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Herbst - Läuterung: Herbst 3
 
 
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Herbst - Läuterung: Herbst 3 [Broschiert]

David Moody , Helga Müllneritsch
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 367 Seiten
  • Verlag: Otherworld Verlag; Auflage: 1., 1. Auflage (April 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3902607157
  • ISBN-13: 978-3902607157
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 104.040 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

David Moody
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Herbst: Läuterung treibt die Saga konsequent und atemberaubend weiter, bleibt der beklemmenden Atmosphäre der Vorgängerromane treu und lenkt die epische Odyssee der Überlebenden ihrem überraschenden Ende entgegen.Die Schar der Überlebenden schrumpft. Nur noch Wenige fristen ein freudloses Dasein in der zweifelhaften Sicherheit eines Militärbunkers. Als das Militär zum Schlag gegen die Untoten ausholt, entbrennt ein erbitterter Krieg, der die zivilen Überlebenden zwingt, die Flucht anzutreten - hinaus in eine tote Welt voller Gefahren. Alle Hoffnung scheint geschwunden, doch in den verwesenden Schatten der Vergangenheit stoßen sie unverhofft auf den Schlüssel zu den Überresten ihrer Zukunft...

Über den Autor

David Moody wurde 1970 in der Nähe von Birmingham, Großbritannien geboren. Der erste Roman des eingefleischten Horror- und Science Fiction-Fans, Straight to You, wurde 1996 veröffentlicht.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Knipsn
Format:Broschiert
Im Gegensatz zum 2. Teil hat Läuterung einiges an Spannung zugelegt. Während man im 2. Teil noch das Gefühl hatte, dass eigentlich das gleiche passiert wie in Teil 1, nur mit anderen Personen und eben in der Stadt, nimmt die Story ordentlich an Fahrt zu. Der Kreis der Überlebenden wächst und wird gnadenlos von Ort zu Ort getrieben. Auch das Verhalten der "Zombies" lässt einige interessante Entwicklungen erkennen.

Fazit: Eine gelungene Fortsetzung der Reihe, die vor allem durch eine Steigerung der Spannung durch Handlung brilliert. Für mich bisher der beste Teil der Reihe.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Broschiert
Nachdem es schon länger auf meinem Schreibtisch herumlag, habe ich "Herbst: Läuterung", dem dritten Teil von David Moodys "Herbst"-Reihe, nun dann doch mal in Angriff genommen. Die doch recht große Pause vor der Wiederaufnahme der Lesereihe lag vor allem an dem in meinen Augen recht mäßigem Vorgänger "Stadt". Würde Moody die vielen störenden Schwächen der Vorgängerromane beseitigen oder in dieses Werk miteinsickern lassen? Gespannt habe ich mich in's Lesevergnügen geworfen - und wurde leider nicht positiv überrascht. Aber von vorne. Da es sich um aufeinander aufbauende Romane handelt, setze ich im Folgenden vorraus, dass der Inhalt aus den Vorgängern "Beginn" und "Stadt" bekannt ist.

Eine mysteriöse Seuche rafft fast die gesamte Weltbevölkerung dahin und lässt einen guten Teil derselben als wandelnde Tote wieder auferstehen. Anfangs noch plump und teilnahmslos, werden die Leichen immer aggressiver und angriffslustiger - und die Chancen der wenigen Überlebenden somit geringer. Am Ende von "Stadt" haben unsere Protagonisten endlich einen rettenden Militärbunker erreicht. Doch wieviel Sicherheit bietet das triste unterirdische Bollwerk wirklich? Wie entwickelt sich die Beziehung zwischen Zivilisten und Militärs? Und werden die lebenden Leichen, die die sterbende Welt vor den Toren des Bunkers beherrschen, ihre beunruhigende Evolution fortsetzen? Wie soll es mit der Menschheit weitergehen?

Fragen über Fragen, die allerdings oft nur implizit oder gar nicht behandelt werden. Wie in den Vorgängerromanen legt Moody trotz gelegentlicher "Metzeleinlagen" den Fokus auf die Überlebenden und ihre psychische Verfassung, was mir persönlich sehr gut gefällt. Der Untote dient hier als Mittel zur Isolation, nicht als Zielscheibe. Das könnte spannend werden, alleine schon wegen der "Romero'schen Formel" Militär+Zivilisten+Zombies = Sozialkritik.
Das ist allerdings leider nicht so. Die Konflikte zwischen den Personen wirken profan gehen meistens nicht über redundantes Gejammer hinaus. Schade! Denn viel an Handlung bietet der Roman auch nicht. Wo wir eigentlich auch schon bei den zentralen Kritikpunkten wären: Redundanz und mangelnder Spannungsbogen. Diese Probleme konnte man schon in "Stadt" und teilweise auch in "Beginn" ausmachen, leider ist Moody seinem Stil hier treu geblieben. Es ist nach wie vor einfach unheimlich penetrant, wenn die Charakter ewig die gleichen Anmerkungen und Trivialitäten von sich geben. In regelmäßigen Abständen wird beispielsweise immer neu darüber sinniert, was man denn alles verloren hat, was jetzt nicht mehr so wie vorher ist, etc. ... allerdings ohne dabei irgend eine neue Facette zu beleuchten. Irgendwann denkt man sich nur noch "Ist ja gut, ich hab's schon beim letzten Mal verstanden". Wie zuvor könnte man wirklich denken, dass Moody vergessen hat, was er zwei Kapitel zuvor geschrieben hat.

