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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ganz in Ordnung - aber eigentlich unnötig,
Von
Rezension bezieht sich auf: Herbst 02: Stadt: BD 2 (Taschenbuch)
So, nachdem ich den ersten Teil der Reihe ("Beginn") recht zügig durchgelesen habe, folgt nun der zweite Teil: "Stadt". In meiner Rezension werde ich davon ausgehen, dass der potentielle Käufer den ersten Teil gelesen hat oder zuerst lesen möchte - es macht wenig Sinn, die Reihe mit dieser Fortsetzung zu beginnen.In ähnlichem Umfang (~300 Seiten) knüpft Moody an die Ereignisse von "Beginn" an - leider zunächst mit völlig anderen Charakteren, die außer dem Szenario keine Verbindung zu "Beginn" aufweisen. Im Schnelldurchlauf werden die ersten Tage der Katastrophe und die entsprechenden Entwicklungen abgespult und dann widmen wir uns auch schon dem Dasein der Überlebenden in der titelgebenden "Stadt". Wie zuvor konzentriert Moody sich auch hier auf die Gefühle und die Auswirkungen auf die Psyche der Überlebenden in einer denkbar lebensfeindlichen Umwelt (voller Zombies!). In diesem gemeinsamen Unterschlupf (einem Universitätsgelände) kommt jeder der unterschiedlichen Charaktere auf seine Weise mit dem Weltuntergang klar. Und der Leser begleitet die Menschen mit ihren Plänen, ihren Ängsten und Konflikten. Das hört sich nun psychologischer/tiefgreifender an, als es tatsächlich ist. In Wirklichkeit ist viel vorhersehbar, vieles findet in festgelegten Rollen statt und ein Sozio-Drama finden wir hier schon aufgrund der überschaubaren Länge nicht. Trotzdem weiß das Szenario den Leser zu unterhalten, die düstere Atmosphäre lässt einen mitfühlen und mitfiebern. Das hat Moody gegenüber dem ersten Roman gut konserviert: Es gibt zwar kaum Action, dafür aber viel Anspannung. Leider war das nicht das einzige, was er hinübergerettet hat. Wie der Vorgänger krankt auch "Stadt" an ständigen Wiederholungen, an erzählerischem "Stillstand" und - vor allem - an Ideenarmut im Vergleich zum Vorgänger. Das Buch ist für sich genommen schon angenehm zu lesen - bietet aber so gut wie keine Fortentwicklung zum ersten Band. Man hat das Gefühl, alles schon mal gelesen zu haben, sozusagen "Beginn 2.0" nur mit anderen Charakteren. Erst zum Ende hin wird's wieder interessanter - leider in bißchen spät. Und so hat man am Ende der Lektüre den Eindruck, dass man die Geschehnisse von "Stadt" mit knappen 100-200 Seiten auch noch an "Beginn" hätte drannieten können. Für einen eigenen Band in meinen Augen eigentlich zu wenig. Fazitär bekommt der Leser auch hier das, was er schon im Vorgängerroman bekommen hat: Eine düster-sensible Erzählung über Menschen und Beziehungen inmitten einer Extremsituation - und dazu noch Zombies! Fans von Aktion, Gemetzel und viel Blut werden auch hier eher leer ausgehen. Die Frage, ob sich das Buch für die eher atmosphärisch-soziologisch orientierten Apokalypse-Fans lohnt, ist nicht leicht zu beantworten. Ich bin ganz ehrlich: Eigentlich nicht. Man bekommt einfach zu wenig neues geboten. Andererseits ist das natürlich der Fluch mit den Roman-Reihen: Man kann zwischendurch nicht einfach mal was auslassen, zumal das Ende von "Stadt" schon wichtig für die Forterzählung zu sein scheint. Und so kann man am Ende die Euros noch investieren, unter dem Strich unterhält das Buch in einer knackigen Länge auch ohne große Reue. Ließt man "Stadt" aber direkt nach "Beginn", wird sich eventuell ein wenig Enttäuschung einstellen. Also reicht es am Ende in meinen Augen nur für 3 von 5 Sternen: Ein an sich ganz gutes, aber im Vergleich zu seiner "literarischen Umgebung" überflüssiges Buch. Ich hoffe auf den nächsten Streich der Reihe. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Erschreckende Zukunftsvision, aber wenig Neues,
Von
Rezension bezieht sich auf: Herbst 02: Stadt: BD 2 (Taschenbuch)
