...beschreibt Autorin Melanie Welz ihren (Single)Alltag. Der Schwerpunkt liegt dabei natürlich klar auf den seltsamen Verhaltensweisen ihrer männlichen Mitmenschen. In Tagebuchform und mit bissigen Worten wird festgehalten, welche Schwierigkeiten im Umgang mit dem anderen Geschlecht zu bewältigen waren. Dabei grüßt nicht nur einmal das so oft erwähnte Murmeltier. Man kann teilweise die Galle, die der guten Frau Welz beim Schreiben dieser (anfangs eher fürs Private vorbehaltenen) Zeilen hochgekommen sein muss, geradezu spüren. Und eben das macht das Buch zu solch einem amüsanten und auch authentischen Schriftstück. Man findet dabei nämlich immer wieder Erfahrungen, die man selbst (egal, ob man nun der weiblichen oder männlichen Gattung angehört) so oder so ähnlich erlebt hat.
Ich kann die Autorin also nachträglich beruhigen. Es geht wohl den meisten Menschen immer mal wieder so, denn all das, was hier (teilweise zurecht) den armen Männchen angelastet wird, durfte ich eben auch schon von Seiten der Frauen erleben, wobei der Typ Frau, an den ich dabei denke, im Buch ebenfalls sein Fett wegbekommt. Alles bleibt also fair und irgendwie möchte man dann nach jedem Eintrag wieder wissen, wie es wohl weitergeht. Auch ein Verdienst von Frau Welz. Eine Fortsetzung ist damit eigentlich vorprogrammiert (denn das Buch kann doch nicht schon zuende sein???). Und im nächsten Werk fallen die Zicken mit den Stöckelschuhen dann hoffentlich mal auf die Schn...
Ich drücke die Daumen.
Bis dahin eine Empfehlung von mir für diesen Erstling und viel Spaß mit der Lektüre!