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am 17. Januar 2013
Sollte man noch nie in Extase gefallen sein beim Beschmachten der CoolMenGroup *The Band Of Heathens*, so sollte man hier, nochdazu ungestört im zweiten Solo Album mit einem der Fronter dieser jungen Wilden. Und das fällt - im alleinigen Reviergang - weit weniger hitzig aus als das Brunftgehabe im Rudel, der Schwerpunkt liegt auf der Konzentration für Gordys Stimme, und diese ist aahh und oohh. Aaah heisst sanft, beruhigend, smooth,- ooh bedeutet rauh, drawlend, heiser, zusammen muss man das als sexy bezeichnen, also bitte, dear Ladies, mehr geht fast nicht, mehr soll auch nicht, die effizientesten Berührungsaspekte sind gegeben. Das aaah und oooh kann beliebig ausgedehnt werden, beim so ca 7-8 mal genau hingucken auf Booklet-Front und Backcoverphoto, ein Typ halt, langgestelzt in Jeans, dunkle Mähne, grosse Hände, die Chucks sind gestattet...

Die Gentlemen, milde lächelnd, dürften Interesse zeigen am Aufgebot der Co Musiker, Joe McMahan allen voran als Producer (Kevin Gordon) und erstklassiger Gitarrero, Steve Wedemeyer, genauso erstklassig ebenfalls an E und Baritone Guitar, die zu Recht gelobte Jen Gunderman an Hammond und Wurlitzer Piano...Frauensensibilität im Männer-Management, obwohl ich ja Orgel mässig Phil Madeira geprägt bin...
Da fliesst so einiges an verviger Roots Energie zusammen in das immer wieder geliebte Spektrum des Country/Folk/Blues/Southern Rock/Soul, vertraute Melodien, bewährte Kompositionen - und immer wieder einfach gut! Wie close klingt doch Track Nr 2, diese anheimelnde Ballade mit solch atmosphärischen Klangmalereien die an den so sehr geschätzten Nels Andrews erinnern, aahh...
Erinnerungen... schon im Opener die Harps, die Melodie - wie ein Mix aus Mellencamp/Petty/Springsteen-Fingern, die Gitarre klingt so verdammt nach Buchanan. (Die Non-Bezüge-Verfechter weinen jetzt mal nicht;-))

Es folgt Songschönheit für Klanghörweide, kurz gesagt, das Album hat Charme, Charisma, über Authentizität zu diskutieren wäre müssig, vielleicht hält es nicht den grossen Überraschungs-Ohnmachtsanfall parat für Vielhörer dieses Genres, aber das mindert 0,0000 den gefühlten Hörgenuss. Wer nicht vollkommen verbiestert und verharzt sein will, der lasse sich treiben in der Flut an Emotionen, mitreissen im Zielwasser der hervorragenden Instrumentierung, es movet, rockt, balladet, pickt, croont, - es berührt. Und eben diese Most Time Favourite Voice von Gordy Quist, und wie der das drauf hat, vom zärtlichen Härchen Anhaucher in -DIAMONDS, DOGS AND SHOOTING STARS- bis zum Hüften schwingenden Leather Denim/Satin Sakko Guy in -UNSLEEPING EYE-, oohh..., like The Great Pretender...

Nun denn, er bedient das Genre voll und ganz, es fehlt nix - der Lagerfeuerbefeuerer smartet in Track -GREEN AND BLUE-, das Gras ist grün, der Himmel weit, die Sterne funkeln, die Pferdedecke weich, der Acoustic Klampfer willig und sentimental gestimmt...aahh-oohh, auch beim alten Jack Rhodes Song -SATISFIED MIND-, wunderbar gecovert- nein!verwandelt!, zauberhaft gestringt hinter einem subtilen Mehrgesang mit Heathens Kollege Ed Jurdi, ein Traum! ein Traum!! ein Traum!!!

Kaum zu glauben, dass da draussen tiefster Winter herrscht, hier drin könnte das nicht wohlfühliger und tighter sein, so alone with Gordy Quist. Da fehlt nichts, aber gar nichts. Nothin else matters. Kerzen schimmern, Rotwein duftet - endlose Restarts von -QUARTERS AND DIMES- und Extase...mmmh.
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