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Herr Nakano und die Frauen
 
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Herr Nakano und die Frauen [Hörbuch-Download]

von Hiromi Kawakami (Autor), Fritzi Haberlandt (Erzähler)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 4 Stunden und 44 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 27. Juli 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVWG78
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Er ist der typische Sammler. Und er kommt immer gleich zur Sache. Herr Nakano liebt schöne alte Dinge, und er liebt schöne junge Frauen. Sein Laden, in dem er mit Trödel von Briefbeschwerern bis zu Breughel-Kopien gute Geschäfte macht, ist Treffpunkt einer skurrilen Gesellschaft aus Kunden, Freunden und Anverwandten. Allesamt sind sie auf der Suche nach der großen Liebe, und fliehen gleichzeitig vor ihr. Da ist seine Geliebte, die erotische Romane schreibt, seine Schwester, die Puppenmacherin, die ihren Gefühlen nicht traut, der alte Kunstlehrer, der mit Nacktfotos aus seiner Jugend um Bewunderung buhlt und schließlich die burschikose Hitomi, die sich in den Laufburschen Takeo verliebt, der aber glaubt, für die Leidenschaft nicht begabt zu sein.

Hiromi Kawakami, die mit "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" begeisterte, hat jetzt einen lakonisch-temporeichen Roman über Einsamkeit und die produktive Kraft des Zufalls geschrieben.

(p) 2009 HörbucHHamburg HHV GmbH; (c) 2009 Carl Hanser Verlag München

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Die Geschichten von Hiromi Kawakami sind auf ungewöhnliche Weise originell und bilden kleine Raritäten auf dem Buchmarkt. Wie in ihrem Roman ' "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß'" fallen ihre Figuren aus dem allgemeinen Rahmen der Zeit. Während in ihrem ersten auf Deutsch erschienenen Werk eine ungewöhnliche Liebesgeschichte abgehandelt wird, zeigt Hiromi Kawakami hier einen höchst eigenwilligen und originellen Trödelhändler am Rande Tokios mit seinem Laden.
Es handelt sich bei seiner Ware um echten Trödel und nicht etwa um Antiquitäten. Da gibt es genug zu tun für alle, die er um sich versammelt hat: einen Laufburschen, Käufer, seine Aushilfskraft Hitomi Wer immer in seinen Laden tritt, wird mit Akribie und Neugierde betrachtet. Herr Nakano ist ein Unikum, der alle Sätze mit ' und "überhaupt.... ' beginnt".
Er ist ein Herr alter Schule, gut aussehend, dabei listig und ein Menschenkenner. Hitomi kann so einiges im Umgang mit ihm lernen! Er hatte bereits drei Ehefrauen, zwei Kinder und eine Geliebte. Seine Schwester Masayo ist Puppenmacherin und schon Mitte fünfzig. Ihre Ausstelllungen sind äußerst sehenswert!

Das Essen, die Trinkgewohnheiten und die Gespräche zwischen den Protagonisten vergegenwärtigen ein einfaches Leben, das dennoch voller Neugierde, Erfahrungsaustausch und Lebensweisheiten steckt.

Hitomi liebt Takeo, den Laufburschen und Helfer von Herrn Nakano, und letzterer hat eine Geliebte mit Namen Sakiko, die einen echten Antiquitätenhandel betreibt.

Wenn Sex zum Thema wird, dann sind diese Passagen entweder so nüchtern und dezent geschrieben, dass keine Schamgefühle verletzt werden. Oder Hiromi Kawakami lässt in ihren Andeutungen eine verhalten erotische Stimmung aufkommen,--wie die zwischen Hitomi und Takeo.

In lakonischem Ton, bei dem die kurzen Satzstellungen fast einen Eindruck von Naivität erzeugen, berichtet Hitomi in der Rolle der Icherzählerin über das tägliche Leben im Laden, und was jeder einzelne dort erlebt. Nichts Weltbewegendes ereignet sich. Doch gerade die filigrane Welt der japanischen kleinen Leute überzeugt mit ihren individuellen Eigenheiten, dem täglichen Einerlei und mit den kleinen Liebeleien, denen jeder voller Hoffnungen nachgeht. Jeder zeigt sich mit einem ausgeprägten Charakter, der die Unterhaltung höchst humorvoll belebt.

Wie mit einem unsichtbaren roten Faden zieht sich die scheue Liebe von Takeo und Hitomi durch den Alltag. Der Trödelladen bietet den ungewöhnlichen Rahmen für eine Handlung, die unspektakulär und einfach ist, ohne dass Langeweile aufkommt.
Hiromi Kawakami ist eine wunderbare Erzählerin, deren ruhiger Erzählstrom zu einem ebenso ruhigen Lesegenuss führt. Sie scheut sich nicht, die Geschichte zu einem guten Ende zu führen, ohne dabei kitschig zu werden und kann mit diesem Buch durchaus an den Erfolg ihres ersten ins Deutsche übersetze Werk anknüpfen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Z. Huang
Format:Gebundene Ausgabe
Ich bin eigentlich ein Haruki Murakami Fan.
Nur weil Frau Ursula Gräfe die Übersetzerin ist, probierte ich "Her Nakano und die Frauen" aus.

