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am 8. Februar 2013
Knapp 10 Jahre nach seinem unrühmlichen Ausstieg aus der Thrash Legende Exodus ist Steve Zetro" Souza zurück im Geschäft und beglückt uns mit seiner neuen Band Hatriot. Wie viele wissen stammt der Name Hatriot aus einer Textzeile aus Zetros letzten Input mit Exodus Tempo of the damned" und an dieser Stelle schließt sich auch der Kreis...leider nicht ganz. Hatriot hören sich schon sehr intensiv nach Exodus an, sind aber leider nicht ganz auf Augenhöhe. Genug Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden und ich bin gespannt was uns noch erwartet. Die Gitarristen haben die Bay Area Riff Schule verinnerlicht und auch die Soli sind nicht von schlechten Eltern, aber leider ist das noch nicht genug für eine hochwertige Thrash Platte! Die Lieder haben durchweg gute Ansätze, aber sind wirklich nicht immer zwingend, oder überraschen. Da müssen die Jungs nochmal ran, denn gute Riffs allein reichen nicht aus und es darf auch ruhig mal im mid- Tempo sein. Gaspedal durchtreten ist gut, aber ein gutes Rennen braucht auch mal `ne Kurve oder Schikane, sonst wird es schnell langweilig. Kommen wir zum größten Manko der Scheibe, nein ich meine damit nicht das grottenschlechte Cover! Meerjungfraumann und Blaubarschbube lassen grüßen! Dazu gehört Mut! Nein, ich meine das Schlagzeug. Dafür das Zetros Sohn gerade mal anfang 20 ist, knüppelt er nicht schlecht, aber leider oft zu ungestüm und wer braucht bei einer Thrash Platte Blastbeats! Ich weiß nicht warum jetzt jede 2. Thrash Kapelle unbedingt Blastbeats in ihren Songs unterbringen muss? Testament, Anthrax und Slayer haben es vorgemacht, aber braucht mans? Ich bin froh das ein gewisser Däne das nicht hinbekommt! Der Schlagzeugsound gefällt mir auch nicht wirklich, da er für meinen Geschmack zu sehr in den Vordergrund (gerade bei den Doublebass) gemixt wurde! Der Bass ist unspektakulär, geht aber in Ordnung. Die Produktion hat noch auf jeden Fall Raum für Verbesserung. Wie gesagt, es sind genug gute Ansätze vorhanden und wer auf Bay Area Thrash Metal steht, der wird auch hiermit gut bedient werden! Fazit: Der Schlagzeuger soll noch etwas üben und manchmal ist weniger Doublebass (vor allem wenn es sich so getriggert anhört) mehr. Dem Songwriting sollte noch eine Prise Abwechslung hinzugefügt werden. Ein ordentlicher Produzent könnte auch nicht schaden und zu guter Letzt noch auf das Familienfoto auf dem Cover verzichten! Am einfachsten aber wäre es, wenn Gary Holt einfach Zetro zurück zu Exodus holen würde...
Fazit 3-4 Sterne, da Zetro seine Sache richtig gut macht und der Rest der Band noch relativ Jung ist, gibts nen Bonus! 4 Sterne!
Noch zur Überschrift...der geniale Exodus Klassiker Like father, like son sollte nun auf jdenfall auf der Setlsit von Hatriot stehen!
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am 26. Februar 2013
(3,5 points)
Ex-Exodus Shouter Steve „Zetro“ Souza tritt mit Hatriot nun voll und ganz ins Rampenlicht zurück. Nicht, dass man ihm das andere Standbein namens Tenet (Review) absprechen möchte, doch haftet dieser Truppe eher ein Allstar/Projekt- als ein richtiger Band- Charakter an. Und abgesehen davon ist es um selbige recht ruhig geworden. Bei Hatriot ist sowas nahezu ausgeschlossen. Mit an Bord sind nämlich seine beiden Söhne Cody und Nick, welche das Rhythmusbollwerk bilden, sowie die Mannen Miguel Esparza Zetro & Kosta "V" an den sechssaitigen Arbeitsgeräten. Also, ein Drei Fünftel Familienunternehmen mit Stammsitz Kalifornien, das frischen Wind zwischen der jungen und alten Härtnerszene bringen will.

Zunächst ist man sicher erfreut, mal wieder von diesem charismatischen Urgestein, das von 1987 - 1992 den Exodus Sound wesentlich geprägt hat, zu hören, denn die letzte Scheibe der Kult-Thrasher, die Mister Souza eingerotzt hat, liegt fast schon eine Dekade zurück (Review). Wer bei Hatriot eine von Exodus stark abweichende Mission erwartet, darf je nachdem, entweder beruhigt aufatmen, oder sich schöneren Dingen des Lebens widmen: "Heroes Of Origin" verkörpert und atmet den Bay Area Old School Thrash Spirit, wie er reiner und unbeugsamer nicht sein könnte - lediglich ein paar Blastbeats nehmen sich davon aus. Jedes Riff, jedes Break, und jeder Beat ist einem so was von vertraut, dass man glaubt, ins schöne Jahr 1989 zurück gebeamt, eine brandneu erworbene LP aus der hiesigen US Westbucht in den Händen zu halten, zudem auch das unverkennbare Organ von Zetro, der kraftvoll wie eh und je röhrt, sich in Null Komma Josef erschließt.

