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Herbstvergessene: Roman
 
 
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Herbstvergessene: Roman [Taschenbuch]

Anja Jonuleit
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag; Auflage: Orig.-Ausg. (1. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247886
  • ISBN-13: 978-3423247887
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (35 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.490 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Anja Jonuleit
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»[…] eine kraftvolle, spannende Geschichte für intensive Lesestunden.«
Ludwigsburger Wochenblatt 02.09.2010

»Großartig!«
Unser Magazin, Hamburg Oktober 2010

»Spannend wie ein Krimi ist der erste Roman von Anja Jonuleit.«
Vorarlberger Nachrichten 23./24.10.2010

»Anja Jonuleit kann Spannung aufbauen, mit wenigen Worten eine Stimmung erzeugen, dass es einem kalt über den Rücken läuft.«
Vorarlberger Nachrichten 23.10.2010

»... spannend bis zur letzten Seite und in einer sehr schönen Sprache.«
Münstersche Zeitung 04.11.2010

»Wunderbar witzig-ironisch und berührend geschrieben.«
Christiane Schulz-Rother, Berliner Morgenpost 17.11.2010

»Ein sehr empfehlenswertes Buch!«
Claudia Engelmann, Waldeckische Landeszeitung 28.12.2010

»Ein sehr empfehlenswertes Buch.«
HNA Waldeckische Allgemeine 22.02.2011

» «
Freies Wort 06.04.2011

Anja Jonuleit versteht es meisterhaft, den Leser zu packen und an das Buch zu fesseln.

Kurzbeschreibung

Für eine Versöhnung ist es zu spät: Zehn Jahre lang hat Maja Sternberg keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter Lilli gehabt – jetzt ist Lilli tot. Die Polizei in Wien spricht von Selbstmord. Doch daran mag Maja nicht glauben. In der Wohnung ihrer Mutter findet sie deren Geburtsurkunde: Der Name des Vaters fehlt. Als Geburtsort ist Hohehorst eingetragen. Ein Foto zeigt Großmutter Charlotte mit einem Baby, doch dieses dunkle Baby hat keinerlei Ähnlichkeit mit der hellblonden, blauäugigen Lilli. Von Schuldgefühlen und Neugier getrieben, begibt Maja sich auf die Spurensuche und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das alle Gewissheiten in ihrem Leben mit einem Schlag zunichtemacht ...


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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Andrea Lu VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Lilli und Maja haben sich bis auf die jährliche Glückwunschkarten nichts zu sagen. Die erfolgreiche Dolmetscherin wollte auch für ihre Tochter diesen Erfolgsweg, doch Maja hat sich für den Beruf der Innenausstatterin erschienen - für ihre Mutter ein Debakel! Doch als Lilli ihre Tochter Maja anruft und ihr sagt, dass sie nach Wien kommen muss macht Maja sich eine Woche später auf den Weg. Zu spät, denn als sie bei ihrer Mutter eintrifft ist diese tot. Vom Balkon gefallen. Selbstmord? Niemals, denkt Maja, nicht ihre Mutter!

Nach und nach schafft es Maja die Wohnung ihrer Mutter zu betreten, ihre Hinterlassenschaft zu sichten und erfährt dass Lilli Krebs im Endstadium hatte. Hat sie vielleicht doch den Freitod gewählt? Maja kommen Zweifel, doch letztendlich kann sie es immer noch nicht glauben. Als Maja einen Briefumschlag mit einem Bild ihrer Großmutter mit ihrer Mutter als Baby auf dem Arm und einen Schlüssel erhält, auf der Geburtsurkunde ihrer Mutter Namen und Daten findet, die nicht zusammen passen, und zudem noch eine Verlegerin anruft um sie um das vollständige Manuskript des Tagebuches ihrer Großmutter zu bitten, werden Maja diese Anhäufungen von Ungereimtheiten zu viel. Was hat es mit dem Foto auf sich, wieso stehen andere Daten in der Geburtsurkunde, wo ist das Manuskript ihrer Großmutter, hat sich Lilly Sternberg wirklich selber vom Balkon gestürzt? Fragen über Fragen, die Maja auf die Suche nach ihrem wirklichen Familienhintergrund schicken.

Es gibt Bücher, bei denen weiß man schon auf der ersten Seite ob es einem liegt oder nicht.

Dieses ist so eins. Schon nach den ersten Sätzen wußte ich: das ist genau das was ich lesen will!!! Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut, der Inhalt ist vielversprechend. Besonders gelungen finde ich die regelmäßigen Einschübe des Manuskriptes in die aktuelle Handlung. Eine Autobiographie eines jungen Mädchens in den Anfängen der 1940er Jahre. So wird die Geschichte von Maja, Lilli und Charlotte Sternberg auf zwei Ebenen erzählt. Ein doppelter Spannungsbogen wird aufgebaut, jedesmal wenn die Zeiten wechseln, möchte man eigentlich unbedingt wissen wie es gerade hier weitergeht.