Innerhalb von vierundzwanzig Stunden hat die Seuche einen Großteil der menschlichen Bevölkerung getötet. Kurz darauf haben sich viele der Leichen erhoben und vegetieren vor sich hin, stolpern orientierungslos durch eine verwüstete Stadt. Einige Überlebende haben sich in einem Universitätsgebäude verschanzt und müssen hilflos mit ansehen wie die Untoten immer aggressiver werden und scheinbar vergessene Fähigkeiten wieder reaktiviert werden. Bevor die Spannungen in der Gruppe der Überlebenden eskalieren trifft ein überlebender Soldat aus einem nahegelegenen Militärstützpunkt ein. Dort hat ein ganzes Regiment überlebt. Die Menschen schöpfen neue Hoffnung und gemeinsam plant man einen waghalsigen Ausbruchversuch'Auch im zweiten Teil der Herbst-Trilogie des englischen Shootingstars David Moody greift der Autor zunächst die Schicksale von Einzelpersonen auf und schildert in einfühlsamer Manier ihre Gedanken und Gefühle angesichts einer derartigen Katastrophe, die jegliches Vorstellungsvermögen sprengt. Von den Protagonisten des ersten Bandes liest man erst nach gut der Hälfte des Buches wieder. In einem Wohnmobil fristen Michael Collins und Emma Mitchell ein Dasein, welches von Angst und Hoffnung geprägt wird. Auch sie schöpfen wieder neuen Mut, als sie die Soldaten bemerken, die immer wieder Exkursionen in die verwüstete Stadt unternehmen. Das Militär hat sich in einem Bunker abgeschottet und wagt sich nur mit Atemschutzmasken an die Oberfläche. Die Seuche, welche die Menschheit derart rasch dezimiert hat, scheint sich über die Luft zu verbreiten. Ein Aspekt, welcher Moodys Zombie-Szenario von dem der einschlägigen Filme unterscheidet. Dort wird der Virus in der Regel von den Untoten direkt oder durch deren Blut und Körperflüssigkeiten übertragen. In der Wahl der Lokalität und der Handlung um den Militärstützpunkt erinnert ein wenig an den Film '28 Weeks later' und George A. Romeros 'Day of the Dead'. Moodys Untote sind ebenso wie die von Romero eher tumbe Gesellen, die kurz nach ihrem Erwachen aber keinerlei Aggressivität besitzen. Das Grauen verbreitet sich langsam und schleichend, allein durch den Umstand, dass Tote wieder lebendig werden und sich bewegen. Eine Situation, die, wenn man sie sich mal genau vor Augen führt, allein schon grauenerregend ist. Doch diesen Aspekt hat der Autor bereits in seinem ersten Band ausführlich beschrieben, so dass sich das vorliegende Buch stellenweise sehr in die Länge zieht und bekannte Situationen abermals wiederkäut. Schlecht nachvollziehbar ist auch die Panik der Überlebenden vor den Toten, die sich zum einen sehr langsam fortbewegen und zum anderen äußerst schwach sind. Es bleibt eigentlich den kompletten Roman über unklar, was die Leichen mit ihren Opfern anfangen, wenn sie einem habhaft werden. Es ist dem Schriftsteller hoch anzurechnen, dass er keine vor Blut triefende Splatter-Orgie feiert, wie sie bei einer solchen Szenerie, gerade im Film, sehr beliebt ist. Moody setzt eher auf ausgefeilte und glaubwürdige Charaktere und da macht ihm so schnell keiner was vor. Insbesondere die Beziehung zwischen Michael und Emma wird sehr differenziert und authentisch beschrieben. Insbesondere Michaels Schuldgefühle in Hinsicht auf seine sexuellen Gedanken gegenüber Emma verleihen dem Roman eine sehr realistische Komponente. In manchen Situationen beschreibt der Autor die Geschehnisse allerdings recht umständlich, so dass es nicht immer leicht ist die Handlung logisch nachzuvollziehen. 'Herbst' ist eine postapokalyptische Schreckensvision mit einem ungeheueren Potenzial, das nicht immer genutzt wird. Dennoch erwartet man mit Spannung den dritten Teil der Trilogie. Leider weist die deutsche Übersetzung einige herbe Druckfehler auf, die den Lesespaß etwas trüben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Tolle "Endzeitstimmung",
Rezension bezieht sich auf: Herbst 02: Stadt: BD 2 (Taschenbuch)
Also ich persönlich kann eine 5 Sterne Empfehlung abgeben. Ja es stimmt das Herbst - Stadt nahezu "Identisch" ist wie das erste Buch von Herrn Moody (Herbst - Beginn). ABER es macht einfach Spaß zu lesen, wie eine "neue" Gruppe von Überlebenden sich durch eine "Zombieverseuchte" Welt kämpft und dabei so einiges an "Abenteuern" erlebt. Die permante Bedrohung von Leichen kann man förmlich beim lesen spüren. Mir persönlich könnten die Romane etwas "härter" sein aber da hat jeder einen anderen Geschmack. ;)Es ist auf jedenfall ein gelungenes Buch und man könnte "theoretisch" auch mit diesem Buch die HERBST Reihe beginnen. Das tolle ist vorweg, das das dritte Buch HERBST - LÄUTERUNG an Herbst - Stadt ansetzt. Es handelt sich also bei Herbst - Stadt um den ersten Teil eines ZWEITEILERS! Fazit: Als Fan der "Zombie Materie" sollte man diese Bücher gelesen haben, man wird NICHT ENTTÄUSCHT!! :) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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