"Herbert von Karajan ist noch heute der weltweite Inbegriff der klassischen Musik", schreibt Anne-Sophie Mutter in ihrem Vorwort zu "Herbert von Karajan - Bilder eines Lebens". In seiner aufsehenerregenden Bildbandbiographie erweckt Herausgeber Pierre-Henri Verlhac diese Musik wieder zum Leben und entwirft in zum Teil noch unveröffentlichten Fotographien ein glanzvolles Porträt jenes unvergesslichen österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan.
Von Kindesbeinen an führen ausgesuchte Fotographien dem Betrachter Herbert von Karajans Lebensstationen vor Augen. Großformatig, meist in Schwarzweiß und mit prägnanten Bildunterschriften versehen, lesen sich die "Bilder eines Lebens" spannender als jeder Krimi. Nein, sie "schauen" sich vielmehr. Beim Blättern wird man immer wieder an dem einen oder anderen Foto hängenbleiben, Details studieren, die Aura des großen Konzertmeisters herausspüren. Bilder sagen in diesem Fall mehr als Worte. Kurz und bündig sind dementsprechend das Vorwort von Anne-Sophie Mutter, langjähriger Violinsolistin unter Herbert von Karajan, und der dem Bildteil vorangestellte biografische Essay von Jürgen Otten gehalten. Zwischen den einzelnen Fotographien finden sich immer wieder wörtliche Zitate aus dem Munde des unvergesslichen Orchesterleiters. Auch sie legen Zeugnis ab vom großartigen Wirken des Meisters, doch ein wahres Bild bekommt man erst durch jene einmaligen, zum Teil noch unveröffentlichten Fotographien.