Anja Jonuleit versteht es meiner Meinung nach hervorragend eine Familiengeschichte mit historischem Hintergrund der NS Zeit und kriminalistischen Elementen zu verbinden. Ein ausgesprochen gelungenes Buch!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ricarda Ohligschlaeger "Herzgedanke" TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Maja und Lilli Sternberg haben nicht gerade das was man ein enges Mutter-Tochter-Verhältnis nennt. Seit zehn Jahren besteht der Kontakt zueinander fast ausschließlich darin, sich an Geburts- und Feiertagen eine Karte zu senden.
An einem Sonntagvormittag erhält Maja einen Anruf von der Mutter, die sie eindringlich bittet sie zu besuchen.
"Es gibt das etwas, was ich dir sagen muss...und zeigen!", teilt sie ihrer Tochter mit.

Eine Woche später fliegt Maja nach Wien. In Gedanken das Wiedersehen in den verschiedensten Farben probend und auch ein bisschen auf Versöhnung hoffend. Leider ist es dafür schon zu spät - Lilli Sternberg ist tot, gefallen von der Dachterrasse.

Maja ist wie gelähmt von der unerwarteten Nachricht und während sie von Schuldgefühlen geplagt am Selbstmord ihrer Mutter zweifelt, freundet sie sich mit deren Nachbarin Erna Buchholtz an. Von ihr erfährt Maja auch, dass ihre Mutter an Krebs erkrankt war und die Hinweise auf einen Selbstmord verdichten sich. Aber war Selbstmord nicht eine Art Kapitulation, die so gar nicht zu der sonst so toughen und teils harten Mutter passte?

Überraschend taucht ein Brief An Frau Maja, Tochter von Lilli Sternberg, persönlich auf. Der Absender ist Lore Klopstock, Herrengasse, Wien - eine Freundin der Mutter. In dem Umschlag befindet sich ein Foto auf deren Rückseite sich der Schriftzug Wir beide in Hohehorst, März 1944 befindet. Darauf abgebildet ist Majas Großmutter Charlotte mit einem Kind. Dieses Foto gibt Maja neue Rätsel auf, denn das Kind in den Armen der Oma kann unmöglich Lilli Sternberg sein, denn diese war erst im Mai 1944 geboren. Hatte die Großmutter noch ein Kind? Gab es noch einen Bruder, eine Schwester oder sonstige Verwandte von deren Existenz Maja bisher nichts wusste?

Sie begibt sich auf Spurensuche und findet schnell heraus, dass es sich bei dem Namen Hohehorst nicht um einen Ort, sondern um eine Einrichtung handelte, die 1938 offiziell unter dem Namen Heim Friesland als Entbindungsstation eröffnet wurde. Außerdem stößt sie bei ihren Recherchen auf einen Zeitungsartikel über Dr. Heinrich Sartorius, der 1944 Oberarzt in Hohehorst war und später spurlos verschwand.
Je mehr sich Maja darauf konzentriert die Rätsel ihrer Vergangenheit zu entschlüsseln, desto mehr hat sie das Gefühl verfolgt zu werden.
Auch Erna Buchholtz scheint ihr etwas zu verschweigen und welche Rolle spielt Roman Sartorius, der Sohn des Arztes, zu dem sich Maja unerwartet hingezogen fühlt?

Letzten Endes taucht auch noch ein mysteriöses Manuskript ihrer Großmutter auf und stellt Maja vor neue Herausforderungen...

Vorne weg sei gesagt, dass ich das Buch in einem durch gelesen habe, da es mich einfach nicht mehr los gelassen hat.
Anja Jonuleit hat eine Familientragödie geschaffen deren Struktur so verworren gewebt ist, dass man bis zum Ende hin gebannt rätselt, wer hier welches Spiel spielt ' und das Finale selbst bringt auch noch einiges an Überraschungen mit. Genau so stelle ich mir eine packende und bewegende Familiengeschichte vor!

Die Atmosphäre des Buches ist durchweg sehr bedrückend und undurchsichtig und lässt dem Leser keine Atempause. Man könnte es auch sehr gut mit einem Thriller vergleichen!

Die Charaktere sind so vielschichtig, wie genial beschrieben. Von der Hauptprotagonistin Maja, die erst einmal zu sich selbst finden muss, über deren Lebensgefährten Wolf, der sie kurz nach dem Tod ihrer Mutter allein lässt, bis hin zum undurchsichtigen Roman Sartorius - hier findet jeder seinen Platz.
Auch das Manuskript der Großmutter, das zwischen den aktuellen Geschehnissen eingefügt ist.
Und während die Erzählungen der Großmutter die Schatten der Vergangenheit lüften, findet auch Maja die entscheidende Spur, die sie zur Auflösung des Todes ihrer Mutter bringt, aber die ist von der Autorin so intelligent gelegt, dass ich keine Seite zu früh auf diese Lösung kam. Grandios!

