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Herbstsonate
 
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Herbstsonate

Ingrid Bergman , Liv Ullmann , Ingmar Bergman    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 11,49 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Ingrid Bergman, Liv Ullmann, Halvar Björk
  • Regisseur(e): Ingmar Bergman
  • Komponist: Johann Sebastian Bach, Frederic Chopin, Georg Friedrich von Händel
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Schwedisch (Dolby Digital 1.0), Deutsch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.66:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 6. September 2005
  • Produktionsjahr: 1978
  • Spieldauer: 89 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000A8R8Z2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.269 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Nachdem sie ihre Familie für eine Musikkarriere aufgegeben hatte, bemüht sich die berühmte Pianisten Charlotte um Versöhnung mit ihrer ältesten Tochter Eva. Bei ihrem Besuch trifft sie auch auf die Jüngere, Helena. Eine schmerzhafte Auseinandersetzung beginnt, die in einem traumatischen nächtlichen Gespräch ihren Höhepunkt erreicht.

Produktbeschreibungen

Die gefeierte Pianistin Charlotte bemüht sich nach siebenjähriger Trennung um die Versöhnung mit ihrer ältesten Tochter Eva. Nach anfänglicher Freude über das Wiedersehen kommen schnell wieder alte Spannungen auf. Eva wirft ihrer Mutter vor, sich mehr um die Karriere, als um ihre Familie gekümmert zu haben und gibt ihr die Schuld an ihrer Unfähigkeit zu Lieben. Das gestörte Verhältnis der beiden Frauen gipfelt in offenem Hass und Aggressionen... Der letzte Film von Oscar-Preisträgerin Ingrid Bergman war gleichzeitig die einzige Zusammenarbeit mit dem schwedischen Meisterregisseur, der die Schauspielerin an die Grenze ihre Belastbarkeit trieb. Das packende Psychodrama gewann den Golden Globe als Bester Fremdsprachiger Film 1979!

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Juwel von Bergmann 29. August 2005
Von UweB
Von Amazon bestätigter Kauf
Keine leichte Kost was einem mit der Kammer-spielartigen Herbstsonate vom großartigen Ingmar Bergmann hier geboten wird. Ingrid Bergmann und Liv Ullman geben sich hier als Mutter (in der Rolle einer bekannten Konzertpianistin) und Tochter (Liv Ullmann als sich ungeliebt fühlende Tochter, die sich um die behinderte Schwester kümmert) ordentlich "die Kante".

Die Mutter besucht die Tochter und deren Lebensgefährten; bei diesem Besuch kommt es zur Abrechnung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die an Kommunikationsstörungen (falschen Erwartungshaltungen, Kommunikationsmangel) und Vernachlässigungen leidet.
Wahre Nähe und Auseinandersetzung erträgt die vom Publikum gefeierte Pianistin nicht, sie reist vorzeitig ab.
Grandios gespielt von zwei der besten Schauspielerinnen der Neuzeit, erlebt man wie quälerisch eine Liebe zwischen zwei Menschen sein kann, die sich lieben, aber sich dennoch gegenseitig nicht "auszuhalten" vermögen.

Mutter-Tochter-Beziehungen gelten oft als schwierig und hier bekommt man ein Paradebeispiel, ist Zuschauer/in des Warum und Weshalb.
Ein intimes Kammerspiel, das einen teilweise sprachlos, auf jeden Fall aber nachdenklich stimmt.
Zerrt ordentlich an den Nerven dieser ruhige Film, aber GENIAL wie nahezu alles von Bergmann.

Keine leichte Unterhaltung....aber wer mehr von Filmen erwartet als gute Unterhaltung, etwas "lernen will", ist hier auf jeden Fall richtig.

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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nach siebenjähriger Trennung bemüht sich die gefeierte Pianistin Charlotte (Ingrid Bergman in ihrer letzten größeren Rolle!) um Versöhnung mit ihrer Tochter Eva (Liv Ullman). Nach anfänglicher Freude und scheinbarer Harmonie, kommen aber schnell wieder alte Spannungen auf, die einen Riesenkrach zur Folge haben...