Auch die Protagonisten verhalten sich zum Teil aufreizend flach. Die Dialoge bewegen sich manchmal leider auf dem Niveau:

"Wir müssen raus!" - "Aber wir können nicht raus!" - "Wieso nicht?" - "Da sind hunderte von Leichen!" - "Oh, achja!".

Nun könnte man Fragen, ob es nicht das Privileg von Menschen wäre, sich mitten in einem Weltuntergang irrational, egoistisch und soziopathisch zu verhalten. Das ist sicherlich richtig und auch ein Grundbaustein jedes Apokalypsenszenarios. Hier wird das allerdings zelebriert, ohne dadurch wirkliche Spannung zu generieren. Oft sind die Charaktere einfach nur schlecht gelaunt, werfen sich einige Zeilen an den Kopf und das war's dann.

Einen roten Faden, an dem sich die Handlung entlang zieht, vermisst man oft. Zwar stellt Moody den Überlebenden diesmal ein klares Ziel vor Augen - aber das ist exakt die gleiche Struktur wie in den vorran gegangenen Teilen: Man haut vor den Leichen ab, richtet sich irgendwo ein, überlebt da eine Weile und dann werden die Leichen gefährlicher und man muss sich das nächste Ziel suchen. Anhand der Figuren Michael und Emma nachvollzogen: Vom Gemeindehaus zur Penn Farm, von der Penn Farm zum Wohnwagen, vom Wohnwagen zum Militärstützpunkt, vom Militärstützpunkt zum Flugplatz, vom Flugplatz zum... naja, das werde ich dem geneigten Leser nicht spoilern.
Und zwischendurch plätschert alles ein wenig vor sich hin. Alles "geschieht" einfach. Es passiert dieses, es passiert jenes, dann wird wieder ein bißchen geredet, geweint und gestritten und dann gibt es ein bißchen Action. Da ist leider insgesamt viel zu wenig Zug drin. Als hätte Moody das Buch einfach heruntergeschrieben ohne eine feste Idee zu haben wie die Handlung sich entwickeln soll.

Jetzt habe ich aber viel gemeckert. Vielleicht ein bißchen zu viel, weil ich auch ein stückweit enttäuscht bin vom ungenutzten Potential einer gesamten Buchreihe über das nach wie vor faszinierende Thema Weltuntergang. Denn die Wahrheit ist, dass "Läuterung" natürlich auch seine guten Seiten hat. Moody ist kein Stümper, wenn man mal von den "ärgerlichen" Passagen absieht, ließt sich das Buch ganz flüssig. Und wie auch schon im Vorgänger wird es am Ende (leider etwas spät...) dann doch nochmal richtig spannend und mitreißend. Für eine kurze Zeit entwickelt sich das Buch dann tatsächlich zum packenden Pageturner. Aber reicht das? Und damit komme ich zur Zusammenfassung:

----------------------------------------------------

"Läuterung" kann sich wie die Vorgänger nicht wirklich entscheiden, was es sein will: Für einen soliden Zombieroman gibt es nicht genug Bewegung und Action. Für ein sozialkritisches Untergangsepos oder eine emotionale Sozialstudie in Geschichtenform ist alles irgendwie viel zu flach. Und für für einen pfiffig-intelligenten Düster-Roadtrip ist die Handlung einfach viel zu simpel. Ansätze lassen sich für alles finden, aber "gut" macht "Läuterung" nichts davon so wirklich. Das ist Schade, denn so bleibt "Beginn" der bisher beste Teil der Reihe, und von Läuterung bleibt nicht mehr übrig als ein (mit knapp 370 Seiten im wahrsten Sinne des Wortes) kurzweiliges Lesevergnügen für zwei bis drei gemütliche Abende oder längere Zugreisen. Darüber hinaus im Gedächtnis bleiben wird "Läuterung" den meisten Lesern dann allerdings nicht. Dazu fehlen dem Buch einfach die außergewöhnlichen Elemente. Leider ist es ziemlich schwer, das Buch als "Lesequicki" für Zombie- oder Dystopiefans zu empfehlen, denn es handelt sich ja um eine ganze Buchreihe. Und damit komme ich zum Schlussstatement:

