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Heraus mit der Sprache: Ein bißchen Deutsch für Deutsche,Österreicher, Schweizer und andere Aus-und Inländer: Ein bisschen Deutsch für Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere Aus- und Inländer
 
 
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Heraus mit der Sprache: Ein bißchen Deutsch für Deutsche,Österreicher, Schweizer und andere Aus-und Inländer: Ein bisschen Deutsch für Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere Aus- und Inländer [Gebundene Ausgabe]

Thalmayr
2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG; Auflage: 1 (28. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446206183
  • ISBN-13: 978-3446206182
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 839.754 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Warum ein renommierter Schriftsteller wie Hans Magnus Enzensberger überhaupt ein Pseudonym braucht, wäre eine andere Frage. Jedenfalls hat er als Andreas Thalmayr schon vor Jahren Das Wasserzeichen der Poesie veröffentlicht, das sich zum Kultbuch für Lyrikbegeisterte entwickelte. Mit der Liebe zu den Wörtern beschäftigt sich auch sein neuestes Werk. In insgesamt sieben Runden nähert er sich dem schwer greifbaren Faszinosum der deutschen Sprache. Obwohl es sich bei diesen Runden nicht um Boxrunden handelt, sondern ausdrücklich um Spaziergänge durch die vielgestaltige Sprachlandschaft, teilt er dabei so machen Hieb aus, etwa gegen die „Plattwalzer“ des Duden oder die Rechtschreibreform und den für diesen Unsinn verantwortlichen „Kreis von Legasthenikern, der es zu Ministerämtern gebracht hat“. Im Chaos einen Reichtum zu sehen -- das ist eine der Botschaften dieser kurzweiligen Streifzüge des Sprachliebhabers aus Kaufbeuren. Hat denn das Aussprachewirrwarr des Englischen -- der Laut u etwa kann durch siebzehn verschiedene Schreibweisen wiedergegeben werden -- verhindert, dass es zur Weltsprache aufstieg? Und auch die amüsanten, interessanten oder merkwürdigen Aspekte des Deutschen haben nach Meinung des Autors oft mit dessen Komplexität zu tun. Da wären zum Beispiel die Partikel, die „im Deutschen ein fantastisches, koboldartiges Eigenleben führen“. Und auch die große Freiheit in der Wortstellung hat das Deutsche den meisten anderen Sprachen voraus. So macht sich Enzensberger den Spaß, den Satz „Ich weiß auch, dass ich nichts weiß.“ in mehr als einem Dutzend Variationen zu präsentieren. Überhaupt sind es die vielen Beispiele, die Heraus mit der Sprache den besonderen Charme verleihen. Denn da legt der Dichter meist selbst Hand an, schreibt etwa ein Liebesgedicht in „Türksprech“ oder eine Geschichte, die ausschließlich aus Redewendungen besteht. Schade ist nur, dass in vielen Abschnitten die Aspekte der Sprache nur flüchtig behandelt werden können. Aber im Anhang gibt es Hinweise zu weiterführender Literatur. Und für alle Sprachinteressierten ist das in jedem Fall ein prall gefülltes Schatzkästchen, das Hans Magnus Enzensberger hier geöffnet hat. --Christian Stahl

Pressestimmen

"... leichtfüßig, oft mit amüsanten und erhellenden Beispielen..." Johan Schloemann, Süddeutsche Zeitung (Literaturbeilage), 10.05.2005 "Hans Magnus Enzensberger, der Sprachschöpfer, hat sich diesmal darauf beschränkt, sein Arbeitsinstrument genau anzuschauen. Wir dürfen ihm dabei über die Schulter schauen - und behalten von der Lektüre einen gewaltigen Respekt zurück..." Martin Ebel, TAGES-ANZEIGER ZÜRICH, 10.06.2005

