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am 29. Juli 2012
Wenn eine Band eine großartige und vielleicht sogar außergewöhnliche Karriere hjngelegt hat, werden früher oder später Bücher veröffentlicht in denen die Geschichte der Gruppe erzählt wird. Im Idealfall von einem Mitglied der Band, das selbst immer dabei war und so auch bislang unbekannte Details oder Gedankengänge zu erzählen hat. Und wäre es dann nicht praktisch, wenn ein Mitglied so einer berühmt-berüchtigten Band zufällig ein leidenschaftlicher Schriftsteller ist, der noch dazu Tagebuch führte? Es hätten wohl nur die wenigsten unter den Pogues nach einem solchen Literaten gesucht. Zu wild und ausufernd wirkte das Leben der Band, zuviel Alkohol floss, um ihnen so etwas zu zutrauen. Doch tatsächlich findet sich unter diesem Haufen Punks aus London mit James Fearnley ein solcher Ausnahmefall. Genau genommen stieg Fearnley damals sogar nur unter der Bedingung bei den Pogues ein, dass die Karriere mit der Gruppe seine Tätigkeit als angehender Schriftsteller nicht zu sehr einschränke.

Nun veröffentlichte der Akkordeonspieler den ersten Band seiner Memoiren, welche die Jahre 1980-1991 umfasst. 12 Jahre also, in denen er zunächst Mitglied in Shane MacGowans Band the Nipple Erectors wurde und wenig später von MacGowan als Gründungsmitglied der Pogues rekrutiert wurde. Im folgenden erzählt Fearnley die Geschichte der Gruppe von der teilweise fast willkürlichen Zusammensetzung der Gruppe über die ersten Auftritte und Aufnahmen, bis zum großen Durchbruch nach der Veröffentlichung des zweiten Albums 'Rum, Sodomy and the Lash'. In der Zeit nach dem großen Durchbruch, welche die Pogues fast pausenlos entweder auf Tour oder im Studio verbrachten, erzählt Fearnley im Grunde zwei parallele Geschichten: Die des weiteren Aufstiegs der Gruppe, und die des gleichzeitigen Falls Shane MacGowans. Der Sänger, der sich, obgleich schon immer verschroben und anders als die Anderen, immer weiter von den anderen Menschen entfernte, und angetrieben von Alkohol und Drogen in eine eigene Parallelwelt entglitt. 1991 führte dies zum Rauswurf MacGowans aus seiner Band. Und an diesem Punkt endet auch das Buch.

Das Buch Fearnleys ist sehr gut zu lesen und es wird schnell klar, dass es sich bei Fearnley tatsächlich um einen leidenschaftlichen Schriftsteller handelt. Diese Leidenschaft klingt auch immer wieder durch, wenn er über die Musik der Gruppe, und besonders über Shane MacGowan schreibt. Wenn es um die Aufnahmen der einzelnen Alben geht, beschreibt er teilweise im Detail, was ihm an den einzelnen Liedern besonders gefällt, welcher Ton auf welche Art gespielt werden muss, um den gewollten Effekt zu erreichen. Im Fall von Shane MacGowan wird ebenfalls unmissverständlich klar wie sehr Fearnley dessen Talent für großartige Texte und Lieder bewundert. Die Begeisterung, mit der er einige von Shanes Songs und sein Talent beschreibt, ist immer wieder spürbar. Zum Beispiel, wenn er beschreibt, wie sich die Pogues ohne MacGowan im Studio befanden, um ein neues Album aufzunehmen, und sie, nachdem sie sich ihre neuen Kompositionen gegenseitig vorgespielt hatten, mit Sehnsucht darauf warteten, dass Shane endlich auftauchen würde, um mit seinen neusten Werken das Album zu retten. Trotz dieser offenkundigen Bewunderung für Shane beschreibt Fearnley aber auch den Abstieg des Sängers sehr gut, und macht klar, dass er für das Ende der Pogues verantwortlich war. Interessanterweise schreibt Fearnley dabei so gut wie nie über das Privatleben des Sängers außerhalb der Band. Sei es, um seine Privatsphäre zu schützen, oder weil die Pogues in dieser Phase selbst nicht wussten, wie der Sänger lebte. Dies fehlt leider etwas, da man sich unweigerlich fragt, wie so jemand überhaupt überleben konnte, und ob es niemanden gab, der ihm hätte helfen können, oder der sich auch nur Mühe gab ihn zu retten.

