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Hero Heel 01
 
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Hero Heel 01 [Broschiert]

Makoto Tateno , Monika Hammond
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 176 Seiten
  • Verlag: Ehapa Comic Collection - Egmont Manga & Anime; Auflage: 1., Aufl. (15. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770469364
  • ISBN-13: 978-3770469369
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,2 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 302.075 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Star-Mangaka Makoto Tateno, Spezialistin für Liebesbekundungen unter jungen Männern, legt nach: Ihre Serie Hero Heel erzählt von dem jungen Schauspieler Minami. Der noch etwas unsichere Nachwuchsdarsteller erhält die Hauptrolle in einer Fernsehserie für Kinder, er soll den Helden spielen. Den Part des Schurken übernimmt der attraktive, schon etwas ältere Schauspieler Saweda. Minami fühlt sich mehr und mehr zu Sawedas schurkischem Spiel hingezogen. Als er diesen in einer Drehpause auch noch beim Küssen eines anderen Mannes beobachtet, ist es um ihn geschehen. Doch Saweda scheint an Minami nicht interessiert zu sein ... Zumindest ist das zunächst der Fall.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hero Heel vs. Yellow 20. September 2008
Von Annebel
Format:Broschiert
Minami, ein junger Charakterdarsteller, der noch auf seinen großen Durchbruch wartet, bekommt ganz unverhofft die Hauptrolle in einer Science-Fiction-Kinderfernsehserie angeboten. Zwar etwas skeptisch, ob diese Rolle wirklich seiner Karriere förderlich ist, nimmt er sie dann doch an. Anfangs hat er nicht nur mit dem unbekannten Genre und den zum Teil gefährlichen Actionszenen Probleme, es ist vor allem sein Filmpartner Sawada, ein unnahbarer, arroganter Typ, der ihm viel Kopfzerbrechen bereitet. Als Minami herausfindet, dass Sawada schwul ist, fragt er sich, weshalb er darüber so bestürzt und verwirrt reagiert, wo ihm das doch eigentlich egal sein könnte... Die Story ist nicht neu, aber sie läuft doch etwas anders ab als ähnlich gelagerte Plots, z.B. orientieren sich die Hauptcharas erstmal anderweitig, bevor sie ihre Gefühle erkennen.

Hero Heel ist schwer zu beurteilen, es gibt Stärken als auch Schwächen und vieles ist wohl subjektiv zu sehen, je nach Geschmack und Vorliebe des einzelnen Lesers. Im Vergleich zu Yellow, Makoto Tatenos erfolgreichster BL-Serie, ist Hero Heel weniger actionreich, manchen von euch wird sie vielleicht sogar langatmig vorkommen, obwohl es in der Rahmenhandlung um die Dreharbeiten einer Actionserie geht, dafür ist die Serie wesentlich ernster und nachdenklicher als Yellow, auch der Handlungsverlauf und Beweggründe der Protagonisten sind für mich in Hero Heel besser nachvollziehbar. Gut gefällt mir der Uke Minami, der weniger zögerlich als Taki in Yellow agiert, dafür kann ich mit Sawadas undurchsichtigem Verhalten nur wenig anfangen. Die Geschichte wird im 1. Band ausschließlich aus Minamis Sicht geschildert, der Zugang zu Sawadas Charakter bleibt einem versperrt. Er wirkt auf mich distanziert, kühl und wenig sympathisch, wechselnde Perspektiven wie in Yellow hätten eine Identifikation sicherlich erleichtert. Ab Band 2 wird er zwar besser durchleuchtet, trotzdem schaffe ich es nicht richtig, mit ihm warm zu werden, hätte er doch nur ein kleines bisschen von Gos Charme. *seufz*

Bei den Zeichnungen kann man wohl auch geteilter Meinung sein. Minami und Sawada sind handwerklich gut ausgearbeitet, dafür die Nebencharaktere für meinen Geschmack zu einfallslos und schludrig. Es kommen außer Minami mind. 3-4 andere hellhaarige Typen vor, die ihm zum Verwechseln ähneln, außerdem noch ein dunkelhaariger, der wie Sawada aussieht. Mag sein, dass zumindest bei Sawadas diversen Lovern eine äußerliche Ähnlichkeit mit Minami von der Mangaka beabsichtigt ist, um sein stereotypisches Beuteschema zu verdeutlichen, doch auf die beiden Nebendarsteller der Fernsehserie, die ausnahmsweise nicht zu Sawadas "Opfern" gehören, trifft diese Theorie nicht zu. Die Action beim Filmdreh, genauso die futuristischen Kostüme sind dafür perfekt umgesetzt und auch die Yaoiszenen gefallen mir sehr gut, sie sind sexy, ästhetisch, etwas expliziter und vor allem zahlreicher als in Yellow. Anders als Tatenos bisherige Serien, peilt dieser Manga eindeutig eine ältere Lesergruppe an. Ein Mindestalter wird vom Verlag nicht empfohlen, jedoch sind die Bücher in Folie eingeschweißt, was ja auch schon einiges aussagt.

