Was Divinefire hier abliefern, ist schon gar nicht so schlecht. Auch wenn hier definitiv Rhapsody und Konsorten Pate standen (wie auch schon beim Debütalbum "Glory thy name"), so kann man doch immer wieder ein paar neue Einflüsse entdecken, die dafür sorgen, dass sich dieses Album von den großen Vorbildern etwas abhebt. Divinefire gehen etwas härter zur Sache und einige Passagen sind angenehm düster geraten. Dem ein oder anderen mag das Keyboard stellenweise zu dominant erscheinen, aber eines kann man den Jungs auf keinen Fall absprechen: Sie beherrschen ihre Instrumente. Grundsolide ist das Spiel der Bandmitglieder, und dazu SCHNELL! Midtempo-Songs findet man so gut wie gar nicht, ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist, muss jeder für sich entscheiden. Hiermit können nur stellenweise "United as one" und "The show must go on" dienen, wobei letzteres stellenweise wohl die Ballade des Albums darstellt, aber auch nur stellenweise :)
Leider ist die Produktion meiner Ansicht nach nicht ganz optimal geraten, da die Stimme des Sängers stellenweise in dem Klangteppich der Instrumente untergeht.
Meine Anspieltips: Hero, The Show must go on, New Beginning (schöner, kraftvoller Chorus)