Kundenrezensionen

25
3,9 von 5 Sternen
Henry & June
Format: DVDÄndern
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61 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich muss gestehen, als ich die Bücher von Anais Nin gelesen habe, hatte ich ein anderes Bild von ihr und bei der ersten Betrachtung scheint es auch so, als würden die Film-Anais und die reale Person nicht übereinstimmen, aber bei genauerer Betrachtung fällt einem auf,dass im Film eigentlich ganz geschickt eine neue Facette dieser Person dargestellt wird und facettenreich war diese Frau auf jeden Fall. Ich finde die Hauptdarstellerin gibt der Figur genau die Verletzlichkeit, die man in den Büchern erahnt, zeigt aber auch die Stärke einer Frau, die Mut beweist in die Tiefen der Seele zu tauchen. Der Film zeigt ein interessantes Bild der Boheme der Zeit, hat interessante Filmmusik zu bieten und unterhält in schönen, aber nicht oberflächlichen Bildern. Wenn sich jemand natürlich einen Porno erwartet, ist er hier nicht gut bedient. Hier findet Kunst der Verführung statt, Erotik, die es schafft Spannung zu erzeugen, die letztendlich auch die Dramatik des Films würzt.
Empfehlenswert für Genießer mit Kopf.
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38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Erst einmal ein Lob für Uma Thurman. Dies ist ein Film, den sie 1990 gedreht hat, nur etwa zwei Jahre nach dem Auftritt in "Gefährliche Liebschaften" mit dem sie berühmt geworden ist. Und im Gegensatz zu "Gefährliche Liebschaften" vermittelt sie hier deutlich mehr als ihr herausragendes Aussehen. Zwar ist Sie im Film für ihren Gatten Henry Miller schon sehr eine Projektionsfigur - genauso wie für Anais Nin, die sich in Henry und auch in June verliebt. Ihre Präsenz auf der Leinwand macht aber die Faszination der beiden berühmten Autoren für June völlig verständlich. Und es gelingt Uma Thurman auch sehr gut darzustellen, warum ihre Figur June nicht mit dieser Rolle zwischen den beiden Egomanen leben kann.

Der Film erzählt die Geschichte von zwei amerikanischen Ehepaaren, die sich zwischen den Weltkriegen in Paris treffen und dort Teil der Boheme werden. Insbesondere Henry und Anais sind aus den moralischen Beschränkungen der amerikanischen Heimat mehr oder weniger bewusst geflohen. In Paris können beide nun das ausleben, wozu sie sich in der Heimat nicht in der Lage sahen. Der Film wird dabei im Wesentlichen aus der Sicht von Anais Nin erzählt. Sie hat zu Beginn noch etwas Naives. Für sie haben Henry Miller - und auch June - den Reiz des Freien, des Kreativen. Sie will so sein wie sie. Doch nichts ist so perfekt wie es scheint und schnell wird sie in die Konflikte des Ehepaars hineingezogen. Während sie selbst eine Art von sexueller Reifung durchmacht, erlebt sie auch der Konflikte der beiden von ihr geliebten Menschen. Und ihr eigener Mann leidet währenddessen unter der Tatsache, dass er in ihrem Leben eine immer kleinere Rolle einnimmt.

Ob die realen Menschen hinter dieser Geschichte am Ende wirklich noch Lust auf Dreiecksbeziehungen hatten? Henry Miller und Anais Nin sind jedenfalls durch ihre umstrittenen Bücher berühmt geworden. Beide haben nicht unwesentlich zu der sexuellen Revolution nach dem zweiten Weltkrieg beigetragen. Heute sind ihre Bücher nicht mehr ganz so bekannt und aktuell, die Kommerzialisierung der Erotik lässt vieles im Rückblick brav erscheinen.

Wie man der Rezension bis hier her schon anmerkt, habe ich den Film nicht wirklich als Erotikfilm gesehen. Dazu sind die Menschen, die Ereignisse und die Verbindung der Story zu Wirklichkeit zu spannend, um den Film auf die Nacktszenen zu reduzieren. Aber soviel sei gesagt - der Film hat viele sehr erotische Situationen und man nimmt den Schauspielern ab, dass das mit dem Sex schon eine besondere Bedeutung hat im Leben der Protagonisten. Und insbesondere die beiden Frauen sind schon sehr schön anzusehen.

