Wir werden immer älter bei einer verbesserten medizinischen Versorgung. Die WHO definierte 1946 Gesundheit als [...] Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht die bloße Abwesenheit von Krankheit oder Gebrechen. Ich frage mich dennoch, warum sich gerade nach solch einer Definition die "Gesundheitssysteme" so entwickelt haben, dass mit Menschen mit zunehmender Anzahl an Herz-Kreislaufkrankheiten und Krebs sterben (was sogar als "natürliche Todesursache" angesehen wird).
Die in diesem Buch gesammelten bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse scheinen weder Eingang in Planungen von Gesundheitsreformen noch in die Lehrpläne angehender Fachkräfte in selbigem System gefunden zu haben. Die (weitestgehend) neutrale Darstellung der zahlreichen, sogar wissenschaftlich abgesicherten Untersuchungen lässt keine andere Schlußfolgerung zu als, dass die Menschen gewollt in der Schwebe zwischen Krankheit und Abhängigkeit von Medikamenten gehalten werden. Nach der Lektüre dieses schmalen und zugleich horizonterweiternden Bandes müssen bei jedem, des Denken fähigen Menschens Zweifel erwachen und sich die Blickrichtung hin zur Ernährung als Grundlage von Gesundheit und Lebensfreude fokussieren.
Konkret werden viele Untersuchungen und Experimente zu Themen wie "größte Lebensleistung mit geringster Nahrungsmenge", "Vollgesundheit bei 'HUngerkost'" sowie aufschlußreiche Erfahrungen wie die Lebensgeschichte des Dänen Hindhede weitergegeben. Hindhede plante im 1. Weltkrieg die Ernährung ganz Dänemarks und bewahrte es so vor der Grippewelle, die viele Menschen anderer europäischer Länder dahinraffte. Zudem ging auch die Sterblichkeit statistisch signifikant zurück. Des Weiteren bieten zahlreiche Artikel Einblicke in die Ernährung von Volksgruppen wie den Menschen auf Java, den Eskimos, Wikingern, den Gomsern, Einwohner Jerseys, Vorkriegs-China.