Die etwa zweihundert Siedler nennen ihre neue Heimat Avalon. Mit harter Arbeit haben sie aus der Wildnis ein kleines Paradies errichtet und allmählich kehrt auch ein wenig Zufriedenheit ein. Da treffen die Warnungen Cadmann Weylands auf taube Ohren, als er versucht, die Leute vor einer Gefahr zu warnen. Er selber hat zwar noch nicht so genau herausgefunden, welcher Art diese Gefahr sein soll, doch er glaubt fest daran. In den Augen der anderen Siedler geht er schließlich zu weit und man beschuldigt ihn sogar, für den Tod seines Freundes verantwortlich zu sein, der der einzige war, der ihm geglaubt hat. Doch Cadmann behauptet nun sogar, daß da ein blutgieriges Ungeheuer sei, das die ganze Kolonie bedrohen würde.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, spannend und abenteuerlich. Hier und da gibt es zwar ein paar Stolpersteine, die einen etwas aus dem Lesefluß reißen. Doch im Großen und Ganzen ist der Stil doch sehr flüssig und angenehm. Auch kommen neben den Abenteuern und den dramatischen Elementen einige interessante wissenschaftliche Aspekte zur Geltung, wodurch der Roman sicherlich aufgewertet wird. Es handelt sich also nicht nur um eine Haudrauf-Geschichte, was man vielleicht im ersten Augenblick vermuten könnte. Es ist durchaus etwas mehr.