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Herr Lehmann Taschenbuch – 1. August 2003


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 12. (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442453305
  • ISBN-13: 978-3442453306
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,4 x 19,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (283 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.827 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Sven Regener, 1961 in Bremen geboren, lebt in Berlin und ist Sänger, Texter und Trompeter der Band Element of Crime, die mit Alben wie "Damals hinterm Mond" und "Weißes Papier" große Popularität erlangte. Sein Debütroman "Herr Lehmann" stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste. Mehr als 700.000 Kinobesucher sahen sich die Verfilmung dieses Bestsellers an. Für das Drehbuch erhielt Sven Regener 2004 den Deutschen Filmpreis in Gold. Mit "Neue Vahr Süd" konnte der Autor seinen sensationellen literarischen Erfolg fortführen.

Produktbeschreibungen

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Kreuzberger sind schon komische Vögel. Sie sitzen Abend für Abend am Tresen, trinken Kristallweizen ohne Zitrone und gehen erst ins Bett, wenn Mutti in Bremen schon wieder aufsteht. Und wenn draußen die Mauer fällt, bestellen sie erst mal in Ruhe noch ein Bier. Denn was ist schon das Ende der Geschichte (denkt sich der Leser am Ende dieser Geschichte) gegen die Frage, ob die Zeit schneller oder langsamer vergeht, wenn man betrunken ist?

Herr Lehmann ist Kreuzberger. Kreuzberger sind Menschen, die irgendwann einmal aus Schwaben, Achim oder Herford nach Berlin gekommen und dort "hängen geblieben" sind. Herr Lehmann kommt ursprünglich aus Bremen und möchte eigentlich Frank genannt werden, aber das ignorieren seine Freunde: denn bald ist Herrn Lehmanns dreißigster Geburtstag. Und 30 Jahre alt zu werden, weiß Herr Lehmann, ist Scheiße, weil man da langsam "beginnt, eine Vergangenheit zu haben, eine gute alte Zeit und den ganzen Scheiß." Und weil auf einmal alle anfangen zu fragen, was man denn bitte schön anfangen wolle mit dem eigenen Leben. Denn dass jemand zufrieden damit ist, Kellner zu sein, ist in dieser Stadt, in der alle "eigentlich Künstler" sind, nicht vorgesehen -- "aber was ist das für ein trauriger Umgang mit dem, was man tut, wenn man es immer nur als Zwischenlösung ansieht, als nichts Richtiges?"

Sven Regener kennt, wovon er schreibt. Als Sänger und Texter der Berliner Band Element of Crime ist er seit genau jenen Spätachtzigern, in denen die Romanhandlung spielt, immer auch genauer Chronist eines Kreuzberger Lebensgefühls jenseits von "Kreuzberger Nächte sind lang" gewesen. Mit Herr Lehmann ist ihm das erstaunliche Kunststück gelungen, jene zärtlich-rotzige Nonchalance, die seine Lieder auszeichnet, umstandslos in die lange Form zu überführen -- und das gleich in seinem literarischen Erstlingswerk!

Mit seinem Roman setzt Regener jenem merkwürdig zeitlosen Kreuzberg der Vorwendezeit, das einem heute so weit weg erscheinen will, so etwas wie ein Denkmal -- für die Zeit Damals hinterm Mond. Doch trotz so schöner Einsichten wie "Der Elekrolytmangel ist der größte Feind des Trinkers. Von der Dehydrierung einmal abgesehen", geht es hier keineswegs nur ums Bohème-Leben im Allgemeinen und ums Trinken im Besonderen. Das Ganze ist nämlich auch eine Art Entwicklungsroman -- freilich zu Kreuzberger Bedingungen: Muss doch der Held -- für den es anfangs noch eine Qual ist, wenn er auf dem Weg von Kreuzberg nach Kreuzberg durch Neukölln muss -- gegen Ende des Romans immerhin zur Kenntnis nehmen, dass es auch hinter der Oberbaumbrücke noch Menschen gibt. Das Ende der Geschichte? Erst mal losgehen, denkt sich Herr Lehmann. "Der Rest wird sich schon irgendwie ergeben." Pflichtlektüre für die Jahrgänge 1959-1969, für Kreuzberger sowieso. --Axel Henrici -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Aus dem Redaktionsbüro "imh-service.de"

Über eine Million Mal verkaufte sich das Erstlingswerk von Sven Regener als Buch. Herr Lehmann stürmte auf Anhieb die Bestsellerliste und wurde ebenfalls verfilmt. Das Hörspiel fasst die Buchvorlage in zwei CDs zusammen.

