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Henry haut ab: Roman
 
 
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Henry haut ab: Roman [Gebundene Ausgabe]

Tom Sharpe , Sigrun Zühlke
2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (13. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442312639
  • ISBN-13: 978-3442312634
  • Originaltitel: The Wilt Inheritance
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 20.032 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Das Warten hat sich gelohnt. Wilt ist wieder da - und wie." (dpa )

"Ungeschlagen komisch." (Neue Presse Hannover )

"Alles herrlich britisch und von tiefschwarzem Humor geprägt." (Main Echo )

Kurzbeschreibung

Der herrlich witzige Henry Wilt ist zurück

Henry Wilt hat es gründlich satt: Sein Dasein als Berufsschullehrer langweilt ihn zu Tode, und seine liebe Familie nervt ihn unaufhörlich. Da wären seine herrische Gattin Eva und seine vier schwer- bis unerziehbaren Töchter, die zurzeit auf einem sündteuren Internat dem Lehrkörper das Leben schwer machen. Dabei reicht das Geld dafür vorn und hinten nicht.

Als Eva die schwerreiche Lady Gadsley kennenlernt, hat sie eine brillante Idee. Diese hat nämlich nicht nur einen Landsitz, sondern auch einen Sohn, der dringend Nachhilfe benötigt. Kurzerhand verdonnert Eva Henry dazu, diesen kleinen Nebenjob zu übernehmen – und handelt dabei auch gleich noch einen Gratis-Aufenthalt für die Familie auf dem herrschaftlichen Anwesen aus. Ein brillanter Plan, nur leider weit davon entfernt, perfekt zu sein, wie sich schon bald herausstellt …


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J., Daniel TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
... oder wie sonst soll man sich dieses Machwerk Sharpes erklären. Damit die Vierlinge auch weiter eine teure Privatschule besuchen können, verschafft Wilts Frau Eva ihrem Henry für die Semesterferien einen Job als Nachhilfelehrer. Er soll den Stiefsohn eines gewalttätigen Friedensrichter und einer nymphomanen Lady auf eine Prüfung in Geschichte vorbereiten, damit dieser ins ehrwürdige Porterhouse des Oxford Colleges aufgenommen wird. Besagter junger Mann stellt sich jedoch als grenzdebiler und schießwütiger Rohling heraus, der alles andere nur nicht nach Oxford möchte. Zu allem Übel frönen die Auftraggeber Wilts auch noch kräftig dem Alkohol. Soviel zum Plot, der eigentlich ziemlich vielversprechend ist, zumal auch Wilts vier missratenen Töchter mit von der Partie sind. Doch leider nutzt Sharpe das vorhandene Potential in keinster Weiße. Man wartet die ganze Zeit auf die Sharpe typischen Schenkelklopfer und malt sich aus, in welche abstruse Situation Wilt demnächst hinein schliddert, aber Fehlanzeige. Ich habe mir das Buch als bekennender Sharpe-Fan trotz der anderen schlechten bzw. durchwachsenen anderen Rezessionen trotzdem bestellt, war Sharpe doch bisher Garant dafür, dem geneigten Leser Tränen des Lachens in die Augen zu zaubern. Leider hat es bei vorliegendem Roman zu mehr als zwei müden Schmunzlern nicht gereicht. Wie schon erwähnt, lässt Sharpe das durchaus vorhandene Potential der Geschichte wirkungslos verpuffen, die überaus schludrig und lieblos gezeichneten Charaktere tun ihr übriges um "Henry haut ab" zu allem anderen als einem vergnüglichen Lesespass zu machen. Vielmehr macht sich über weite Strecken des Buches gepflegte Langeweile breit. Vorbei die Zeiten wo Sharpe sowohl mit brachialem Slapstik als auch mit feinem Wortwitz zu glänzen wusste.

Fazit:
Mit "Henry haut ab" dürfte Sharpe wohl so ziemlich alle seiner Fans vergrätzen, aber auch alle die bisher noch keinen Roman des Autors gelesen haben, werden das Buch enttäuscht zur Seite legen. Es stellt sich wirklich der Eindruck ein, dass Sharpe dringend Geld benötigt hat oder aufgrund vertraglicher Pflichten gezwungen war etwas zu schreiben, und deshalb dieses Buch auf die schnelle zusammengezimmert hat. Mehr als zwei Sterne sind deshalb auch von mir als Sharpe Fan der bisher alle Romane des Autors verschlungen hat, nicht drinn.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachhilfe auf Henry Art 2. März 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Schon seit Mitte der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts lässt Tom Sharpe in regelmäßigen Abständen seinen Henry Wilt auf dessen unmittelbare Umgebung (und die geneigte Leserschar) los. Nicht, dass Henry böswillig wäre (auch wenn er ein gerütteltes Maß obszöner Ausdrücke und Lebensfrust in sich trägt), aber immer wieder gerät Henry in Situationen, die in sich noch nicht einmal besonders wären, in denen er aber in einer Art und Weise agiert, mit der das Chaos vorprogrammiert ist.

