| ||||||||||||||||||
Produktinformation
|
Angesichts der Popularität und dem Einfluss, den der Herr der Ringe auf das fantastische Genre hatte, ist es eigentlich verwunderlich, dass es nur eine bewusste Parodie der Geschichte gibt -- all die unfreiwilligen wollen wir hier mal beiseite lassen --, andererseits kann es kommerziell ins Auge gehen, wenn man sich über Ikonen lustig macht. Die Amerikaner H.N. Beard und D.C. Kenney sind dieses Wagnis eingegangen. Die Begründer der Satirezeitschrift "National Lampoon" brachten diese Parodie bereits 1969 zu Papier.
Im Zuge des Tolkien-Revivals hat Goldmann-Blanvalet das Buch erneut veröffentlicht. Seinerzeit ist es Anfang der Achtziger erschienen, was auch den launigen zusätzlichen Autorennamen erklärt, der nun aber auch gar nichts mit dem Original zu tun hat: Dallas und J.R. lassen grüßen.
Aber davon mal abgesehen: ist die Parodie gelungen? Keine einfache Frage. Lahme Witzchen, die schon zur Entstehungszeit des Romans keinen vom Hocker gerissen haben dürften, und Scherze, die der Zeitgeist schon lange in die Mottenkiste gepackt hat, stehen herrlich doofen Episoden gegenüber, wie sie abstruser nicht sein könnten. Ob nun gelungen oder nicht, das ist ein Buch, das einen berührt; entweder man hasst es oder man kichert vor sich hin, je nach Geschmack und Schmerzgrenze für höheren -- oder eher niederen -- Blödsinn. --Andreas Decker
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geschmacklos aber gut!,
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Augenringe (Taschenbuch)
Ich bin wirklich ein großer Tolkien Fan. Und trotzdem habe ich bei dieser Parodie Tränen gelacht. Wer hier subtilen Humor erwartet, sollte das Buch besser nicht kaufen. Die Pointen sind derb und teilweise recht geschmacklos. Trotzdem, es hat etwas. Spam (Sam) ist aggressiv und egoistisch, Frito (Frodo) naiv und einfältig und Stampfer (Streicher) unfähig und feige. Herrlich!!! Jegliche Ästhetik von Tolkiens Werk wird ganz massiv verunglimpft. Die Elben sind keine edlen, ätherischen Wesen und vom Heldenmut oder Zusammenhalt der Ringgemeinschaft ist nichts zu spüren. Hier versucht jeder sich selbst als erstes zu retten. Es werden Lose gezogen, um zu entscheiden, welcher Boggie (Hobbit) geopfert werden soll, damit die Gefährten den Ringgeistern entfliehen können. Mopsi (Merry) und Pepsi (Pippin) benehmen sich so übertrieben dämlich, dass es tatsächlich wieder lustig wird. Allein die hasserfüllten Dialoge zwischen Legolam und Gimbohr (Gimli) sind ein Genuss. Natürlich ist nicht jede Pointe gelungen und manchmal entsteht schon der Eindruck, die Verfasser hätten mit Gewalt versucht, auf jede Seite so viele Gags zu quetschen wie nur eben möglich. Dafür sind einige ihrer Ideen so gemein, dass ich aus dem Lachen nicht mehr heraus kam. Trotzdem diese Parodie ist und bleibt Geschmackssache. Am Besten kaufen, anlesen und notfalls gleich weiterverkaufen. Ich für meinen Teil werde mir das Buch noch auf Englisch kaufen, weil die Wortspiele im Original einfach besser sind.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Herr der Lachfalten,
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Augenringe (Taschenbuch)
Ich schwöre euch, ich liebe Tolkiens Bücher über alles und sie sind mir heilig. Aber dieses Buch ist der absolute Beweis für mich, dass Heiligkeit niemals erstarren darf. Beim Lesen hat es mich so durchgeschüttelt, dass ich vor Lachen fast vom Sessel gerutscht bin. Dieses Buch schreit förmlich nach einer Monty-Python-Verfilmung, so schräg, so absurd, so völlig daneben ist jede einzelne Zeile. Meine Lieblingsstelle ist die, an der Frito sich fragt, wie lange man den Autoren diesen Quatsch noch durchgehen lassen würde... das habe ich mich auch bald gefragt im Hinblick auf akute Zwerchfell-Schmerzen. Auch wenn der Humor manchmal sehr zotig wird, strotzt die Geschichte vor skurrilen Einfällen.Dieses Buch kann man nur lieben oder hassen! Ich habe mich für ersteres entschieden. Und solltet ihr euch entschließen, es zu lesen, dann hört wenigstens einmal auf eure Eltern, die euch sicher beigebracht haben, daß man beim Lesen nicht essen soll. Denn das geht hier absolut schief. Ihr verschluckt euch garantiert... entweder vor Lachen oder vor Ärger, das liegt bei euch! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Nichts für Feingeister,
Von Olaf (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Herr der Augenringe (Taschenbuch)
Das Verulken von Namen und Benutzen von zotigen Ausdrücken macht noch keine gute Satire. Nur einige wenige Kapitel besitzen wirklich so etwas wie Witz, der über solches Humorverständnis hinausgeht.Aber immerhin wurde der Versuch unternommen ein großartiges Werk zu parodieren. Freunde von feinsinnigerem Humor, die weniger auf Brechstangen stehen, sollten vielleicht lieber zu Pratchett, Asprin oder anderen Schreibern humoristischer Fantasy greifen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|