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Herr der Legionen: Das Schwarze Auge Roman Nr. 138 [Broschiert]

Judith C. Vogt
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

Februar 2012
Im hunderttürmigen Bosparan kann ein steiler Aufstieg einen tiefen Fall bedeuten ein Risiko, das die Patrizierin Sahina billigend in Kauf nimmt, um Ruhm und Ehre zu erringen. Auch das Sklavenmädchen Puella versucht die Karten im Spiel um die Macht neu zu mischen, doch ihr Leben liegt in der Hand eines skrupellosen Mannes und selbst der kleinste Fehltritt kann jederzeit ihr Ende bedeuten.
In der umkämpften Provinz Garetia steht die Legionärin Eiria fernab vom Glanz der Capitale auf verlorenem Posten und droht zwischen den Intrigen der Mächtigen aufgerieben zu werden. Während das Imperium im Niedergang begriffen ist, wird der Kampf der drei ungleichen Frauen um ihre Bestimmung über das Schicksal eines ganzen Volkes entscheiden.
Mit Herr der Legionen entführt Judith C. Vogt ihre Leser erstmals in das bosparanische Imperium der Dunklen Zeiten. Die Ereignisse aus Herr der Legionen werden mit einem zweiten Band fortgesetzt, Herrin des Schwarms, der ebenfalls für das Jahr 2012 in Vorbereitung ist.

Hinweise und Aktionen

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Herr der Legionen: Das Schwarze Auge Roman Nr. 138 + Herrin des Schwarms + Angbar Mortis: Band 139
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Produktinformation

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Ulisses Spiele; Auflage: 1 (Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868891978
  • ISBN-13: 978-3868891973
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 134.841 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Ein Vorabhinweis: "Herr der Legionen" ist der erste von zwei zusammenhängenden Romanen. "Herrin des Schwarms" bringt die Handlung zum Abschluss.
'Herr der Legionen' und 'Herrin des Schwarms' sind laut eigener Aussage der Autorin im Vorwort eigentlich ein Roman, der vor allem aus Platzgründen in zwei Teile aufgeteilt wurde. So sollte man ihn auch lesen. Deshalb und weil zwischen den beiden Teilen für mich kein quialitativer Unterschied besteht, will ich die Kritik für beide Romane zusammenfassen.

Vorab zum Inhalt des Romans:
Der mittlerweile 138. Und 142. Roman der Reihe, die in dem Universum des deutschen Rollenspiels 'Das Schwarze Auge' angelegt ist, widmet sich einmal mehr einer Epoche der fiktiven Geschichte dieser Welt, die zu Beginn der Spielzeit und zur aktuellen Zeit im Spiel bereits zur fernen Vergangenheit gehört(e). Sozusagen ein 'historischer Roman' einer fiktiven Welt.

Die Grundfrage:
Sollte man sich an diesen weiteren Roman der oft enttäuschenden Reihe wagen? Die Antwort war für mich schnell ein deutliches 'Ja!' und bleibt es auch nach dem Ende des zweiten Teils.

Anfangs hat es mich etwas abgeschreckt, dass der Roman uns wieder in die 'Frühgeschichte' der sonst etwa zur Renaissance spielenden Rollenspielwelt entführt, und das noch so weit zurück, dass Zeit und Kultur etwa mit dem Antiken Rom vergleichbar wäre. Sind doch viele Romane dieser Reihe bedauerlich schlecht an den eigentlich vorgegeben Epochen der irdischen Geschichte orientiert, weil die Autoren offenbar außerhalb der Rollenspielwelt wenig Ahnung von Renaissance und Mittelalter hatten, erwartete ich eine ebenso seichte Anlehnung an das Antike Rom.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen... Aber... 27. April 2012
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Bisher habe ich alle 138 Romane der DSA-Reihe gelesen, zuletzt eben diesen hier. Daher vergleiche ich primär innerhalb dieser Reihe.
Von der Autorin war bereits der DSA-Roman 129 "Im Schatten der Esse" erschienen, welcher sich durch Detailreichtum und und einem enormen Hintergrundwissen zum Beruf der Hauptperson (sehr viel Schmiede-Tätigkeiten; Wissen) ausgezeichnet hat. Ähnlich tiefgründiges Hintergrundwissen(in dem Fall das alte Bosparan, angelehnt an das alte römische Reich) bringt die Autorin auch wieder hier mit ein, was entweder für eine exzessive Recherche-Arbeit spricht oder eben für eine Vorliebe zum Umfeld,in dem der Roman spielt.

Es werden 3 einzelne Geschichten erzählt, die im gegen Ende des Buches gut zusammengeführt werden:
- Geschichte 1 ist eine klassische "politische Intrige"
- Geschichte 2 ist der klassiche Aufstieg eines Sklavendasein
- Geschichte 3 geht um das Daseins und das "überleben" einer Legionärin, die wiederum in tiefere Geschichte gerät als Ihr lieb ist und dabei überlebt

Der Gesamthandlung fehlt ein wenig der besonder "Kick". Meineserachtens kommt dies auch daher, da in letzter Zeit ein genereller Stilwechsel in der DSA-Autoren-Gemeinschaft statt gefunden hat. Kommend aus den Anfangszeiten, wo der klassische Held eines Romans schon zu heldenhaft und voller Klischees war, wurden in letzter Zeit immer mehr Romane veröffentlich, wo die Protagonisten eben nicht disem super klischeehaften Krieger , der die Prinzessin rettet und den Drachen erschlägt, entsprachen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine neue Welt! 26. März 2012
Format:Broschiert
Ich habe mir Herr der Legionen vor kurzem gekauft und sehr schnell durchgelesen. Das allein ist ja eigentlich Aussage genug, da ich relativ anspruchsvoll bin was Literatur angeht und gerade der Phantastik sekptisch gegenüber stehe.

Das Buch spielt in einer, am alten Rom angelehnten, Welt. Obwohl das Buch ein DSA Roman ist kann dieser ohne Hintergründe zum namensgebenden Rollenspiel verstanden werden. Die Schicksale dreier Frauen die in den unterschiedlichsten Schichten und mit den verscheidenen begabungen in dieser Welt zurechtzukommen versuchen werden abwechselnd erzählt. Zum einen wird das Schicksal der Legionärin Eira beim kampf im "Barbaricum" gezeigt, während in der Hauptstadt "Bosparan" die Patrizin Sahina und die magisch begabte Sklavin Puria ihr Leben fristen. Obwohl Magie ein fixer Bestandteil der Welt ist, ebendso wie das göttliche Wirken tatsächlich verfolgbar ist, so ist diese Welt doch angenehm nah an der Realität. Die Dekadenz des spätrömischen Reichs, das Intrigenspiel des Adels und auch das Leben im Militär sind hierbei der Fokus statt die Phantastik der Welt.

Der Plot ist durchdacht und hat einen roten, gut verfolgbaren Faden. Bereits früh wird der Leser an die Charaktere gebunden und in die Welt hineingezogen, sodass bereits in den frühen Kapiteln die Motivation des Weiterlesens sehr hoch ist. Judit Vogt nutzt dabei ihre herausragende, bildgewaltige Sprache zu ihrem Vorteil. Ihre Worte benutzt sie wie ein Steinmetz seinen Meißel: Detaillierte Beschreibungen des Innelbens und der Beobachtung der Charaktere prägen das Bild des Lesers. Mithilfe von Sichtwechseln innerhalb der Kaiptel zwischen den einzelnen Charakteren gewinnt die Welt schnell an Tiefe und Intensität.
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