Gesegnet mit einer leicht dumpfen, nichtsdestotrotz äußerst fordernden Ehefrau und vier ebenso rein auf sich fixierten Töchtern hat Henry Wilt im neuen Roman zunächst Grund zum feiern. Seine Stelle als Dozent für Kommunikation wird nicht gestrichen, auch wenn ein gewisser, einflussreicher Teil des Kollegiums beständig zwischen bleich vor Wut und rot vor Zorn in der Gesichtsfarbe schwankt, so Henry Ihnen über den Weg läuft.

Nachdem er nach jener denkwürdigen Feier im kleinen Kreis zumindest doch die Haustür geöffnet bekommt (nach langem Zögern Evas, seiner Frau und unter Einbeziehung der Nachbarschaft in diese peinliche Situation), wartet das nächste Ungemach auf ihn. Eva hat ihm eine Ferienstelle als Nachhilfelehrer auf einem Landgut verschafft. Und achtet darauf, dass er beim Kennenlerngespräch in ihren Augen eine beste Figur macht, vom Scheitel bis zur Sohle. Allerdings nur nach ihrem Geschmack, wie Henry zu seinem Leidwesen wieder einmal erleben muss. Aber er wäre eben kein rechter Maulheld, wenn er sich tatsächlich mit Taten auch einmal wehren würde, statt nur mit entsprechenden Verbalattacken sich zu begnügen.

Andererseits, nach einem ersten Eindruck auf die Lady des Landgutes und Mutter des faulen Schülers schwant Henry, dass der Job gar nicht so unangenehm werden könnte (und täuscht sich durchaus, das aber später).
Während sich eine ganze Reihe altbekannter Figuren auf den ersten Seiten wieder versammeln und den Rest der Geschichte begleiten werden, nimmt so eine neue Wendung in altbekannter Henry-Manier ihren Lauf.

Trotz der Jahrzehnte, die Tom Sharpe inzwischen sich und die Welt mit Henry Wilt unterhält, sein Humor und sein Erfindungsreichtum, was ganz spezielle und absolut trocken geschilderte Situationen angeht, wirkt immer noch frisch. Selbst der Henry Kenner, der mit Stil und Abläufen der Romane durchaus vertraut ist, kann sich der oft gnadenlos ausgereizten Situationskomik nicht entziehen. Allein schon die prägnante Schilderung des Wiltschen Sexuallebens, die 'Umsetzung' dessen, was Eva Wilt von ihren Freundinnen als 'ultimativen Tipp' gesteckt bekommen hatte lässt kein Auge trocken, auch nicht das der vier Töchter, welche die Szenerie hautnah miterleben (aufgrund des Lärms, den Henry nicht vermeiden kann ob der schmerzhaften Erfahrungen, die jene Praktiken für ihn bedeuten).

Sprachlicher Witz und sprachliche Qualität paaren sich mit ständig aus dem Ruder laufenden Situationen im Buch, ein Erfolgsrezept, was nun fast 40 Jahre schon trägt. Es sei aber nicht verschwiegen, dass sich doch im Gesamten für jene Leser, die Tom Sharpe seit längerem bereits kennen, gerade im Blick auf die Figur des Henry Wilt, so langsam eine Gewöhnung und Sattheit einstellt. Ganz so mitreißend und ganz so anders wie in den Anfangsjahren wirkt all das nicht mehr, auch wenn es weiterhin über weite Strecken (mit Ausfällen hier und da) gute und witzige Unterhaltung darstellt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Schade, Mr.Sharpe! 27. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe
....was ein Reinfall. Wer wie ich nach Puppenmord ähnlich spitzen Humor von Tom Sharpe erwartet, wird entäuscht.
Sharp läßt hier kein Klischee aus:
von pupertierender Internats-Jugend, über englischen Adel, hin zu Eheproblemen und das bekannte Thema Kirche und Kinder.
Der Plot springt unlogisch hin und her, teilweise vollkommen ohne Zusammenhang, aus fast jeder Seite trieft Brandy, Whiskey und Vermouth.
Dabei hätte Sharpe subtilen englischen Humor zu jedem Thema einfliessen lassen können, den englischen Landadel kräftig auf die Schippe nehmen, Internatsleben als beste Karikatur zeichnen können. Aber jegliches Fehlen von Humor scheint seinem Alter geschuldet.
Ein Buch das keiner braucht. Welch ein Fehlkauf
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