Ringe: Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Wiederkehr des Königs. 3 Bände. [Taschenbuch]

John Ronald Reuel Tolkien , Wolfgang Krege , E. M. von Freymann
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (643 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 1347 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 14., Aufl. (Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608935444
  • ISBN-13: 978-3608935448
  • Originaltitel: The Lord of the Rings
  • Größe und/oder Gewicht: 19,8 x 13 x 7,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (643 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 491 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Buch der 1000 Bücher

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Der Herr der Ringe
OT The Lord of the Rings (The Fellowship of the Ring, The Two Towers, The Return of the King)OA 1954, 1954, 1955 , als Sammeltitel 1978DE Die Gefährten,1969, Die zwei Türme, 1970, Die Rückkehr des Königs, 1970, als Sammeltitel 1978Form Romantrilogie Epoche Moderne
Mit seiner Romantrilogie Der Herr der Ringe begründete J. R. R. Tolkien die Gattung Fantasy-Literatur mit, da es ihm gelang, ein in sich geschlossenes fiktives Weltbild überzeugend darzustellen. Das spannend erzählte Werk verkaufte sich allein in Deutschland fünf Millionen Mal, weltweit wurden 50 Millionen Exemplare der Trilogie verkauft.
Entstehung: Nach dem Verkaufserfolg des Romans Der Kleine Hobbit (1937), zunächst eine Erzählung für seine Kinder ohne Absicht der Veröffentlichung, drängte der Verlag Allen & Unwin Tolkien zu einer Fortsetzung der Abenteuer in der mythischen Welt Mittelerde.
Insgesamt zwölf Jahre arbeitete Tolkien in seiner Freizeit an dem Manuskript, weitere fünf Jahre vergingen wegen notwendiger Überarbeitungen am Manuskript bis zum Erscheinen 1954 bzw. 1955.
Inhalt: Im dritten Zeitalter spielt die Geschichte um die Vorherrschaft in Mittelerde und den Kampf um den Besitz eines mächtigen Rings und seiner Vernichtung. In grauer Vorzeit vom finsteren Herrscher Sauron geschmiedet, verleiht er dem Träger große Macht. Der wieder erstarkte Sauron braucht den Ring, um ganz Mittelerde unterwerfen zu können. Lange Zeit verschollen, ist der Ring im Auenland wiederaufgetaucht.
Bilbo Beutlin gibt ihn dort an seinen Neffen Frodo weiter. Beide sind Hobbits, menschenähnliche Wesen, jedoch kleiner als Zwerge. Der Ringträger Frodo wird vom Rat der Bewohner Mittelerdes dazu ausersehen, den Ring ins Land des Feindes, Mordor, zu bringen, um ihn dort zu vernichten. Begleitet wird er von acht Gefährten mit Vertretern der Völker Mittelerdes. Die Ringgemeinschaft wird jedoch vom Feind getrennt; jeder beteiligt sich nun auf seine Art am Kampf gegen die Heerscharen Saurons. Letztlich siegreich sind die Völker Mittelerdes erst, als es Frodo mit seinem Freund Sam schließlich gelingt, den Ring im Berg des Feuers zu vernichten: Saurons Macht ist damit gebrochen und das dritte Zeitalter beendet. Der König der Menschen tritt letztendlich seine rechtmäßíge Herrschaft an; die Hobbits kehren ins Auenland zurück, die unsterblichen Elben verlassen den Kontinent Mittelerde und segeln zu den Ewigen Landen im Westen – begleitet von Bilbo und Frodo.
Aufbau: Das 1000-seitige Werk umfasst drei Teile: Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs, von denen jeder wiederum aus zwei Büchern mit zahlreichen Episoden besteht. Der Prolog enthält neben der Vorgeschichte eine Einführung zum Volk der Hobbits, ein umfangreicher Anhang und ein Register geben historische Überblicke, informieren über Schriften und Sprachen Mittelerdes sowie über Tiere, Orte und Personen.
Wirkung: In den 1960er Jahren zum Bestseller avanciert, gab das groß angelegte Werk der Fantasy-Literatur entscheidende Impulse: Es beeinflusste zahlreiche Autoren wie Michael R Ende in seiner Unendlichen Geschichte (1979), Marion Zimmer Bradley (1930–99) mit dem Roman Die Nebel von Avalon (1982) und schließlich in jüngster Zeit die britische Autorin Joanne K. R Rowling mit der Serie um den Zauberlehrling Harry Potter ( Teil 1: 1997), mit der das Genre eine Renaissance erlebte. Ebenso griff US-Filmproduzent und Regisseur George Lucas in seinem Sciencefiction-Epos Star Wars (1977) auf den Roman zurück.
Wegen seiner vermeintlichen Trivialität umstritten war Der Herr der Ringe jedoch in Teilen der Literaturkritik. Zweimal wurde der Stoff verfilmt: 1978 vom Zeichentrickfilmer Ralph Bakshi, 2001 feierte der erste Teil der aufwändigen und überaus erfolgreichen Verfilmung von Peter Jackson Premiere. P. Z. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

"Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,
Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,
Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,
Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.
Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,
Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden
Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn."

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401 von 422 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch, aber..., 2. August 2001
Von Ein Kunde
"Der Herr der Ringe" ist sicherlich eines der faszinierensten Bücher der Welt, ohne Zweifel. Und man geht sicherlich nicht zu weit, wenn man sagt, daß ein jeder es zumindest einmal gelesen haben sollte. Die Komplexität, mit der Tolkien seine Figuren ausgearbeitet hat, die unglaublich stimmige Beschreibung der einzelnen Schauplätze und die Mythen und geschichtlichen Fakten, die er rund um die eigentliche Handlung herum geschaffen hat (gerade die vielen Lieder/Gedichte), sorgen für eine unglaublich dichte Atmosphäre, die einen sofort in ihren Bann zieht und nie wieder los lässt.

Doch nun kommt das große Aber: Ein jeder, der vorhat, den HdR zu lesen, sollte sich nach einer alten Ausgabe (Übersetzung von M. Carroux) umsehen und die Neuauflage tunlichst meiden. Denn Wolfgang Krege, der für die neue Übersetzung des HdR verantwortlich zeichnet, hat den (absolut angemessenen) etwas altertümlichen Stil der alten Übersetzung aufgegeben zugunsten einer peppigen, modernisierten Sprache und hat somit, und das kann man so drastisch sagen, die Stimmigkeit von Tolkiens Werk vollkommen zerstört. Nicht nur dass man beim Lesen seiner Übersetzung immer wieder über das völlige Fehlen von jeglichem sprachlichem Einfühlungsvermögen stolpert, nein, des Öfteren findet man grobe Schnitzer, die eigentlich absolut unverzeihlich sind, z.B. werden "große Gestalten in grauen Gewändern" (Carroux) zu "langen Kerlen in grauen Hemden", was mir persönlich ziemliche Schmerzen bereitet hat. Krege schreibt in einer Rechtfertigung seiner Übersetzung, er habe die differenzierten Sprachebenen des englischen Originals endlich auch im Deutschen berücksichtigt. Nun, unterschiedliche Sprachebenen gibt es nun auf einmal im HdR, das ist wahr. Diese sind jedoch vollkommen unsinnig eingesetzt (und bestimmt nicht im Sinne Tolkiens...). Die Hobbits reden jetzt nämlich mal unglaublich salopp ("Chefchen"), mal übetrieben altmodisch("Feurio"), je nach Lust und Laune des Herrn Krege. Dem Modernisierungswahn ist übrigens auch der Majestätsplural zum Opfer gefallen, so daß man sich nun in Mittelerde siezt, was unglaublich dazu beiträgt, dem Leser eine dem sagenumwobene Phantasiewelt näherzubringen. Krege hat ferner auch einige Namen neu übersetzt, doch, oh Grauen, wie nur: "Bob und Nob" statt "Hinz und Kunz" (Klar, klingt ja auch viel "cooler"), "Stolzfüßer" statt "Stolzfüße", etc. SPIEGEL-Online liefert weitere Beispiele der Geschicklichkeit von Kreges Übersetzung: Z.B. werden "ever moving leaves" zu "unermüdlich wedeldem Laubwerk", etc. Gewiß, die alte Übersetzung weist auch viele Fehler auf, hält sich aber weitgehend an Tolkiens Stil und versucht niemals, besonders modern zu wirken oder Tolkiens Sprache "glattzubügeln". Aber natürlich erfüllt sie insofern ihren Zweck, als daß sie Verkaufszahlen des HdR wieder ankurbelt, der Verlag Geld einstreichen kann. Und mit dem Film wird sich dieser Effekt weiter verstärken. Der Kommerz hält weiter Einzug in Mittelerde, auch wenn Tolkiens Original darunter leiden muss; die "Kids" lesen halt dann doch eher einen flotten, durchgestylten Herrn der Ringe anstatt sich auch sprachlich auf die Sagenwelt Mittelerde einzulassen. Bezeichnend auch die Reaktion der zuständigen Lektorin bei Klett-Cotta auf Kritik: "Die Fans [...] reagieren [...] mit dem Bauch" und "Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Fans nicht so viel literarische Erfahrung haben". Genug Erfahrung jedenfalls, um den neuen "Herr der Ringe" beim Buchhändler im Regal stehen zu lassen...