Wer die beiden Romane "Beginn" und "Stadt" mochte, findet in "Läuterung" noch einmal eine folgerichtige Fortsetzung und kann bedenkenlos zugreifen. Wer die Reihe noch nicht kennt und nur wenig Lesebudget hat, kann sich aber auch guten Gewissens woanders umsehen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Florian Hilleberg TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Broschiert
Michael Collins, Emma Mitchell und viele weitere Überlebende haben Zuflucht in einem unterirdischen Militärbunker gefunden. Doch die befehlshabenden Soldaten haben nicht die Absicht die Invasion der lebenden Toten über sich ergehen zu lassen und wagen einen Ausbruchversuch, der in einem Desaster endet. Die Überlebenden können mit einem Mannschaftswagen des Militärs, einem Gefängnistransporter und dem Wohnmobil von Emma und Michael entkommen. Auf dem Weg zu einem neuen Versteck treffen sie auf Richard Lawrence, der von seinem Hubschrauber aus das Feuer gesehen hat, das durch die Schlacht am Bunker verursacht wurde. Lawrence und eine Handvoll weiterer Überlebender haben eine Insel mit einer kleinen Ortschaft entdeckt, wo die Zahl der lebenden Leichen verhältnismäßig gering sein dürfte. In der Hoffnung auf dem Eiland eine neue Heimat zu finden bereiten die Überlebenden ihre Flucht dorthin vor. Doch da bemerken Michael und Cooper, der Soldat, der ebenfalls gegen den Virus immun ist, dass die Leichen eine Veränderung durchmachen und die Menschheit als Bedrohung ansehen, die ausgelöscht werden muss. Die Toten beginnen eine mörderische Jagd auf alles was lebt'

Mit diesem Roman endet die Herbst-Trilogie von David Moody, die bereits mit Feuereifer verfilmt wurde. Die beiden angekündigten Fortsetzungen beschäftigen sich mit Einzelschicksalen und spielen lediglich in der postapokalyptischen Welt der Herbst-Trilogie. 'Läuterung' setzt die Geschehnisse aus 'Beginn' und 'Stadt' nahtlos fort und bietet dem Leser einmal mehr tiefgehende Einblicke in das Seelenleben der Protagonisten. Wer blut- und fleischgierige Monster aus einschlägigen Filmen erwartet wird jäh enttäuscht sein. Bei Moody bilden die Leichen allein durch ihre Masse und ihre, sich langsam entwickelnde Pseudointelligenz eine nicht zu unterschätzende Bedrohung. Doch letztendlich ist die Angst des Menschen größter Feind. Spannend schildert Moody den Kampf der Überlebenden auf der Suche nach ihrer neuen Zuflucht und legt viel Wert auf eine glaubhafte, authentische Charakterisierung. Die Zombiemassen verkommen dabei leider oft zu bloßer Staffage und rufen beim Leser nur selten echte Beklemmung aus. Ungenannt bleibt die Art und Weise, wie die Toten letztendlich die Lebenden ermorden, doch der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt, obwohl die Toten nicht auf das Fleisch der Lebenden aus sind. Zentrale Figuren sind wieder einmal Michael und Emma, die mittlerweile zu einem festen Paar geworden sind, sowie der ehemalige Soldat Cooper, der die Gruppe der Überlebenden die meiste Zeit über anführt und zusammenhält. Trotz mehrerer Längen in der Handlung schafft es Moody immer wieder mit überraschenden Wendungen und eindringlichen Beschreibungen von Einzelschicksalen Spannungsmomente zu erzeugen und den Leser so bis zum Ende hin bei der Stange zu halten. Insbesondere die prekäre Lage der Soldaten, die mit den anderen Überlebenden fliehen mussten geht unter die Haut, denn die Männer und Frauen des Militärs, sind gegen den Virus, der immer noch die Luft verunreinigt nicht immun und haben nur dank der hermetischen Abriegelung ihres Bunkers überlebt. Nach der überstürzten Flucht sichert nur ein Schutzanzug ihre Existenz und stellt die Personen vor ein grausames Schicksal, denn eine Nahrungsaufnahme ist unmöglich, ganz zu schweigen von der mangelnden Lebensqualität. Moodys Protagonisten handeln realistisch und glaubwürdig und ihre Gedankengänge regen selbst zum Nachdenken an. Von den drei Bänden ist das Finale der Trilogie der packendste und eindringlichste Roman was zum Teil auch am sorgfältigen Lektorat liegen dürfte. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist auch die Zahl der Druckfehler enorm gesunken, wenngleich sie nicht ganz ausgemerzt wurden.
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