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Herr der Plagen.
 
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Herr der Plagen. [Taschenbuch]

Alan D. Foster , Ruggero Leo
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 397 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404243234
  • ISBN-13: 978-3404243235
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 918.740 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die Entdeckung einer alten Kultstätte des amerikanischen Ureinwohnervolkes der Chachapoya verschafft den jungen Archäologen Cody Westcott und seiner Frau Kellie über Nacht Doktortitel und Dozentenstellen. Das junge Familienglück wäre perfekt, hätte die Ausgrabung nicht uraltes Wissen zu Tage gefördert. Im Selbstexperiment erprobt Cody eine Trankrezeptur, auf die er gestoßen ist -- und sieht daraufhin die Welt mit neuen Augen. In jedem Stein, in jedem Grashalm lauern unsichtbare Parasiten. Diese außerdimensionalen Wesen sind verantwortlich für all die kleinen und großen unerklärlichen Missgeschicke, Krankheiten und Boshaftigkeiten, mit denen die Menschheit sich tagtäglich herumschlägt. Sie wissen, dass Cody sie sehen kann. Und sie sind nicht besonders erfreut darüber...

Herr der Plagen ist ein geradlinig erzählter Abenteuerroman mit ordentlichem Horroreinschlag. Cody Westcott gibt eine angenehm unkomplizierte Hauptfigur ab: Zwar hat er eigentlich keine Ahnung, was vor sich geht, aber er ist findig und zielstrebig. Die Verbündeten, die sich ihm im Laufe der Geschichte hinzugesellen, sind dagegen gerade wegen ihrer Skurrilität glaubwürdig. Foster lässt keine Genrekonvention aus -- eine Prise Indiana Jones, eine weltumspannende Geheimgesellschaft und natürlich viel kosmisches Grauen. Mit all diesen Zutaten springt er ausgesprochen freizügig um und reichert sie mit einer kräftigen Dosis Ironie und schwarzem Humor an. Die Beschreibungen tentakelbewehrter Geistererscheinungen bieten ebenso oft Anlass zum Schmunzeln wie zu leichtem Gruseln, ganz zu schweigen vom zuweilen durchaus amüsanten Wirken der Ungeheuer.

Nebenbei erfahren wir noch Überraschendes und Wissenswertes über Sitcoms, die Leiden professioneller Komiker und die "Scorpions". Um dem Abenteuergenre einen so unverkrampften und unterhaltsamen Beitrag beizusteuern, braucht es schon einen Veteranen wie Foster, der mit diesem Roman ein kleines, aber feines Kunststück hingelegt hat. --Jakob Schmidt

Kurzbeschreibung

Magenprobleme. Untergehende Zivilisationen. Nervenzusammenbrüche. Schieben sie das ruhig alles auf eine Fügung des Schicksals, aber der Archäologe Cody Westcott weiß es besser. Etwas verursacht all diese Unannehmlichkeiten, die scheinbar zufällig auftreten. Etwas Uraltes, Böses, etwas ... das großen Hunger hat..

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Aliens sind in uns 25. Februar 2004
"Herr der Plagen" ist die deutsche Ausgabe der englischen Romans "Interlopers" (deutsche Übersetzung "Eindringlinge"). In diesem Roman wird ein schon recht bekanntes Thema aus der SF wieder bearbeitet: Unsichtbare Aliens versklaven den Geist der Menschen.

Die Geschichte dreht sich um die Hauptperson "Cody (Coshocton) Westcott". Cody ist ein Archäologe, der auf einer Ausgrabung in einer Siedlung der Chachapoya Indianer in den Anden unter anderem besondere Steintafel entdeckt. Nach ein paar Wirren, bei denen Cody unter anderem seine Frau kennen lernt, findet er eine Stelle als Dozent an einer Universität. Cody übersetzt den Text auf der Steintafel in eine Anleitung zum einem Trank, der besseres Sehen erzeugen soll. Leider wird nicht seine Sehschärfe verbessert, sondern plötzlich kann Cody die so genannten Okkupanten sehen. Die Okkupanten sind eine Art von Geistern, die in Menschen eindringen, diese zum Teil steuern können und sich von schlechten menschlichen Emotionen ernähren. Die Geschichte dreht sich weiter um Codys Kampf gegen diese Okkupanten.

Ich fand die Geschichte recht spannend und - wie gewohnt von Alan Dean Foster - gut geschrieben. Die Hauptpersonen werden gut aufgebaut und waren für mich glaubhaft. Ich wurde gut unterhalten und habe das Buch sehr schnell gelesen. Vielleicht handelt es sich bei diesem Roman eher um eine Horror Story als um einen SF Roman aber das ist sicherlich Ansichtssache.

Ein paar Kleinigkeiten haben nicht so ganz gepasst. Zum Beispiel wenn diese "Okkupanten" überall sind (wie im Buch beschrieben), warum sind nicht alle Menschen schon als Baby besessen? Das Ende ist ganz gut. Mich hätte eine Vorsetzung interessiert.

Sicherlich nicht das beste Buch von ADF (einer Reihe der Pip&Flinx Bücher halte ich für besser) aber trotzdem eine gute Unterhaltung.

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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Zusammengefaßt und kaum mehr verratend als die Rückseite des Umschlages: Der Held der Geschichte erlangt eine besondere Wahrnehmung und sieht sich mit Wesen aus einer anderen Dimension konfrontiert, welche - für andere unsichtbar - seit jeher überall lauern, die Menschheit als Parasiten quälen und natürlich für alle Übel der Welt verantwortlich sind.

Man kann dem Buch durchaus ohne besonderen Anspruch ein paar Stunden Spannung abgewinnen, möchte man doch wissen, ob Foster noch mit einem Aha-Effekt aufwartet. Nur ist leider die Brillianz zu vermissen, die man aus einigen seiner anderen Werke kennt. Man nehme Krieg der Gehirne (Jack Vance) und vermische es mit ein bißchen Indiana Jones, Lovecraft und dem Bösen als solches.
Statt dieses Thema mit amerikanischen Klischees über Europa, Heidelberg und Salzburg zu würzen, hätte Foster es lieber bei Terry Pratchett lassen sollen, der sich den 'Wesen aus den Kerkerdimensionen' mit dem ihnen zustehenden Ernst annimmt.

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