Die Geschichte der Pogues wird insgesamt also sehr gut und ausführlich beschrieben, und aufgrund der sehr guten Schreibweise des Autors, macht das Lesen auch viel Spaß. Und tatsächlich weckt es auch das Interesse an einem möglichen zweiten Band der Memoiren, die dann die Jahre ohne MacGowan, sowie die Wiedervereinigung umfassen sollen, auch wenn in diesen Jahren musikalisch nicht mehr allzu viel passierte. Ob dieser zweite Band erscheinen wird, ist jedoch noch unsicher. Vorerst ist 'Here comes everybody' aber jedem Pogues-Interessierten zu empfehlen.
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am 22. Mai 2014
Ich bin echt begeistert! Und eins ist ja sowieso Fakt: die Pogues zu kennen, stellt nach wie vor (und für alle Zeiten) eine erhebliche Steigerung der Lebensqualität dar.
Nur: einfach zu lesen ist das Buch deswegen noch lange nicht - es kommen überraschend viele Vokabeln vor, die der durchschnittliche Teutone so noch nie gehört oder gesehen hat. Interpretiert man diesen Fakt als Weiterbildungsauftrag an sich selber ... dann ist es ein unglaublich informatives, präzises und sogar spannendes Buch. Mit schonungsloser Ehrlichkeit wird Einblick in das soziale Gefüge dieser legendären und wegweisenden Band gewährt. Im Prinzip erfahren auch sämtliche Fragen, die sich der Pogues-Fan sowieso schon immer gestellt hat, eine endgültige Klärung ... allerdings: witzig ist es dann eher selten. Wobei - dass auch Genialität ihren Preis hat, kann uns andererseits nicht wirklich überraschen, oder? Schöner Nebeneffekt: man hört die Alben jetzt mit noch feiner eingestellten Sinnen.
James Fearnley benutzt einen höchst gebildeten, sehr umfangreichen Wortschatz - bietet dem Leser damit gestochen scharfe Bilder für 's Kopfkino. Was dann wirklich ankommt, ist naturgemäß abhängig davon, wie tief man sich in den Übersetzungsmodus begibt. Dem Verständnis förderlich ist es übrigens, selbst in der Deckung einer Folk-Punk-Band durch die Landschaft zu torkeln - eine grundsätzliche Begeisterung für die englische Sprache hingegen ist wohl unumgänglich.
Lend me ten pounds, and I'll buy you a drink ... awright?
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am 7. Mai 2012
This book surprised me. Not because I liked it; I knew I would. Having read Fearnley's Pogues reunion tour diaries I knew he could write, and his frank retelling of the Pogues' private moments captivates. What surprised me was Fearnley's use of, as he puts it, "the tools and sensibilities of a fiction writer." Fearnley was an aspiring writer before he joined the Pogues, telling founders MacGowan and Finer he would only join the band if it didn't interfere with the novel he was writing.
Another surprise is that Fearnley chose not to deal with the reunited 21st Century Pogues. The book opens with the August 1991 band meeting in Japan when MacGowan's mates decided to fire him from the band he started. Then the history of the Pogues' first incarnation is told in a kind of flashback before ending in 1991 onstage during MacGowan's last performance with the band (pre-reunion, that is). The approach works nicely. Fearnley's literary aspirations do, however, sometimes mar the telling. His use of words like "contumely, protean, eidetic, strabismus, febrile, testudo, impecuniousness, crepitations" and "pusillanimous" are a bit over the top.
What I like best about HERE COMES EVERYBODY is Fearnley's candor, from the cover photo to the final sentence, in placing Shane MacGowan at the story's center. As a MacGowan fanatic I've often felt his band mates exhibited ingratitude towards him. While Fearnley makes it clear that MacGowan was responsible for the band's demise, he seems to recognize that their careers were built on Shane's genius. Overall, this book should delight Pogues fans. Rake at the Gates of Hell: Shane MacGowan in Context
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am 29. April 2012
James Fearnley, Gründungsmitglied und Akkordeonist der Pogues, beschreibt hier seine Zeit mit den Pogues von den frühen 1980ern bis zu Shane MacGowans Rausschmiss 1991. Dass Fearnley sich auf die Zeit der Zusammenarbeit mit MacGowan ( beginnend mit der kurzen phase als Gitarrist der Nips ) beschränkt, verdeutlicht ebenso wie das Buchcover, wer die heimliche Hauptfigur des Buchs ist. Fearnleys Auseinandersetzung mit seiner Zeit der Zusammenarbeit mit MacGowan ist vor allem offen und erlich bis an die Schmerzgrenze. Man spürt den Konflikt, die Ambivalenz in der Haltung gegenüber MacGowan: Einerseits bewundert Fearnley offensichtlich das Talent und eigenartige Genie des Kollegen, andererseits wird auch deutlich, wie sehr Shanes Eskapaden zunehmend zu einer Belastung wurden, bis hin zur völligen Isolation vom Rest der Band. Ein lesenswertes, höchst unterhaltsames, Buch. Empfehlenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. Juni 2014
Als alter Pogues-Fan musste ich dieses Buch natürlich unbedingt haben. Und es zu lesen war schon eine Herausforderung. Mein Englisch ist nicht unbedingt schlecht, aber James Fearnley schreibt auf einem sprachlichen Niveau, mit dem man erstmal klarkommen muss. Da gibt es eine Menge Wörter, die man nachlesen oder sich aus dem Kontext erklären muss. Das verwundert aber nicht - denn eigentlich war es vor der musikalischen Karriere Fearnleys Wunsch gewesen, Schriftsteller zu werden.

