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Henry V (Original Soundtrack)
 
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Henry V (Original Soundtrack) [Soundtrack]

Patrick Doyle, City of Birmingham Symphony Orchestra Audio CD
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Produktinformation

  • Komponist: Patrick Doyle
  • Audio CD (27. November 1989)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Soundtrack
  • Label: Goldene Trichter, der (EMI)
  • ASIN: B000002RRG
  • Weitere Ausgaben: Hörkassette  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 57.546 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. Henry V (Original Soundtrack) - Ost,Various,Doyle,Patrick

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die erste Filmmusik des Komponisten Patrick Doyle war zu hören in Kenneth Branaghs erstem Film, bei dem er Regie führte. Für beide war Henry V aus dem Jahr 1989 ein Triumph. Branaghs Vision des Stückes ist eine wesentlich düsterere, realistischere Abbildung als der motivierende Patriotismus des Laurence Olivier-Klassikers von 1945. Doyles Musik musste sich an William Walton messen lassen; der unerschrockene Neuling jedoch meisterte diese Herausforderung aufs Vorzüglichste.

Vom Regisseur aufgefordert, "Shakespeares goldenen Worten" zu folgen und "so kühn wie möglich" vorzugehen, schuf Doyle eine Musik von epischer Breite, schwärmerisch leidenschaftlich und von beschreibender Fantasie. Die Partitur trägt fast opernhafte Züge -- ein Charakterzug, der bei späteren Werken des Komponisten vertraut wirkt -- wenn Doyle mit greifbarem Gespür für Dramatik die berühmten Zeilen (speziell die St. Crispins Day-Ansprache) untermalt, dabei immer aufs Sensibelste den textlichen Nuancen gehorchend. Es gibt herausragende Szenen, wie den Tod des Falstaff oder die Schlacht von Agincourt; die gesamte Partitur jedoch wirkt opernhaft durchkomponiert und einheitlich durch Doyles starkes melodisches Gespür. Der melodramatische Höhepunkt seines "Non nobis, Domine" (der Gesang zu Beginn stammt vom Komponisten selbst), konkurriert ganz schamlos mit "Land of Hope and Glory" aus Gründen -- wie Branagh darlegt -- des "Mitsing-Effektes".

Wie man Sir Simon Rattle und das CBSO dazu überreden konnte, die Studioaufnahmen zu übernehmen, bleibt ein Rätsel; das Ergebnis aber ist eine der bestgespielten, vom Orchester her luxuriösesten Filmmusiken, die je aufgenommen wurden. Patrick Doyles spätere Werke sind vielleicht noch etwas verfeinerter (nehmen Sie Hamlet, zum Beispiel), aber keine kommt an die schiere Vitalität dieses Debüts heran. --Mark Walker

Produktbeschreibungen

HENRY V ORIGINAL SOUNDTRACK

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mein Klassiker! 17. Februar 2003
Format:Audio CD
Dies soll der allererste Score gewesen sein, den Kenneth Branagh's Hofkomponist Patrick Doyle komponiert hat? Wahnsinn! Ich habe den Score nun schon ein paar Jahre, und er war einer der ersten in meiner Sammlung. Dies ist eine der edelsten Filmmusik, die es gibt. Des weiteren ist HENRY V. eine der genialsten Einspielungen der Filmmusik überhaupt. Wie Doyle und Sony es geschaft haben den Meister-Dirigenten Sir Simon Rattle und sein (damals) Hausorchester City of Birmingham Symphony Orchestra zu engagieren, wird wohl für immer ein Rätsel bleiben. Doch durch die Mitwirkung dieses Ensembles und dieses Dirigenten ist eine der grandiosesten Aufnahmen für Filmmusik-Scores gelungen. Der Sound ist atemberaubend, völlig frei von irgendwelchen Fehlern. Mit HENRY V. schuf Doyle ein Opus, an dem er sich zukünftig wird messen lassen müssen. Mit epochalem Sound begleitet er Kenneth Branagh als den englischen König Heinrich V. in die Schlacht gegen die Franzosen. Das Stück THE BATTLE OF AGINCOURT ist dann auch die 14minütige Krönung des Scores. Mit HENRY V. hat Doyle schon früh die Meßlatte hochgelegt. Und er hat uns bis heute nicht enttäuscht. Dennoch bleibt dieser Score das Meisterwerk seiner bisherigen Karriere.
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Ein grandioser Score 20. September 2011
Von Zane Zaminski TOP 1000 REZENSENT
Format:Audio CD
"HENRY V" markierte für mindestens zwei Künstler den Beginn einer neuen, zweiten Karriere : für Kenneth Branagh war es der Beginn einer glanzvollen Karriere als Regisseur und für Patrick Doyle als Komponist großartiger Filmscores - und bei beiden ist das letzte Wort gottlob noch nicht gesprochen !!!!

