Die heutige Computertechnologie stößt an Grenzen. Speicherkapazität und Rechnergeschwindigkeit können nicht beliebig erhöht werden. Fotografische Verfahren zur Übertragung von Schaltbildern auf einem Chip sind durch die große Wellenlänge des zur Fotografie benutzten Lichtes fast ausgereizt. Einen Ausweg bieten die Biocomputer, in denen natürliche Moleküle die Informationsverarbeitung übernehmen. Informationen werden nicht mehr als elektronische Impulse verschlüsselt. Diese Aufgabe übernehmen in DNA-Computern die 4 Basen des DNA-Moleküls, in Rhodopsincomputern die beiden Zustandsformen des Bacteriorhodopsins. In sehr verständlicher Sprache geschrieben, zeigt die Autorin, wie Biocomputer funktionieren, wie sie programmiert werden (DNA-Pascal als eigene Sprache) und warum sie erheblich leistungsstärker sind als elektronische Computer. Am Schluss werden weitere nichtbiologische Nanocomputer, z.B. Quantencomputer, vorgestellt. Sehr gut nachvollziehbar.