Er zeichnet in diesem Buch die Zeit zwischen 1980 und 1991 nach - also die Entwicklung der "Pogues" vom Anfang über den Zenit ihrer Karriere bis zum Rausschmiss des durch permanenten Vollsuff nicht mehr tragbaren Sängers (und lange Zeit kreativen Kopfes) Shane MacGowan. Und genau dieser Shane MacGowan, den auch das Buchcover zeigt, ist letztlich Dreh- und Angelpunkt des Buches. Man erlebt den erschütternden Absturz eines einst genialen, aber schon immer auch eigensinnigen Kopfes. An MacGowan scheiden sich die Geister: Die einen finden es sogar noch ganz herrlich mit anzusehen, wie sich der Pogues-Sänger vor seinem Rausschmiss auf der Bühne kaum noch aufrecht halten konnte und einen Textbrei ins Mikrofon lallte, dass es kaum noch auszuhalten war. Sie deuten das als Ausdruck seiner Genialität (die er zweifellos besaß und die am Anfang auch sehr deutlich zutage trat, die er aber mit seinem Extrem-Alkoholismus nicht ausgedrückt, sondern zerstört hat!) und vergöttern auch noch diese traurige Gestalt, in die sich der Sänger verwandelt hat. Andere - so auch ich - fanden den Rausschmiss damals überfällig und empfanden auch die (leider nur noch zwei) Alben, die die Pogues ohne MacGowan aufgenommen haben, als hervorragende Werke.
Ähnlich ambivalent betrachtet auch Autor Fearnley die Gestalt MacGowans. Einerseits schildert er den Ex-Frontmann als exzentrischen, egoistischen Vollidioten, andererseits erliegt aber auch Fearnley immer noch der Aura seines alten Kumpels. Nur vor diesem Hintergrund ist es auch zu erklären, dass Fearnley mit dem Tag des Rauswurfes von MacGowan seine Erinnerungen beschließt, obwohl die Pogues auch danach noch zwei Alben aufgenommen haben - davon eines mit Beteiligung Fearnleys!

Man erfährt einige Geschichten der Band, wie man sie in einem solchen "Bericht" erwartet. Anderes hingegen geht für meinen Geschmack viel zu sehr in Details, die vielleicht für den Musiker Fearnley wichtig waren, den normalen Leser aber in dieser Ausführlichkeit weniger interessieren. So ergeht er sich immer wieder recht lang in Beschreibungen verschiedener musikalischer Effekte und Kompositionen. Das müsste ich persönlich nicht in dieser epischen Breite haben. Dafür ist mir die Figur MacGowans - dafür, dass sie wie gesagt DER Dreh- und Angelpunkt der ganzen Geschichte ist - deutlich zu knapp beschrieben. Bei einer solchen Vereinigung von Kreativität, vielleicht Genialität einerseits und einem derartig ausgeprägten Hang zur Selbstzerstörung und Selbstherrlichkeit andererseits interessieren einen doch Rahmenbedingungen: Wie sah und sieht das familiäre Umfeld aus? Wie kam es zu dieser Steigerung alkoholischer Exzesse bis zu dem Punkt, an dem MacGowan keine zwei Lieder nacheinander mehr singen bzw. lallen konnte, ohne wieder von der Bühne geleitet werden zu müssen?

Interessiert hätte mich auch und gerade, wie es mit den Pogues nach dem Rauswurf von MacGowan weiterging. Mit welcher Stimmung ist man an das Album "Waiting for Herb" herangegangen? War es Aufbruchsstimmung oder eher ein komisches Gefühl im Bauch? Und wie kam es, dass am bislang letzten Album der Pogues nur noch vier Mitglieder der ursprünglichen Band - und James Fearnley eben NICHT mehr - beteiligt waren?

Fazit: Einiges zu lang, einiges zu kurz, aber dennoch eine Lektüre, die man sich als Pogues-Fan durchaus "geben" sollte.
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am 19. März 2013
Ein tolles Buch, das sich meiner Meinung nach aber nur für Fans der Pogues eignet, die die Hintergrundgeschichte und die vielen (tollen!!!!!!!!!!) Lieder und Alben interessiert.
James Fearnley schreibt sehr flüssig, das Buch liest sich leider viel zu schnell, macht aber großen Hunger darauf eines der ersten Pogues-Alben erneut zu hören!
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