Fazit: Ein flüssiger Schreibstil, ein intelligent konstruierter Plot, Spannung die bis zum Ende bleibt und ein grandioses Finale - was soll man da anderes zu sagen als UNBEDINGT LESEN?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von marielan TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Dem Geheimnis seiner Vergangenheit auf die Spur zu kommen, ist immer wieder ein dankbares Thema für Bücher jedes Genres. Meist stößt der Protagonist im Laufe seiner Recherche auf Schriftstücke aus der Vergangenheit, die ihm und dem Leser nach und nach die Wahrheit enthüllen. Jonuleit geht anders vor: Parallel zu Majas Nachforschungen schiebt sie kapitelweise autobiographische Notizen ein, so dass der Leser immer schon mehr weiß als Maja.

Dem Leser klar zu machen, warum es so lange dauert, bis Maja in den Besitz der Unterlagen kommt, obwohl sie recht früh davon erfährt, erfordert ein recht bemühtes Konstrukt der Autorin, ein Verfahren, das an vielen Stellen verwendet wird: Mal ist die Person, die das nächste Puzzleteil liefert, nicht erreichbar, mal verwehrt sie die Hilfe, mal ist sie an einem anderen Ort als Maja glaubt. Es beeinträchtigt die Stringenz einer Geschichte, wenn das Gerüst, das ein Autor braucht, um seinen Plot logisch und chronologisch nachvollziehbar aufzubauen (und auf eine bestimmte Länge / Seitenzahl zu dehnen), durchschimmert.

Während das Buch stark anfängt und Majas innere Auseinandersetzung mit der Mutter Lilli und die Trauer um ihren Tod glaubwürdig schildert, verwässert es leider im Mittelteil, vor allem in Majas beiden Beziehungsgeschichten mit Männern - einer von ihnen "der schönste Mann, den ich je gesehen habe" - und endet in einer lächerlichen Szenerie, die wie eine Parodie auf mittelmäßige Krimis anmutet
SPOILER EIN einschließlich des stets vorhandenen Baums, in dem ein Held landet, den man den Felsen hinunterstößt.

Die Klärung von Lillis Tod entspricht einem Schema, das sich bei vielen deutschen (Fernseh)Krimis beobachten lässt: Es wird ein gesellschaftlich oder politisch - in diesem Buch: historisch - brisanter Kontext erschaffen, aber letztlich ist der Mörder doch wieder nur der eifersüchtige Liebhaber oder der raffgierige Erbe. SPOILER AUS.

Insgesamt liest sich das Buch trotz der Kritik spannend und unterhaltsam, wobei die autobiographischen Passagen fesselnder sind als die Hauptgeschichte und angenehm ruhig von einem exemplarischen Schicksal in den 1940er Jahren erzählen ohne zur Betroffenheitsprosa zu werden.
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Emmis Geheimnis
Ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, da es in der Zeit des 2. Weltkrieges spielt und ich Familiengeschichten, die wahr sein könnten, einfach toll finde. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von nicigirl85 veröffentlicht
Eines der besten Bücher die ich bisher gelesen hab
Das Buch fesselt von der ersten bis zur letzten Seite.

Ich habe das Buch auf die Empfehlung einer Freundin hin gekauft und war etwas skeptisch, weil ich sonst eher ein... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Kerkyra veröffentlicht
Schmöckern
Ein Buch, welches geradezu perfekt dazu geeignet ist, ein langes Lesewochenende einzulegen.
Von wenigen leichten Schwächen im mittleren Teil (bisschen lang gezogen) mal... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Birgit Häußler veröffentlicht
Auf jeden Fall lesen - Sie werden es nicht bereuen.!!!!!
Herbstvergessene ist ein Roman von Anja Jonuleit, der in zwei Zeitzonen spielt.

Eine Zeitzone handelt von Maja ,eine junge Frau, die nach dem Tod ihrer Mutter... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Wienna veröffentlicht
Spannend!!!
An sich bin ich eher ein Thriller- und Krimileser, selten verirrt sich mal ein anderes Buch in meine Auswahl. Dieses klang spannend und ich habe es mir gekauft ... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Gilthoniel veröffentlicht
Spurensuche nach der eigenen familiären Identität
Ich hatte mich auf eine Spurensuche begeben, nach meiner eigenen familiären Identität, nach einem Schuldigen für den Tod meiner Mutter, und dabei hatte sich das... Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Silvia1981 veröffentlicht
Ausgezeichnet!
Seit langem das beste Buch, das ich gelesen habe! Im Wesentlichen geht es um Oma und Enkelin,wobei letztere versucht mehr über den Tod ihrer Mutter herauszufinden. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von sabine veröffentlicht
einnehmend, aber meist voraussehbar
Diese Familiengeschichte ist voller Geheimnisse und sonderbaren Andeutungen. Es war ein einzigartiges Rätselraten und recht spannend. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von C. Voigt veröffentlicht
Herbstvergessene!
Ich gestehe mit dem Titel konnte ich am Anfang nicht viel anfangen. Jemand der im Herbst vergessen wurde? Hmmm ja, ok. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Mel.E veröffentlicht
sehr schöne Geschichte
Die Story hatte mich von Anfang an interessiert. Und zum Glück ist das Buch sehr flüssig geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von hoonili veröffentlicht
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