Der Wert des Buches liegt in der stilisierten bzw. idealisierten Darstellung, die dem Betrachter ein besseres Bild von Aufbau und Details der Pflanzen vermittelt als zeitgenössische Hochglanzfotos. Dabei wirken die Bilder, die einem Werk aus dem 17. Jhd. entnommen sind, keineswegs antiquiert, sondern erfrischend aktuell.
Der Einführungstext wird leider in kleinen Portionen zwischen Bildern und Legende auf den ersten 90 Seiten verteilt, was ein flüssiges Lesen etwas mühselig macht. Nähere Informationen zu den abgebildeten Pflanzen fehlen, es handelt sich aber eben nicht um ein Lehrbuch.