Der Zuhörer begleitet den Kreuzberger Frank Lehmann, der eigentlich aus Bremen stammt und von seinen Freunden nur „Herr Lehmann“ genannt wird, durch den Alltag. Die Geschichte spielt in der turbulenten Zeit vor der Maueröffnung. Doch das Leben von Herrn Lehmann in West-Berlin ist nicht so aufregend wie die politischen Umwälzungen um ihn herum. So verliebt er sich, wird enttäuscht und versucht als Kellner im „Einfall“ sein Leben zu finanzieren. Die scheinbar banale Handlung entpuppt sich bei genauem Hinhören als komische und unterhaltsame Milieustudie.

Die Hörspielinszenierung von Sven Stricker ist bezüglich Musik, Geräuschkulisse sowie Sprecherauswahl sehr gelungen und erhielt 2009 den Deutschen Hörspielpreis in der Kategorie „Beste Fiktion“. Gesprochen wird die Hauptfigur vom in Ost-Berlin geborenen Schauspieler Florian Lukas. Er schafft es gekonnt, den Charakter stimmlich zu interpretieren. Zum Sprecherkreis gehört auch Bjarne Ingmar Mädel, der „Ernie“ aus der bekannten TV-Serie „Stromberg“. Die musikalischen Beiträge von Bands wie Frank Spilker Gruppe und The Funny World Of Suzie Wong geben dem gesamten Hörspiel einen eigenen Rhythmus.

Der Autor Sven Regener lebt in Berlin und ist Sänger wie auch Texter der Band Element of Crime. Nach seinem Debütroman hat er zwei weitere Erfolgsbücher rund um Herrn Lehmann geschrieben, von denen Der kleine Bruder ebenfalls als Hörspiel erschienen ist. - Juliane Sesse und Björn Akstinat / www.imh-service.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Markus Kreft am 10. Januar 2013
Format: Audio CD
Ich muss wirklich sagen Sven Regener ist mit "Herr Lehmann" etwas gelungen, was nur wenige deutsche Autoren erreichen: Er hat einen Kult geschaffen.

Die Figuren in seiner Erzählung wirken unheimlich detailliert und lebendig. Besonders mit der Hauptfigur Frank Lehmann kann sich der Hörer schnell identifizieren. Herr Lehmann ist in ein Mensch der zwar unzählige Macken hat, aber trotzdem einfach nur liebenswürdig ist.

Herr Lehmann hat vielleicht eine kleine Fangemeinde, aber unter den Fans sind Sprüche wie "Der größte Feind des Trinkers ist die Dehydration!" oder "Denk an die Elektrolyte!" inzwischen legendär. An einigen Stellen habe ich mich echt totgelacht und das kommt bei Hörbüchern doch recht selten vor. Das ganze ist aber nicht nur lustig, auch ernste Themen werden angesprochen. Mich konnten die Erlebnisse von Frank Lehmann jedenfalls vom Anfang bis zum Ende begeistern.

So, bei all dem Lob kommt nun doch ein wenig Kritik. Genau genommen handelt es sich hier gar nicht um ein Hörbuch im ursprünglichen Sinne, sondern um eine Lesung vom Autor Sven Regener selbst. Nun muss man sagen, dass natürlich niemand die einzelnen Charaktere und den Verlauf der Geschichte besser kennt und versteht als der Autor selbst. So gelingt Sven Regener die Darstellung seiner Hauptfigur auch ziemlich gut. Leider spricht er jedoch so schnell und hektisch, dass es mir teilweise schwer fiel ihm zu folgen. Dass der Autor sich selbst an die Vertonung seines Buches wagt, finde ich grundsätzlich durchaus lobenswert. Mit einem professionellen Sprecher wäre das Hörbuch jedoch sicher leichter zugänglich und angenehmer zu hören geworden.

