Kurzbeschreibung
Im rund hundert Kilometer südöstlich von Frankfurt an der Oder gelegenen Ort Trebschen/Trzebiechów wurde 2002 eine vergessene künstlerische Hinterlassenschaft des belgischen Jugendstil-Designers Henry van de Velde wiederentdeckt: die Innenausstattung eines 1903 bis 1905 errichteten ehemaligen Sanatoriums. Im Jahr 2005 legte man dort Schablonenmalereien frei, die im uvre des berühmten belgischen Architekten bislang einmalig sind. In dem mit historischen Aufnahmen angereicherten Kunstband über das einzige Werk van de Veldes im heutigen Polen werden erstmals wichtige Quellen ausgewertet, darunter die Briefe van de Veldes an seine Auftraggeberin Prinzessin Marie Alexandrine Reuß VII, geb. von Sachsen-Weimar-Eisenach.
Über den Autor
Antje Neumann, geb. 1974 in Jena, Kunsthistorikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Klassik Stiftung Weimar.Brigitta Reuter - Fotografin - langjährige Veröffentlichungen von Reportagen für die Zeitschriften 'Cosmopolitan', 'Wiener' und 'Eltern'. Buchpublikation.