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Der Herbst des Patriarchen: Roman [Taschenbuch]

Gabriel García Márquez
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

28. Januar 2004
Erst als die Geier schon über dem Präsidentenpalast kreisen, wagen die Bewohner eines Karibikstaates ins Zentrum der Macht einzudringen. Sie finden dort den toten Diktator, gestorben im Alter zwischen 107 und 232 Jahren, von Flechten überzogen und mit Tiefseetieren bedeckt. Vom grausigen Ende des vom Volk gehaßten und zugleich als charismatische Gestalt verehrten Patriarchen ausgehend, bewegt sich der Roman kreisend durch die Zeit, erzählt vom Aufstieg und Fall eines Diktators und von der Einsamkeit der Macht. Voll beißenden Spotts, real und zugleich phantastisch - dieser Roman schafft eine Atmosphäre, die unter die Haut geht.

Hinweise und Aktionen

  • Gewinnen Sie einen Weber Grill: Lösen Sie das Buchstabenrätsel und nehmen Sie am Gewinnspiel teil - nur bis zum 30. Juni 2013.


Wird oft zusammen gekauft

Der Herbst des Patriarchen: Roman + Der General in seinem Labyrinth: Roman + Hundert Jahre Einsamkeit
Preis für alle drei: EUR 29,75

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag; Auflage: 1 (28. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596162556
  • ISBN-13: 978-3596162550
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 198.353 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"García Marquez bleibt der nimmermüde, unerbittliche, satirische Chronist, ... er bleibt ein gewiß sehr anspruchsvoller Unterhalter, einer der größten, die es unter den lebenden Schriftstellern gibt." (Tagesanzeiger, Zürich)

Über den Autor

Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt: Er gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit einer Fischgräte in der Seele... 3. April 2011
Von Esther TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
... und ohne Lebenslinie wurde er geboren, hat er geherrscht und ist er gestorben - im Treibhaus der Karibik. Zwischen 150 und mehr als 200 Jahren schwanken die Schätzungen über sein Alter, denn keiner kann sich an beides Erinnern, seine Geburt und seinen Tod. Sein Vater, ein Unbekannter, ein Gassengauner, seine Mutter - Bendición Alvarado - war Vogelhändlerin und hätte ihn wohl zur Schule geschickt, hätte sie denn geahnt, dass ihr Sohn einmal zum Präsidenten, nein allmächtigen Herrscher des Landes würde.

5000 Kinder - Siebenmonatskinder allesamt - hat er Zeit seines Lebens gezeugt, allein ein einziges sollte er jemals anerkennen. Meist ließ er sich vertreten durch einen seiner vielen Doppelgänger, ließ seine Mahlzeiten vorkosten, ließ abtrünnige Vertraute töten und servierte diese seinen Militärs, versteckte Kinder zu tausenden in abgeschiedenen Grotten, wenn ihr Los (und das der Lotterie) gekommen war, er verstieß alle Geistlichen des Landes und veranlasst die Pest zum Massensterben - denn keiner, keiner sollte jemals an seiner uneingeschränkte Macht zweifeln. Was er Zeit seines Lebens hingegen niemals gelernt hat, war die Liebe.

Doch auch er konnte dem Altern nicht entkommen, so entging ihm - halbtaub - dass er von seinen Untergebenen nach allen Regeln der Kunst manipuliert wurde. Zwar waren die jungen Schulmädchen lieblich zu dem alten Gesellen, doch waren es kleine Hafenhuren, denn die Schulen für Mädchen in seiner Nähe wurden seinetwegen geschlossen. Tagtäglich vernahm der die ökonischen Fortschritte aus den Radionachrichten, doch dass sein Land im Schuldenberg versank, wusste er nicht.
... Lesen Sie weiter... ›
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht leicht zugänglich 22. Juni 2001
Format:Broschiert
Eines Morgens wird der Diktator eines südamerikanischen Volkes tot in seinem Palast aufgefunden - gestorben im Alter zwischen 107 und 232 Jahren. Von diesem Ereignis ausgehend zeichnet Garcia Marquez das Leben des Tyrannen nach, aber nicht als zusammenhängende Geschichte präsentiert, sondern als ein wirres Kaleidoskop aus einzelnen Szenen, scheinbar willkürlich aneindandergereiht in nicht enden wollenden, metaphernbeladenen Sätzen; das letzte Kapitel, 51 Seiten lang, besteht sogar nur aus einem einzigen Satz. Eine Anekdote reiht sich in einem endlosen Fluß an die nächste, Schilderungen über Schilderungen von Besuchen bei seiner Mutter, mißglückten Staatsstreichen, über seinen Hodenbruch und seine zahlreichen Konkubinen, dabei springt die Erzählperspektive dauernd von der Ich-Erzählform in die verschiedener dritter Personen um. Nicht umsonst heißt es im Nachwort: "Der Leser, der die Intention des Autors begreifen will, wird alle Vorstellungen von Romanformen mit überschaubarer Handlung, linearer Entwicklung und nachvollziehbarer Zeitfolge vergessen müssen, er wird sich nicht durch das Vexierbild der sich ständig ablösenden Erzähler, des 'Ich', des 'Du', des 'Wir' aus dem Konzept bringen lassen."

Sicherlich ist das beleibe kein künstlerisch schlechtes Buch, nur meinem persönlichen Lesegeschmack kam dieser Roman, im Gegensatz etwa zu 'Hundert Jahre Einsamkeit", überhaupt nicht entgegen.

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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht nur das Laub fällt 5. August 2007
Von Polar
Format:Taschenbuch
Nichts für ungeübte Leser. Der Roman steht wie ein Klotz da. Absatzlos, Sätze, die sich über Seiten ziehen, man kann leicht den Bogen verlieren und trotzdem zieht die Geschichte dieses alterslosen Diktators einen an, der tot in seinem verfallenen Palast gefunden wird. Wie in einem Alptraum vereint dieser Diktator die Geschichte totalitärer Regimes Südamerikas in sich. Man muß sich Vergangenheit wie Gegenwart erlesen, die Geschichte wird einem nicht auf dem Tablett episodenhaft serviert.

Es ist der gelungene Versuch eines Autors, die Geschichte seiner Kultur, der Politik seines Kontinents einen Ausdruck zu verleihen, der nicht schmackhaft auf der Zunge zergeht. Wer sich wirklich dafür interessiert, wie ein solcher Dikator aufsteigen, wie er fallen kann, muß hinsehen, zuhören, vor-, wie zurückblättern, sich Zeit nehmen. Márquez zwingt einen durch seine Form dazu. Und vielleicht bleibt dieser Roman am Ende deswegen länger haften als andere.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein literarischer Kampf 1. Juli 2007
Format:Taschenbuch
Obwohl ich doch eigentlich ein Freund von Marquez bin, ist dieses Buch eines seiner am schwerst zu lesenden... Wunderbar und schön geschrieben doch zum Ende hin doch eher ein Kampf.
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