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Leya
Format:Taschenbuch
Nachdem ich von Mark Twains "The Awful German Language" etwas enttäuscht war, wollte ich es einmal mit diesem Buch probieren und habe es nicht bereut.
Hier habe ich die tiefergehende Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache gefunden, die mir bei Twain gefehlt hat (Jaja, ich weiß, dass Deutsch für ihn eine Fremdsprache war).
Auch die Vergleiche mit anderen Sprachen sind immer wieder interessant.
An manchen Stellen ist das Buch leider etwas langatmig und anstrengend zu lesen, weil für meinen Geschmack zu viele Beispiele im Fließtext aufgeführt werden, daher nur 4 Sterne.
Aber ansonsten sehr spannend und informativ und auf jeden Fall empfehlenswert!
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein bisschen mager 1. April 2007
Format:Gebundene Ausgabe
Andreas Thalmayr, der unter dem Pseudonym Hans Magnus Enzensberger einige tragbare und sogar hin und wieder sehr schöne Bücher geschrieben hat, begibt sich in dieser Publikation ins Innere des Handwerkszeugs jedes Schriftstellers, in die Sprache, genauer: ins Deutsche, wenigstens meistens, wenigstens behauptet er das. Und der Umschlagtext verrät: "Mit keiner Logik, keiner Sprachwissenschaft" sei ihr, der Sprache, "beizukommen. Macht nichts, meint Andreas Thalmayr" - und fortan klammert er sich beflissen an dieser Erkenntnis fest. Was folgt, sind sieben Runden plus Quellenverzeichnis. Dass Thalmayr bereits ab der ersten Runde einen mentalen Knockout erlitten hat, mag das folgende Delirieren erklären. Nicht, dass er nichts zu sagen hätte. Er hätte schon und fängt auch immer wieder damit an. Doch dann verlässt ihn die Lust, und überhaupt sind andere Themen ja auch ganz interessant.

Ich bin nun kein großer Freund von Bastian Sick. Über Sprache ließe sich sicherlich intelligenter und auch witziger dozieren als dies bei Biedermann Sick geschieht. Und Thalmayr könnte das, er mag aber nicht. Und deswegen mag ich das Buch nicht. Der Duden liest sich spannender.
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21 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von R.S. TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Der vor allem als Lyriker bekannte Autor Hans Magnus Enzensberger versucht sich unter dem Pseudonym Andreas Thalmayr nach "Lyrik nervt" wiederum an einem Sachbuch über Sprache. Dieses Mal nimmt er sich einer unheimlich großen Menge Themen an, und widmet diesen dementsprechend wenig Platz. Keines der Themen wird ausführlich behandelt, statt dessen wird bloß an der Oberfläche gekratzt. Noch schlimmer wiegt jedoch, dass sich Thalmayr nicht um Struktur bemüht. Er fasst zwar die einzelnen Artikel zu übergreifenden Themen zusammen, worum es sich darin handelt muss man aber erst langsam im Zuge des Lesens herausfinden. Für ein Sachbuch ist das denkbar schlechter Stil, wie man gerne auch bei Friedemann Schulz von Thun nachlesen kann, der klare Regeln für gute Sachbücher (und -vorträge) beschreibt. Ein Herr Enzensberger hat es aber scheinbar nicht notwendig sich daran zu halten.

Was mich aber am allermeisten störte war die überhebliche Art und Weise mit der Thalmayr schreibt. Vielfach wird das Buch von Bastian Sick (Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod) als überheblich verrissen - meine Herrschaften, sie kennen dieses Buch nicht. Verglichen mit diesem Werk ist der Zwiebelfisch jemand der sich in salbungsvollen Worten übt. Ich gestehe natürlich ein, dass diese beiden Bücher nicht wirklich vergleichbar sind, sie haben wohl auch unterschiedliche Ziele. Sick möchte eben über häufige Fehlgriffe aufklären und Thalmayr ergeht sich in Zerebralmasturbation über Sprache. Damit spricht er wohl in erster Linie jene Leser an, die sich für intellektuell überlegen halten und dies durch solche Schriften untermauern müssen. In Wahrheit aber trägt er mit diesem Buch nichts Wesentliches zum Ausbau des Wissens bei, es ist ein Vorsichhinphilosophieren ohne erkennbaren Zweck. Aus meiner Sicht kann man nur davon abraten dieses Buch zu lesen, ausgenommen natürlich man hat es notwendig in pseudointellektuellen Kreisen damit anzugeben.

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