"Heroes" findet mit der vierten Staffel ein unerwartes und abruptes Ende.
Aufgrund der fehlenden Einschaltquoten und immer größer werdenden Kritik
an der Serie, wurde das Format mit dem Ende der vierten Staffel eingestellt.
Dabei schafft es die Serie in der vierten Staffel wieder das Niveau zu
erreichen, das vor allem der zweiten und dritten Staffel fehlte.
Die Handlung konzentriert sich wieder wesentlich mehr auf die tollen
Charaktere der Handlung, anstatt wie in den vorangegangenen Staffeln,
nur mit Action und Special Effects zu überzeugen.
Vor allem Bösewicht Sylar, unglaublich überzeugend gespielt von Zachary
Quinto, legt eine regelrechte 180 Grad Wendung seines Charakters hin.
Besonders das schauspielerische Talent von Quinto trägt ordentlich zum
Unterhaltungsfaktor der Serie bei.
In der vierten Staffel kriegt Sylar allerdings noch einen Bösewicht an die
Seite gestellt, der ihn nahezu in den Schatten stellt.
Schauspieler Robert Knepper, Serienfans noch bekannt aus "Prison Break",
übernimmt die Rolle des Samuel Sullivan.
Die Charakterrolle wird von Knepper in seiner bekannt geheimnisvoll, bösen
Art gespielt und rundet die Rollenverteilung im Heroes-Cast perfekt ab.
Storytechnisch dreht es sich wie erwähnt mehr um die charakterlichen
Veränderungen der einzelnen "Heroes" als um große Storywendungen.
Dennoch geht es natürlich auch in der vierten Staffel wieder um alles oder
nichts.
Ob die Welt diesmal wieder gerettet werden kann zeigt sich
selbstverständlich, nach zahlreichen Spannungsbögen zwischen den einzelnen
Episoden, am Ende der Staffel.
Leider ist keine Fortsetzung der Serie geplant, obwohl das Ende auf einige
neue Storywendungen hoffen ließ.
Insgesamt bietet die vierte Staffel wiedermal tolle und spannende Unterhaltung.
Leider ist das Finish, aufgrund der Einstellung der Serie, natürlich nicht
zufriedenstellend.