Obwohl nicht zum Abenteurer geboren, bricht Hermux auf, um sie zu suchen. Ein atemberaubender Wettlauf mit der Zeit beginnt.
| |||||||||||||||
Produktinformation
|
Mit dieser Reparaturannahme gerät Hermux Tanatmoq in einen Strudel von Ereignissen, auf die er zu Anfang nur geringen Einfluss hat. Zwar entwickelt er sich im Laufe der Geschichte zu einem recht wagemutigen und zupackenden Helden, aber eine Menge seiner Taten endet bedauerlicherweise zunächst in einer Sackgasse oder gar im Chaos. Trotzdem verfolgt Hermux sein Ziel konsequent weiter, Linka aus den Klauen eines Verbrecherringes zu befreien, in den auch seine Nachbarin verwickelt zu sein scheint: Tucka Mertslin ist die exaltierte Leiterin einer großen Kosmetikfirma, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, der Menschheit die ewige Jugend -- nun, nicht gerade zu schenken, aber doch zumindest zu verkaufen. Dass es dabei nicht immer nur mit lauteren Mitteln zugeht, kann sich der versierte Leser sicher schon denken. Es kommt zu einem Showdown, der Edgar Allan Poe blass werden ließe, könnte er ihn noch lesen. Trotzdem bleibt das Ende nett: nicht vollkommen happy, aber doch überwiegend.
Die Geschichte ist spannend, die Charaktere sind sehr präsent. Einige Details gehen vielleicht etwas über das Übliche in der deutschen Kinderliteratur hinaus -- so gibt es Morde und die schon erwähnte Tötungsmaschine --, sie bleiben aber im erträglichen Rahmen, besonders vor dem Hintergrund, dass die Akteure zwar äußerst menschlich wirken und agieren, aber doch ausschließlich aus dem Tierreich stammen. --Ulrike Rudolph -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Hermux Tantamoq, seines Zeichens Uhrmachermeister in Pinchester, nimmt eine ziemlich kaputte Uhr in Auftrag und verliebt sich sogleich in seine flotte Trägerin. Sein weiches Herz, das nicht nur für sein Haustier Terfle (ein Marienkäfer) und für Honigsprudel schlägt, kommt bei den folgenden Ereignissen ganz schön auf Trab, bis er seine Angebetete zwar zuletzt vor'm Tod in einer Mausefalle retten, sie aber doch nicht in seine Pfoten schließen kann. Nicht immer dürfen solche Geschichten 'gut' ausgehen.
Hermux Tantamoq entdeckt für uns alle unsere Umgebung neu: nach der Schilderung von Bibern als Mobiliarzersäger oder Eichhörnchen als Elektrikern schaut man seinem Handwerker schon mal genauer in's Gesicht; von Taschenratten ganz zu schweigen. Und wer noch nie einen Abendkurs in "Astralprojektion" besucht hat, achtet nach der Lektüre bestimmt auf solche Anzeigen.
Hoeye gelingt der Spagat zwischen Kinder- und Erwachsenenbuch, eben weil er nichts allein verniedlicht oder nur vermenschlicht. Er hat ein Gespür für Timing und für Situationen, die manchmal an James Bond oder Sam Spade erinnern. Krimi- und Mausefans kommen also gleichermaßen auf ihre Kosten.
Also ich kann dieses Buch nur empfehlen, deswegen von mir auch 5 Sterne!
da kann man mehr von haben - leider nur 280 Seiten....
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|