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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Willie Nelson - Wynton Marsalis - Norah Jones - Ray Charles,
Von
Rezension bezieht sich auf: Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles (Audio CD)
..ist das kompatibel?Ja Leute, und nicht nur das, bei dieser Aufzeichnung aus dem Rose Theater/Lincoln Center vom 9./10.Februar 2009 handelt es sich um ein synergetisches Vorzeigemodell. Ein bei guter Stimme vorzüglich gelaunter Nelson, Marsalis & Band in höchster Spiellaune, Norah Jones in Top-Form, exquisite Songauswahl, begeisterungsfähiges Auditorium - was will man mehr? Dem Opener "Hallelujah I love her so" - nach dem Intro vermisst man noch kurz das markante Organ des verblichenen Genius - folgt der erste Höhepunkt, ein grandioser, tiefgehender Jones-Vortrag: "Come Rain or come Shine"! Nach originellem "Unchain my Heart" ein oscarverdächtiges "Cryin`Time" - die ergreifendste, berührendste Version ever - falling Teardrops included! "Losing Hand" ein "Chain-Gang Shuffle" (O-Tone Booklet)schickt den Hörer auf einen 5,16 minütigen Trip in die Südstaaten der ausklingenden 50er. "Hit the Road Jack", "I` m moving on", "Busted" - ein Highlight jagt das andere - alles gespielt in einem herrlich unangestrengten, entspannten, cool-groovigen "Down Home Style" der seinesgleichen sucht! Marsalis mag ja ein unverbesserlicher Traditionalist sein, aber Seele hat er, er bläst einen Jungle-Growl wie weiland Bubber Miley unter Duke`s Regie. Kompliment an die Band, an Mickey Raphael für dessen atmosphärisches Hamonicaspiel, an Saxophonist Walter Blanding für seine Hawkins/Webster-affinen Einwürfe, an den souverän spielenden Piano Man Dan Nimmer, an die hervorragende Rhythmus-Sektion! Nach einem furiosen "What`d I Say" wird Ray Charles auf "Cloud 7" straffe Seatbelts benötigen, um nicht vor Begeisterung aus den Wolken zu kippen! Musik, wie die Welt sie braucht - besonders in Zeiten wie diesen - fragt sich nur, warum dieses Masterpiece zu zwei Jahren Archivschlummer verdonnert wurde? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aufregend, lässig, einfach Klasse!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles (Audio CD)
Wem die erste Zusammenarbeit von Willie Nelson und Wynton Marsalis gefallen hat ("Two Men with the Blues"), dem wird beim zweiten Anlauf schwindelig werden. "Here we go again" ist noch swingender, noch kurzweiliger, noch stimmiger!Wer dachte, Norah Jones könne nur schmusig, wird auch eines Besseren belehrt. Ihre Interpretationen von "Makin' Whoopee" und "Come rain or come shine" haben Klasse. Sie fügt sich brilliant in das Duo ein. Über Marsalis' Band lässt sich nur eines sagen: Sie hat den perfekten Groove. Das Album ist für mich die aufregendste, lässigste und zugleich abwechslungsreichste Live-Aufnahme im Jazz des Jahres 2011 überhaupt. Ray Charles, dem das Album gewidmet ist, würde an der Jam-Session zweifellos seine Freude haben und mitswingen! Ein echtes Highlight! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kopf, Bauch und Seele,
Von Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles (Audio CD)
Nach ihrem Erfolg mit dem Album Two Men And The Blues aus dem Jahr 2008, das auch beiden Akteuren ungeheuren Spaß gemacht haben muss, haben sich die beiden Ikonen wieder zusammengesetzt und einen Live-Auftritt hingelegt, der alles mitbringt, um gute Laune zu erzeugen. Willie Nelson und Wynton Marsalis haben zu dieser Session, die dank der Professionalität von Marsalis und dem Bauchgefühl Nelsons qualitativ alles andere als eine spontane Jam wurde, noch die Sängerin Norah Jones eingeladen. Was dabei herauskam ist fürwahr eine Hommage an Ray Charles, dessen Songs seit langem zum Standardrepertoire gehören, wenn die Musik der USA im 20. Jahrhundert Thema ist.Und wie das Werk Ray Charles ist auch die von den drei Ausnahmemusikern gewählte Dramaturgie ein Querschnitt durch die Befindlichkeiten. Von Ohrwürmern wie Hallelujah I Love Her So, das genauso intoniert wird wie ein ausgelassener Gospel-Gottesdienst an einem sonnigen Sonntag, aber dann doch mit Trompeten- und Saxophonsequenzen kurzweilig in den Cool Jazz gehoben wird, bis hin zu verzweifelten Stücken wie Losing Hand, in dem schwerbluesig das Schicksal der Outcasts beweint wird, ist alles vertreten. Man merkt, dass Marsalis und Nelson an ihrem Konzept festhalten, bestimmte Musiker und Genres dem Publikum so darzubieten, wie sie aus ihrer Sicht in einer Anthologie der modernen Musik Amerikas zu bewerten wären. Das tun sie mit der amerikanischen Fähigkeit, pädagogische Vorhaben mit Spaß und exzellenter Laune umzusetzen. Den Kontrapunkt zu der meisterhaften maskulinen Inszenierung bietet Norah Jones, der es gelingt, bei Stücken wie Come Rain Or Come Shine oder Cryin Time mit einer angeborenen Rhythmik und ungeheurem Sentiment den femininen Anteil dieses Genres kraft- und gefühlvoll zum Ausdruck zu bringen. Sollte man bei der Inszenierung der drei eine Zuordnung wagen können, dann ist die Wahl der Musiker allein eine geniale Komposition. Marsalis (Kopf), Nelson (Bauch) und Jones (Seele) bringen alles mit, was den Genius des Phänomens Ray Charles so einzigartig machte. Das Vorhaben Wynton Marsalis, den Jazz und seine Derivate zur Klassik der amerikanischen Moderne zu erklären und als solches auch pädagogisch weiterzuvermitteln, hat in vor allem in der Jazzwelt zu großen Auseinandersetzungen geführt, weil viele befürchteten, er verfrachte die amerikanische Musik der Straße und der Bars in sterile Museen. Two Men With The Blues und Here We Go Again demonstrieren das Gegenteil: Marsalis und sein kongenialer Mitspieler Willie Nelson sowie in diesem Fall Norah Jones inszenieren die Stücke von Ray Charles so, dass man mittanzt und sich trotzdem Gedanken darüber macht, was das historisch alles zu bedeuten hatte. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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