Kurzbeschreibung
Die gegenwärtige Situation der Philosophie ist gekennzeichnet durch das unversöhnliche Nebeneinander zweier Grundpositionen: auf der einen Seite ein ästhetisierender Postmodernismus, auf der anderen Seite moralische Letztbegründungskonzepte. Angesichts dieser Polarisierung erscheint es lohnend, die im Begriff des Lebens angelegten Potentiale der Vermittlung von Einheit und Vielheit, Norm und Faktum, Sein und Werden fruchtbar zu machen und historisch relevante Entwürfe einer „Hermeneutik des Lebens" unter systematischen Gesichtspunkten neu zu lesen. Der vorliegende Band erprobt dies anhand der Werke von Schelling, Kierkegaard, Nietzsche, Dilthey, Bergson, Simmel, Heidegger, Merleau-Ponty und Blumenberg.
Über den Autor
Manfred Meyer, geboren 1948, ließ sich als Jugendlicher zum Motorflieger ausbilden, diente später drei Jahre in der zentralen Flugüberwachung des Kommandos LSK/LV und arbeitete danach bei der Interflug. Er ist ausgebildeter Computer-Graphiker.