Fazit:
Ein klasse Hörbuch mit unglaublich witziger Situationskomik und echt starken Sprüchen. Der Autor ist allerdings kein wirklich guter Sprecher. Das Hören macht aber trotzdem einen Riesenspaß!
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT am 5. März 2004
Format: Taschenbuch
Die Handlung ist geradezu banal, im Wesentlichen eine Kneipentour durch mindestens 15 Berliner Kneipen, ein Schwimmbad und ein paar Betten, in denen aber eher der Rausch ausgeschlafen wird. Alkohol ist immer dabei, der Promillespiegel schwankt im Sommer 1989 bis zur Maueröffnung am 9.November dauerhaft zwischen 0,5 - 2,5. Und das Ziel des ganzen? Eigentlich keins bzw. einfach nur "Sein". Dahintreiben ist vielleicht eine passende Bezeichnung. Es kommt zu interessanten Diskussionen wie "Wenn man betrunken ist, läuft die Zeit dann langsamer oder schneller?" oder "Ist ein einsamer Kristall-Weizen-Trinker ein Zivilbulle?". Geradezu erschreckend realistisch geschrieben.

Im Mittelpunkt steht Frank Lehmann, 29, ein relaxter, eigentlich recht netter, solider, trinkfester Typ mit trockenem Humor, der aber vor allen Dingen durch seine Leidenschaftslosigkeit auffällt. Das heißt - einmal verliebt er sich, wenngleich ohne Erfolg. Er wirkt fast langweilig. Aber er spielt keine aufgesetzte Rolle, was ihn wiederum ehrlich und sympathisch macht. Regener bedient keine Klischees, jeder im Buch hat seine Schwächen, es gibt kein Gut und Böse. Und obwohl laut Karl "die Scheißtageszeiten nicht interessieren", hilft uns Regener doch mit Kapitelnamen wie "Frühstück", "Mittag" oder "Später Imbiss" weiter. Beim Lesen über Lehmann schaltet man fast zwangsläufig einen Gang zurück und entspannt. Kein Zwang zu Höhepunkten, kein Ziel. So ähnlich muss Nirwana aussehen.

Ist Lehmann jetzt weiter als andere, oder bedauerlich? Wenn ich so den Stress und die Herzinfarkt-Quote einiger Kollegen sehe, denke ich, dass man schon von seiner inneren Ruhe lernen kann.
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53 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von "tquartier" am 30. August 2001
Format: Gebundene Ausgabe
Sven Regener ist in seinem Roman 'Herr Lehmann' das gelungen, wonach ganze Legionen von jungen Schriftstellern streben: eine Leere der Existenz auszudrücken, die unser heutiges Leben kennzeichnet. Dabei verstrickt er sich nicht in zwei typische Sackgassen: Auf der einen Seite schreibt er keinen Pubertätsroman, der die Sinnlosigkeit der heutigen Jugend zeigt, die sich nur noch oberflächlichen Freuden hingibt; auf der anderen Seite ist es jedoch auch kein gewalttätiger Schocker, den Herr Regener verfaßt hat. Nein, die Person des Herrn Lehmann ist in dieser Hinsicht mit Bedacht gewählt: Es handelt sich um einen beinahe dreißigjährigen Bewohner von West-Berlin, der eigentlich nur eines ist, nämlich normal. Nich im direkt spießbürgerlichen Sinne, aber es geht doch einiges in diese Richtung. Es handelt sich um einen Schlag Menschen, der in diesem Buch auftritt, der eigentlich nichts besonderes wird. Und gerade dadurch ist er doch interessant: Herr Lehmann ist vieles. Er ist pedantisch, liebenswert, zuverlässig, unsicher, arrogant, selbstsicher, und in all diesen Attributen scheint eins hindurch: er weiß eigentlich nicht so recht, wer er eigentlich ist. 'Nix', so heißt die aberwitzige Ablehnungsfloskel, die man immer wieder antrifft. 'Nix' ist es, was diese Leute interessiert, außer sie selbst, und das ist durchaus charmant. Das ist die Hauptbotschaft von Regeners Roman. Die Welt ist eigentlich leer! Es gibt genug, worüber man sich aufregen kann, was man aber auch genausogut lassen könnte. Erst am Ende blitzt etwas von Freundschaft auf, aber die gehört zum Leben dazu, denn alleine sind die Charaktere in diesem Buch nicht, so scheint es zumindest. Letztlich sind sie es aber nun gerade doch.Lesen Sie weiter... ›
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