Doch genau hier liegt der Hund begraben. Obwohl in Sachen Härte keine Wünsche offen bleiben, das Klampfensegment von coolen Stakkato-Riffs dominiert ist, und sämtliche Speed-Attacken durch Wände marschieren, bleibt keiner der zehn Tracks ausreichend hängen, um hernach sabbernd die Repeat-Taste drücken zu wollen. Durch die Bank solide eingeholzt und top produziert ist nach heutigen Maßstäben und auch für meine Auffassung, so sehr ich dem sympathischen Zetro und seinen Jungs den Erfolg gönne, ein bisschen zu wenig, um ganz vorne mitzumischen, oder einen abgestumpften Alt-Thrasher, der die Originale nach wie vor liebt, zum herzvollen Bangen zu bringen.

Die leicht ignorierten Tempovariationen repräsentieren den Schwachpunkt auf diesem Debüt, wenngleich man die Kompromisslosigkeit und den Enthusiasmus des Souza-Clans (indes: Gitarrist Kosta ist der Hauptsongwriter) auf der Habenseite verbuchen muss. Kurz zusammen gefasst: herzeigbarer Einstand von Rückkehrer Steve und seiner blutjungen Mannschaft, doch für den zweiten Streich darf es gern mehr Risiko in der Kreativabteilung sein! Reinhören empfiehlt sich - speziell für die Nostalgikerfraktion - dennoch!
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am 24. Februar 2013
HATRIOT werden auf dem Info-Flyer als "Bay Area Thrash" angekündigt. Dies ist sicher nicht falsch, stimmt aber nur bedingt. Ich sehe persönlich auch einige Parallelen zum frühen Teutonenthrash, als Bands wie KREATOR oder DESTRUCTION in den Startlöchern standen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Steve Souza (ja, genau der!) im fortgeschrittenen Alter wie eine Mischung aus frühem Mille und Schmier rüberkommt. Aber auch die Riffarbeit erinnert mich immer wieder an DESTRUCTION. Kosta und Miguel an den Klampfen lassen nichts anbrennen. Todsichere Riffs, klassische Soli mit Niveau und viel Spielfreude steuern das meiste Plus aufs Konto von "Heroes Of Origin" bei. Manche Läufe, wie z.B. der Beginn von 'Murder American Style', erinnern dabei sogar entfernt an Chuck Schuldiner. Eher unspektakulär ist dagegen die Rhythmusarbeit, die von Steves Söhnen beigesteuert wird. Ja, so wird der Generationenwechsel vollzogen.

Wenn ich die Scheibe in wenigen Worten zusammenfassen müsste, würde ich sagen: ordentliche Basis, Gesamtpaket verbesserungswürdig. Abzüge gibt es nämlich für den sehr eindimensionalen Gesang, der schon nach wenigen Songs ermüdet. Bass und Drums fehlt trotz sauberer Spielweise noch ein gutes Stück Erfahrung und Adrenalin, so dass die Gitarren nicht alles rausreißen können. Und die Produktion gehört mit zum Sterilsten, was ich in den letzten Monaten gehört habe. Da ist leider alles tot und kalt. Souza-Fans werden ohnehin reinhören, und alle anderen Thrasher finden auf dem Markt auch Besseres.

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am 27. Januar 2013
Schon lange habe Ich den Verlauf von Hatriot verfolgt, rund um Steve Souza, der Urstimme von Exodus und Testament. Zusammen mit seinen Söhnen und weiteren Mitgliedern, stellte er Hatriot auf die Beine, um guten alten Bay Area Thrash zu produzieren und das ist Ihm auch gelungen!
Während mich viele aktuelle Platten ein bisschen ernüchtern liessen, wie z.B. die neue Scheibe von Testament oder auch die neue von Destruction, die zwar alle okay sind, aber nach einmal anhören auch für mich gegessen sind.. verleitet mich die neue Hatriot dazu, mehrfach reinzuhören!
Es erinnert vom Stil her ein bisschen an die "Tempo of the Damned" von Exodus und spricht mich bedeutend mehr an, als es die beiden letzten Exodus Platten getan haben. Kann die Scheibe also nur empfehlen.. wer Bay Area Thrash mag und liebt.. ist mit der Platte gut bedient!
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am 27. Januar 2013
Was anderes dufte man von ner Thrash-Combo um Zetro Souza wohl auch nicht erwarten.

Hatriot klingen in der Tat mehr nach den alten Exodus als das Original mit Rob Dukes selbst. Natürlich hat Zetro das Recht, den Sound einer Band, von der er zig Jahre wichtiger Bestandteil war, zu verinnerlichen. Seine absolut charakteristische Stimme trägt natürlich auch einen großen Teil dazu bei.

Ich habe damit und mit dem reinrassigen Old School Bay Area-Thrash überhaupt kein Problem, nur erreichen Hatriot leider nur selten (gar nicht) das Niveau des Originals. Genau hier stellt sich mir dann doch die Frage, ob der potentielle Käufer sein Geld nicht lieber für spannendere Alben ausgeben sollte.

Die "Heroes of Origin" ist sicherlich kein schwaches Thrash-Album. Im Gegenteil, einige der Nachwuchsthrasher steckt man locker in die Tasche und wer die "Impact is imminent" als Exodus-Sternstunde sieht, sollte auch unbedingt zugreifen.
Mir fehlen hier die ganz großen Aha-Momente, die Klassiker, die schiere Power und unbändige Spiellaune, die Exodus scheinbar locker aus dem Ärmel schütteln können.
Nur weil man Exodus, Slayer und Testament-Riffs auf durchaus hohem Niveau aneinander kettet, ergibt das noch keine wirklich überragenden, zwingenden Songs, sondern maximal gute. Die findet man hier auch.

"The Mechanics of Annihilation", "And Your Children to Be Damned" der Titelsong oder "Suicide Run" werde ich garantiert noch enige Male hören, aber für die Höchstnote reicht das einfach nicht.

Gute 4 Sterne.

7 von 10
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