Ich habe das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen. Anstatt eines Vorwortes erzählt der Autor eine kleine Geschichte, hinter deren Sinn ich nicht komme. Dann folgt ein etwas veralteter Bericht über die verschiedenen Drogen und ihre Konsumformen. Das Buch wurde 1980 das erste mal veröffentlicht und ich glaube, das da seit dem nichts Neues hinzugefügt wurde. Jeder der ein wenig mit Drogen zu tun hat, weiß sicher, das sich da einiges geändert hat.
Gut finde ich die Gedichte und die Biographie eines Abhängigen, sowie einige Zeichnungen desselben, die sehr sehr sehenswert sind. Gemahlt hat er seine Bilder im Stil von Dahli (hoffentlich ist der Name jetzt richtig geschrieben ;-)).
Das Interview mit Christiane F. ist nicht so interessant. Da sollte man sich besser "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo kaufen". Ganz am Ende des Buches ist ein Briefwechsel eines Drogenabhängigen mit seiner Familie nachzulesen. Ist wirklich interessant zu lesen, wie beide Parteien unbemerkt aneinander vorbeireden.
Es ist mal ganz nett zu lesen, aber in keinem Fall eine Hilfe für Abhängige oder deren Angehörige.