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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
ENTTÄUSCHUNG PUR!, 7. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Klinge. (Taschenbuch)
Der 5. BARNEY THOMSON läßt leider sehr zu wünschen übrig. Good Old-Barney-Boy ist leider nicht wiederzuerkennen. Lindsay hat sich und seinen Lesern mit der raschen Roman-Folge keinen Gefallen getan. ZUR STORY: Barney Thomson wird als Firmenfrisör einer Londoner Werbefirma engagiert. Der Firma geht es nicht gerade bestens. Allerdings hat man gerade einen neuen Großkunden geworben für dessen umfangreiche Produktpalette Werbekampagnen (insbesondere Slogans) entwickelt werden müssen. Während der oberste Chef der Werbefirma permanent im Ausland unterwegs ist, um zu Aquirieren tobt unter den leitenden Angestellten ein wahrer Machtkampf. Wegen der "genialen" Ideen, die Barney beim Haareschneiden im Smaltalk mit seinen "Kunden" entwickelt und die in Werbeslogans umgesetzt werden, steigt Barney kurzer Hand in die Riege der leitenden Mitarbeiter auf. Unterdessen gibt es kontinuierlich einen kräftigen "Aderlaß" unter den Kollegen; sie sterben wie die Fliegen. Nur irgendwie gelingt es Barney diesmal nicht so richtig, in den Kreis der Hauptverdächtigen zu kommen. Stattdessen hilft Barney den Gesetzhütern (in Persona von Ashley Daniels) bei der Aufklärung der Taten. Nach einigen amourösen Verwicklungen und recht prekären Ermittlungen innerhalb der "Royal Family" (immerhin gerät die Queen persönlich in Verdacht!) wird dann doch letztendlich der Täter überführt. FAZIT: Gemessen an den Bänden 1-2 und 4 leider eine recht laue Story. Leider fehlt es an Tempo und skurilen Szenen, die eigentlich die Stärke der Romane um Barney Thomson ausmachten. Zwar gibt es einen "running Gag" in Form von jedem Kapitel vorangestellten (vermeintlich) lustigen Werbetexten zu (mitunter ganz originellen) Produkten. Aber richtig witzig oder verschroben sind die auch nicht (vielleicht liegt es an der Übersetzung?). Aus meiner Sicht liegt das Hauptmanko in der Veränderung des Charakters von Barney Thomson. Barney wirkt viel zu abgeklärt und den übrigen Protagonisten durchgängig überlegen. Aber gerade die Tolpatschigkeit und Naivität (á la Mr. Bean) der anderen Bände machte das Besondere und den Charm dieser Figur als "Antiheld" aus. Davon ist leider nichts übrig geblieben, so daß der "Herr der Klinge" eigentlich kein echter "Barney Thomson" ist. Schade! Offensichtlich fällt Lindsay nach dem Durchhänger mit "Interview mit einem Barbier" nun endgültig nichts mehr ein. Er sollte sich und seinen Lesern jetzt eigentlich wirklich eine kreative Pause gönnen. Wie der Ankündigung von Amazon zu entnehmen ist, ist dies leider aber nur ein frommer Wunsch. Auch insoweit: schade! Dennoch, viel Spaß beim "Nachlesen".
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Reicht lange nicht an die vorherigen Teile!, 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Klinge. (Taschenbuch)
Der Herr der Klinge! Warum die deutschen Ausgaben der Barney Thomsen Serie alle solch seltsame, dem original entfremdete, Titel haben ist mir zwar immer noch nicht klar geworden aber darum geht es auch nicht. Ich habe die vorherigen Bücher gelesen und mich sehr gefreut, dass endlich ein neues Buch der Reihe erschienen ist. Gekauft, gelesen, entäuscht. Leider hat "Der Herr der Klinge" nicht annähernd soviel Witz wie z.b. "Für eine Handvoll Lockenwickler". Es ist zwar spannend und verworren wie eh und je doch fehlt das gewisse Etwas. Wo man bei den Vorgängern noch lauthals lachen konnte, kann man jetzt nur noch leicht schmunzeln. Es ist ein gutes Buch, doch hält es leider nicht dem stand was man von Douglas Lindsay bis jetzt gewohnt war. Wie gesagt, ich war ein wenig entäuscht. Doch gibt es auch positives: Die Kapitelüberschriften mit kurzem (Werbe)text darunter, die Werbung und Medien auf solch wunderbare Art verbalhornen wie es bis jetzt nur der Abspann von "You Dont't Konw Jack" (Teil 1 und 4) geschafft hat z.b. Es lässt sich also sagen: Sollte es einen nächsten Teil geben, kann ich nur hoffen. dass der um einiges besser wird oder es ihn nie geben wird. 3 Sterne weil: Barney Thomson Fan, altbekannter Schreibstil und "coole" Werbeideen. 2 Sterne Abzug wegen des fehlenden Humors
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
nur für fans, 31. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Klinge. (Taschenbuch)
Das also ist Barneys fünfter Streich, und er ist wieder etwas für seine Hardcore Fans, obwohl ich zugeben muss, dass mich auch langsam Ermüdungserscheinungen plagen. Aber irgendetwas hat der Kerl, das man sich immer wieder auch das nächste Abenteuer reinzieht. Zugegeben, nach dem 4. Band hatte ich eine längere Pause eingelegt, und die Idee, ihn nach London zu verfrachten, fand ich gar nicht mal so schlecht. Und dann gleich in eine Werbeagentur. Doch das Sahnehäubchen ist die Queen. Ich mag es, wie Lindsay all diese Komponenten miteinander vermischt. Es gibt wieder die vielen Toten, noch mehr Spuren und obwohl man als Leser früh den wahren Mörder kennt, ist man immer wieder darauf gespannt, welche Fäden eigentlich noch im Hintergrund gezogen werden. Und das löst der Autor auch wieder einmal auf eine zufrieden stellende Weise. Es ist keine große Literatur, aber das erwartet man auch gar nicht. Hier wird man unterhalten, braucht aber wirklich den Sinn für den doch britischen Humor. Wer traut sich sonst, die Queen und noch gleich den Herrn mit in ein Spiel zu bringen? Naja, und wo der ist, ist der Teufel bekanntermaßen auch nicht weit. Alles in allem ein vergnüglicher Lesespaß, aber ich werde mir wieder etwas Zeit lassen, den nächsten Band, den ich schon zu Hause zu liegen habe, zu lesen. Ich würde mir wünschen, dass Douglas Lindsay mal eine neue Figur erschafft (auch bei anderen Autoren geht es mir so, dass zuviel auf die Dauer auch ermüden kann). Aber nichts desto trotz kann ich die Barney Thomson Bücher jedem nur wärmstens empfehlen, der seine grauen Stunden mal aufpeppen muss.
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