Über den Film brauchen wir nicht weiter reden : Was für ein bildprächtiges, liebe- und kraftvolles Epos, das William Shakespeare sicherlich gefallen hätte.
Für anspruchsvolle Filmgenießer absolutes Pflichtprogramm !!!!

Patrick Doyle's Score steht dem Film in Nichts nach : Kraftvoll, melodisch und einfach und ergreifend ein wunderbarer Genuß für das Ohr des Zuhörers !!!!
Und man bedenke, dies war sein Erstlingswerk (fantastische Scores zu Kenneth Branagh's "Mary Shelley's FRANKENSTEIN" (mit Branagh und Robert DeNiro) oder Brian DePalma's "CARLITO`S WAY" (mit Al Pacino und Sean Penn) sollten folgen) !!!!
Mit Simon Rattle als Conductor des City Of Birmingham Symphony Orchestra fanden Doyle und Branagh den perfekten Mitstreiter : Selten hat ein Orchester so vollwertig im Sound und kraftvoll in der Instrumentierung geklungen - ich kann es nur wiederholen : Was für ein Genuß !!!!

Mein Vor-Rezensent "Nocturnal Depression" hat Einiges an negativen Aspekten aufgezählt, und sicherlich kann man Abstriche machen, aber im bebilderten Booklet gehen Kenneth Branagh, Simon Rattle und vor allen Dingen Patrick Doyle selber auf einige der aufgezählten Schwachpunkte ein - nichts ist ehrlicher als ein Künstler, der selber zugibt, daß er Besseres hätte liefern, wenn er gewußt hätte, wie.

Nichts-desto-trotz : Dieser Score ist, so wie er ist, eine absolute Empfehlung für alle Liebhaber des klassischen Scores - und für solche, die es werden wollen !!!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Über Musiken wie die Patrick Doyles zu Kenneth Branaghs grandioser Neuverfilmung von Shakespeares "Henry V" zu schreiben ist eine unangenehme Aufgabe. Bühnenmusiken bzw. Scores zu Bühnenverfilmungen haben fast immer die Eigenschaft, wenig eigenständig und deshalb auf CD nur schwer genießbar zu sein.

Dies trifft auch z.T. auf Doyles Score zu, umso tragischer, als die Musikdramaturgie im Film ganz einfach überragend ist. Es ist Doyles erste Filmmusik, und sie gerät an vielen Stellen zu dünn und sparsam in der Orchestrierung, was sicher auch daran liegt, daß Doyle keine akademische Ausbildung genossen hat. Allgemein ist es Dialogmusik, und das ist die Crux der CD: der Komponist ist zu leiser, langsamer Musik ohne Glanzlichter verdammt. In diesem Zusammenhang gelingt es Doyle immerhin, die Musik weitgehend dramatisch zu halten; das Stilvorbild Strawinsky ist durchweg erkennbar, wenn es auch nie berührt, geschweige denn erreicht wird. Das Thema für den König ("Henry's Theme") ist melodisch hochinteressant, taucht aber in reiner Form nur eine Minute lang in der Musik auf (!). "The Death of Falstaff", spätromantisch, ist die Hommage an Doyles berühmten Vorgänger William Walton, der den Score zur Erstverfilmung von 1944 schrieb. Eine hilflose Geste, da seine Musik dem vorliegenden Album natürlich turmhoch überlegen ist. Das beste Stück der CD ist, erstaunlich genug, die Monolog-Untermalung "Upon the King", das mit einem nach dem Sprechrhythmus dieses Ausdrucks gebildeten Thema den dichterischen Höhepunkt des Stückes fast minimalistisch untermalt und so nicht vom gesprochenen Wort ablenkt, ohne die musikalische Integrität und Geschlossenheit zu opfern. Gerade die Geschlossenheit ist es, an der es bei vielen anderen Stücken fehlt: die Länge des Cues "The Battle of Agincourt" soll nicht täuschen; hier wurde mehr als ein halbes Dutzend Einzelcues zusammengekettet, die Musik verhaftet in Fetzen. Einzige Ausnahme innerhalb des Stückes ist im ersten Drittel Henrys heroischer Appell an die Soldaten, die Doyle mit einer immer mehr zum Fortissimo geratenden Wiederholung eines Streicherostinatos beschreibt; Philip Glass läßt grüßen. Schön zu hören sind die romantischen Teile ("The Wooing of Katherine") und der majestätische (und sehr einfach gestaltete!) Choral "Non nobis, Domine", der auch die Schlußmusik bildet.

Insgesamt enttäuscht die Musik zwar, ist aber als dramaturgisch perfekter Score für Cineasten von einiger Bedeutung. Simon Rattle spornt sein Orchester außerdem zu einer vitalen Darbietung an, die in ihrem spielfreundigen Elan so manche Schwächen des Scores vergessen machen kann.

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