"Herbstsonate" lebt im wahrsten Sinne des Wortes von den ausgeklügelten Dialogen zwischen Eva (Tochter) und Charlotte (Mutter). Ingmar Bergman beherrschte die Kunst des Filmemachens und offenbar auch des Drehbuchschreibens wie nie zuvor. Nun ja, 1978, im Erscheinungsjahr von "Herbstsonate" war er schließlich ja auch nicht mehr der Jüngste. Trotzdem kann es wohl nicht als selbstverständlich angesehen werden, dass Bergman weiterglänzte. Zudem kommen noch die hervorragenden Schauspieler. Ingrid Bergman legte sich sichtlich ins Zeug und meisterte ihre Rolle als ältere, zynische und etwas verbissene Karrierefrau perfekt. Liv Ullman, die die in sich gekehrte, schüchterne Eva spielt, macht ihren Job ebenfalls, wie gewohnt, Klasse. Auch Evas Mann (gespielt von Halvar Björk), der immer wieder als scheinbar ruhender Pol in Erscheinung Tritt machte alles richtig.

89 Minuten DRAMA pur! Es ist ein offenes Geheimnis, dass einem Bergman-Filme in gewisser Weise liegen müssen, um sie wertschätzen zu können. Eine "leichte Kost" wird dem Zuseher auch bei "Herbstsonate" gewiss nicht serviert.
Ungewöhnlich (für Bergman) und somit erwähnenswert erscheint mir, dass dies ein Farbfilm ist, was "Herbstsonate" weder positiv noch negativ beeinflusst, wie ich finde.

Fazit: Vermutlich der AUSGEREIFTESTE Ingmar-Bergman-Film aller Zeiten (vor allem, was die Dialoge betrifft). Fans werden sicher nicht enttäuscht sein!

Ein KLASSEstreifen!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ingmar Bergman präsentiert hier ein psychologisch ausgereiftes Kammerspiel und spielt dabei die gegenüber den Stilmitteln des Theaters äußerst subjektiven Möglichkeiten des Films (Kameraführung, Perspektivenwechsel, Zoom) sehr geschickt aus. Erzählt wird die Geschichte über die schwierige Beziehung einer Mutter zu ihrer längst erwachsenen Tochter.
Nach siebenjähriger Funkstille lädt die Tochter ihre Mutter zu sich nach Hause ein. Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein: Die Mutter, eine gefeierte Pianistin, sieht sich als Weltenbürgerin und mag es gerne glamourös. Ihre Tochter hingegen ist ein Mauerblümchen und hat sich in die bescheidene Rolle einer Pfarrersfrau eingefunden. Auch sie spielt hin und wieder Klavier, und zwar in der Kirchengemeinde. Man ahnt schon früh, dass sich hier ein Konflikt anbahnt, und zwar gleich als die Mutter mit schwerem Gepäck zur Tür hereinschneit und ankündigt, "ganz lange" bleiben zu wollen. Es kommt, wie es kommen muss, nämlich zur Katastrophe, bei der die Tochter mit ihrer Mutter unbarmherzig abrechnet. Berühmt geworden ist vor allem die Szene am Klavier, als die Mutter das von der Tochter zuvor eher unbeholfen vorgetragene Stück von Chopin nun meisterhaft interpretiert - die Kamera führt uns in wenigen Momenten vor, wie es entgegen aller Höflichkeitsfloskeln um die Beziehung der beiden wirklich steht.
Es ist das Verdienst von Regisseur und den beiden äußerst nuanciert agierenden Schauspielerinnen, dass man sich als Zuschauer zwar sehr gut mit einer oder beiden Figuren identifizieren kann - allerdings will man sich partout nicht auf eine Seite schlagen.
Nicht ein einziges Mal kommen Zweifel auf, dass die Mutter die Erziehung ihre Tochter grob vernachlässigt hat, zugunsten ihre Karriere und aus anderen selbstsüchtigen Motiven. Und dennoch wird im Verlauf der Auseinandersetzung offenbar, dass die Tochter längst für ihr eigenes Leben verantwortlich ist und ihre Mutter einen legitimen Weg gefunden hat, sich mit ihren begangenen Fehlern zu arrangieren.
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