Während der "Winter" eindeutig als Kinderbuch bezeichnet werden darf und allerlei schöne, "übliche" Mumin-Geschichten erzählt, handelt es sich beim "Herbst" um ein Spätwerk, das von einer ganz eigenartigen Stimmung umweht wird.
Inhaltlich knüpft der "Herbst" an Mumins ebenfalls schon etwas düsteres "Inselabenteuer" an. Äußerlich betrachtet erleben die Personen der Handlung gar nicht viel, und doch vibriert die Spannung bis zur erlösenden letzten Seite. Das liegt an der Erzählweise, die sich viel Zeit nimmt, die Innenwelt der Figuren intensiv zu malen.
Insgesamt ein Buch zum mehrmaligen Lesen - besonders an melancholischen Herbstabenden...