Das Buch überzeugte mich.
Die Welt der Geschichte ist sehr klein jedoch fein und lebhaft.

Die Helden der Geschichte sind eigentlich gar nicht heldenhaft. Sie sind wie Nachbarn, die man nun besser kennen lernt und zu schätzen weißt.

An dem Stil mit viel wörtlicher Rede und Zeitsprüngen muss man sich erst gewöhnen.
Einige Sätze und Passagen mögen zusammenhangslos und überflüssig erscheinen. Doch insgesamt ergibt sich ein schöner Fluß. Und an Spannung mangelt es letztlich auch nicht.

Und immer wieder das Tolle an japanischer Literatur:
offen und ehrlich wird über Sex und Gefühlen geschrieben. Ab und zu geschieht etwas total unerklärlich Verrücktes, womit man aber trotzdem gut zurecht kommt.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Trödelladen in Tokio 11. März 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Herr Nakano hat viel Sinn für die Schönheit von alten Kunstgegenständen und jungen Frauen. Er ist Besitzer eines Trödelladens im hektischen Tokio. Die Ich-Erzählerin Hitomi nimmt einen Job im Laden des wunderlichen Herrn Nakano an und taucht ein in eine Welt, in der die Zeit stillzustehen scheint. Denn dieser Trödelladen ist Treffpunkt vieler Menschen mit den unterschiedlichsten Schicksalen: Masayo, die Schwester des Inhabers, die den Laden täglich betritt und durch ihre Erscheinung immer wieder für Umsatz sorgt und Hitori, ein beziehungsunfähiger Angestellter, der mit der Liebe Hitomis nichts anzufangen weiß. So fließt die Zeit langsam dahin und während sich die Welt da draußen verändert, die Jahreszeiten wechseln, halten alle Figuren in der Stille des Trödelladens inne um neue Kraft zu schöpfen, sich auszutauschen über ihre persönlichen Kämpfe und die kleinen Wunder des Lebens und der Liebe. Doch eines Tages wird auch dies Zentrum der Ruhe und Einkehr Opfer der modernen Entwicklungen, denn Herr Nakano beschließt, den Trödelladen nur noch im Internet weiterzuführen, was symptomatisch für unsere Zeit ist. Somit verschwindet dieser Ort, der über der Hektik des Zeitgeistes und der Globalisierung stand und seine eigene Kultur entwickelte. Trotzdem wird Nakanos Laden nie vergehen" heißt es dann aber verheißungsvoll am Ende.

Die Autorin Kawakami erzählt in einer diskreten und kunstfertigen Sprache, präzise und sinnlich von den Höhen und Tiefen des menschlichen Lebens, vom Streben nach Glück, von Missverständnissen, von der Vergänglichkeit und vor allem von der Liebe. Herr Nakano und die Frauen" ist ein feinsinniger und ruhiger Roman, der ganz ohne Knalleffekte den Leser durch seine Zartheit und Schönheit zu verzaubern weiß. Es ist somit das absolute Gegenstück zu den vielen Romanen der jungen japanischen Literatur wie Misosuppe" oder Tokio Love". Hier gibt es keine brutalen Gewalt - und Sexszenarien, keine Darstellungen des Ekels, der Feuchtgebiete" und Intimrasuren. Ähnlich wie in dem in New York angesiedelten Spielfilm Smoke", in dem ein Tabakladen der Treffpunkt unterschiedlicher Menschen ist, beschreibt dieser Roman ebenfalls eine Enklave, an dem man sich trifft, liebt und leidet.
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Vor 3 Monaten von Schmitt Patrick veröffentlicht
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Vor 19 Monaten von Birkel veröffentlicht
Minuspunkt Fritzi Haberlandt
Als große Hörbuchfreundin empfehle ich in diesem Fall doch, das Buch zu kaufen.
Bei einem japanischen Buch wäre es erfreulich, wenn Fritzi Haberlandt in der... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Lupita veröffentlicht
Herr Nakano und die Frauen
KLAPPENTEXT:
Außer dir hatte ich nur meinen Hund, und der ist jetzt tot', gesteht der scheue Takeo seiner Hitami. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Nanni "fantasie-und-traeumerei" veröffentlicht
Permanent verzögernd
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Veröffentlicht am 5. März 2010 von Victor Hugeney
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Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von Herbstkind
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Veröffentlicht am 3. Februar 2010 von Layla
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