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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Überflüssig wie ein Kropf, 20. Dezember 2001
Oftmals ist die erste Reaktion die richtige. Meine erste Reaktion war: "wozu eine neue Übersetzung?"
Wegen der schönen Ausstattung (dafür gibt's den einen Stern) und weil meine drei Taschenbücher schon etwas lädiert waren, habe ich dieses Buch gekauft (wofür ich mich bei Herrn Tolkien und Frau Carroux entschuldigen möchte). Im Nachwort wurde mir dann auch von Wolfgang Krege selbst erklärt, warum er sich die ganze Arbeit gemacht hat: Weil die Übersetzung von Margaret Carroux nicht gut ist. Ich Trottel! Dreimal habe ich sie gelesen und einmal vorgelesen - und nichts habe ich gemerkt! Da habe ich ja noch einmal richtig Glück gehabt, daß ich so viel Geld in das rote Buch investiert habe. Niemals sonst hätte ich erfahren, daß der gute alte Sam Gamdschie seinen Herrn Frodo in Wirklichkeit mit "Chef" angeredet hat. Es ist auch unverzeihlich, daß Margaret Carroux uns jahrzehntelang arglistig verschwiegen hat, daß Gimli in Lothlórien um ein Haar einen Schmerzensgeldprozeß vom Zaun gebrochen hätte (was in Mittelerde seinerzeit offenbar eine recht häufige Form des Rechtsstreits gewesen sein muß)!
Frage an den Verlag: Warum liest bei Euch keiner die Texte, bevor Ihr sie veröffentlicht?
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104 von 110 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Indiskutable Übersetzung!, 15. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Ringe: Die Gefährten / Die zwei Türme / Die Wiederkehr des Königs. 3 Bände. (Taschenbuch)
Als überzeugter DHDR-Fan habe ich meine nach x-fachem Lesen arg zerfledderte Ausgabe von 1985 durch ein schönes neues Exemplar ersetzt. Voller Vorfreude schlug ich das Buch auf und... SCHOCK! Die neue Übersetzung von Wolfgang Krege zerstört mit einem Schlag alle Vorstellungen und Träume, die man mit Mittelerde und diesem ebenso gewaltigen wie tragischen Epos verbindet.

Warum maßt sich ein Übersetzer an, eine "freie Interpretation" des Originals abzuliefern? Die Argumentation, Tolkiens selbst hätte sein Buch heute so geschrieben, ist einfach lachhaft. Denn bereits das Original war seinerzeit keineswegs zeitgemäß, sondern ganz bewußt sprachlich dem Zeitalter der Handlung angepasst geschrieben worden. Hoffentlich macht das Beispiel von Herrn Krege nicht Schule, denn sonst wird eines Tages auch Hamlett nicht mehr über "Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage!" grübeln, sondern eher etwas wie "Voll Krass, check das nicht, ich schwör, ey!" von sich geben.

Lieber Verlag, erspart uns jede weitere Auflage dieses Machwerks, lieber Leser, achtet beim Kauf darauf, die Originalübersetzung in Händen zu halten.
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