Stärken und Schwächen halten sich in Hero Heel, Vol. 1-3, die Waage, wofür ich 3 mittelmäßige Sterne zücke, aber weil die Auswahl an BL-Mangas für Leser ab 16 J. in Deutschland nicht gerade üppig ist, sollte uns jede Neuveröffentlichung, sofern sie nicht allzu übel ist, herzlich willkommen sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Leiden des jungen Minami 11. Oktober 2011
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Makato Tatenos Erfolgsserie Yellow dürfte für sie Segen und Fluch zugleich sein. Dank Yellow wurde sie überall, wo dieser Manga erschien bekannt und berühmt, doch seitdem wird jede ihrer späteren Serien an Yellow gemessen, und in der Regel fällt dieser Vergleich zugunsten von Yellow aus.

Wieso, weshalb, warum eigentlich?

Yellow ist eine gute Serie, gar keine Frage, aber so außerordentlich umwerfend und brillant, dass alles andere davon in den Schatten gestellt wird, finde ich Yellow dann auch wieder nicht. Für viele Leser hierzulande war Yellow der erste Yaoi, und das prägt natürlich. Ich selbst habe Yellow erst gelesen, nachdem ich zuvor einiges anderes aus dem Genre gelesen habe, daher beurteile ich Yellow vielleicht weniger sentimental.

Wie dem auch sei, es geht hier ja nicht um Yellow, sondern um Hero Heel und um den Helden einer Actionserie für Kids und den Darsteller des Antihelden, die sich im Verlauf der einjährigen Dreharbeiten in ein kompliziertes Geflecht aus Gefühlen verstricken. Enttäuschungen, Zurückweisungen und jede Menge Herzschmerz - das reale Geschehen auf dem Set gleicht einer Telenovela mit hohem Dramafaktor. Die Protagonisten haben inmitten der emotionalen Irrungen und Wirrungen wenig Grund zum lachen und dem Leser ergeht es nicht viel anders. Hero Heel lässt seine Protagonisten Liebeskummer durchleiden und tut alles, damit der Leser sich des Liebesleids stets bewusst ist. Humor sucht man hier vergebens, ab und an mal ein winziges Chibi, das in der Regel aber auch ernst daherkommt. Das Dauerdrama wird durch nichts aufgelockert. Nebenhandlungen gibt es nicht, der Fokus liegt stringent auf dem Drama, und selbst das Ende kommt nicht ohne eine gewisse Traurigkeit ob der Tatsache, dass jemand, der es wirklich nicht verdient, am Ende leiden muss, damit die beiden Protagonisten glücklich werden können.

Die Zeichnungen sind Tateno typisch. Leider hat die Mangaka dasselbe Problem wie viele ihrer Kollegen/Innen. Sie kann nur zwei Typen von jungen Kerlen zeichnen, nämlich (um es im Yellow Jargon zu sagen) einen Jungen, der ausschaut wie Taki und einen, der ausschaut wie Go. Solange nur zwei Protagonisten auftauchen, ist das kein Problem, aber sobald es mehr Jungs werden, hat der Leser zwangsläufig das Gefühl sich in einer Klonfabrik zu befinden, da sich Unterscheidungsmerkmale auf winzige Details wie Seiten- oder Mittelscheitel oder die Haarlänge beschränken. Bei einer Figur macht Makato Tateno aus dieser "Not" eine dramaturgische Tugend, indem die Story einfach verlangt, dass er dem Helden wie aus dem Gesicht geschnitten ist, so dass es natürlich klar gerechtfertigt ist, dass die beiden sich gleichen wie ein Ei dem anderen (Problem erkannt, Problem gebannt).

Hero Heel ist beileibe kein schlechtes Werk, im Gegenteil. Die Idee das ganze im Rahmen der Dreharbeiten einer TV-Serie spielen zu lassen gefiel mir sehr gut, ebenso die Einbindung der Story in dieses Setting. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet, haben Charisma und eine eigene Persönlichkeit, die nicht immer sympathisch ist, wodurch sie umso menschlicher wirken. Persönlich hätte ich mir die eine oder andere Auflockerung gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache. Wer Herzschmerz rauf und runter inklusive Tränenfluten und tiefste Verzweiflung mag und nicht zu Depressionen neigt, kann mit Hero Heel nichts falsch machen - vorausgesetzt er hat weder was gegen explizite Szenen (von denen es hier reichlich gibt) oder allgemein gegen den Stil der Mangaka. Wer gerne mal zwischendurch lächeln oder wenigstens leise schmunzeln möchte, sollte vielleicht nach einem anderen Manga greifen.

Fazit:

Obwohl ich Yellow keineswegs für so herausragend halte wie manch anderer und mir die Grundidee und das originelle Setting von Hero Heel an sich sogar deutlich besser gefallen, muss ich mich im Ergebnis jenen anschließen, die Hero Heel schwächer finden, auch wenn dies schlicht und ergreifend in meinem Fall allein der Tatsache geschuldet ist, dass mir der luftig leichte Erzählstil von Yellow, bei dem auch der Humor nicht zu kurz kommt, persönlich eben einen Tick mehr zusagt als ein schwermütiges, tränenreiches Drama, dessen Ende mich aus bereits erwähnten Gründen zudem ein wenig frustriert zurückgelassen hat.
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