Ich bestelle dann mal die Biographien als Buch und schreibe dann in ein paar Wochen noch ein paar Rezensionen...
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. März 2004
Nachdem ich fast alle Werke Henry Millers und einige von Anais Nin gelesen habe, wurde ich von deren Persönlichkeit so wie sie im Film gezeigt werden überrascht. Neben den typischen und bekannten Dialogen des Films ist die Leidenschaft, Lust und Liebe das Hauptmerkmal des Films.
Dass es nicht ein einfacher Sexfilm ist, wird schon durch die vorzüglichen Schauspieler gewährleistet. Doch der Film bietet noch viel mehr. Der Zuschauer erhält Einblick ins Leben von Henry Miller und seiner Frau June, die pathetische Lügnerin oder doch kreative Dame? Eine fantastische Uma Thurman in ihrer erotischten und fatalsten Rolle!
Auch für die die Henry Miller noch nicht als Author kennen ist dieser Film wärmstend zu empfehlen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2011
Dieser Film ist die Geschichte einer 3-bis 4-Ecksbeziehung zwischen den Schriftstellern Henry Miller und Anaïs Nin mit deren Ehepartnern June und Hugo. Man bekommt einen sehr schönen Einblick in die Künstlerszene im Paris der damaligen Zeit. Die Geschichte steigert sich mit den Schauspielern, die allesamt ihre Charaktere gut angelegt haben und konsequent durchspielen. Anaïs Nin bleibt dabei ein wenig spröde, zeigt aber dennoch gut die Entwicklung ihres Charakters auf. Insgesamt ein positiv überraschender Film mit viel Erotik, die aber nicht im Detail gezeigt wird. Also nicht zuviel erwarten. Dennoch knistert es reichlich zwischen den Hauptdarstellern. Mir hat er gut gefallen, ich fand ihn aber auch ein bisschen zu lang geraten, denn mehr als 2 Stunden gibt dieser Stoff nicht her.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
HALL OF FAMEam 16. Februar 2005
wer einen film in braun-tönen und nur in englischer sprache akzeptiert, der kann sich zwei stunden lang vielleicht mit genuß hineinfühlen in jene zeit um 1931, in der henry miller und anais nin eine art wettrennen darum veranstalteten, wer das bessere buch über erotik zustande brächte. natürlich bleibt dieser ringkampf nicht nur auf der ebene des papiers, sondern verlagert sich in die betten, die bars, auf die straßen der amüsierviertel von paris. anais, die zu beginn der begegnung von henry miller als kindlich-naiv abgetan wird, nimmt den fehde-handschuh auf und lässt sich in alle spielarten der liebe mit hineinziehen: in kinos, tanzbars, bordelle - und in die lesbische liebe mit der ehefrau millers, june. die dementsprechenden filmszenen (zwischen anais und june) sind ausgiebiger als jene in salma hayeks FRIDA KAHLO-verfilmung, passagen des films HENRY & JUNE sind vielleicht bedrückend wie solche in ingmar bergmanns SCHWEIGEN (man versteht den film übrigens auch bei ausgeschalteter tonspur) - die karnevals-szenerie erinnert gar an FELLINI: im hintergrund des ziemlich diabolisch wirkenden straßen-spektakels (welches die nacktheiten des heutigen karnevals in RIO fast überbietet) - im hintergrund wird anais vergewaltigt - zu den trommeln eines brasilianers, während ein BÄR auf einer heißen eisenplatte tanzt - vergewaltigt von ihrem eigenen ehemann. der hat als BANKER einen beschwerlichen weg zu gehen, ertragend den wissensdurst seiner ehefrau. so zieht er sich denn auch zuweilen, während sie ihrem sexuellen erkundungsdrang nachgeht, zurück an die gitarre oder bongos: jene geräte, die er in seiner kindheit im karneval RIOs erlebte - parallel neben anderem, was ihn ängstigte - und nur die ruhe seines vaters ließ ihn damals durchhalten und daran glauben, dass der spuk irgendwann vorüber sein würde. das ist er auch gegen ende des filmes: june fühlt sich von den erotischen treffen mit anais nur ausgenutzt - ähnlich wie ihr ehemann henry sie nur ausgenutzt habe für seine schreibziele. stimmt vielleicht. henry millers buch WENDEKREIS DES KREBSES / TROPIC OF CANCER, das in dieser phase entstand, durfte 27 jahre lang in den USA nicht publiziert werden, anais nin immerhin ging in die literatur-geschichte ein mit ihren publizierten tagebüchern als erste frau, welche erotik und sexualität erfolgreich darzustellen in der lage war. der ehemann der anais, hugo, schaffte den sprung ins museum of modern art von NEW YORK: mit einer serie von kurzfilmen. solche kleinen, kurzfilm-ähnlichen augenweiden machen auch den film henry & june interessant: und seien es nur die automobile der 30er jahre, die anderen karnevals-sitten - oder jene nächtliche gaslaternen-gasse mit kopfsteinpflaster und mehrmals benutzter bank - an der schemenhaft ab und zu ein dreirädriges postfahrrad mit anhänger vorbeihuscht ...
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2001
Die Kamera umkreist Maria de Medeiros und verliebt sich in ihr Gesicht, in ihren Körper und ihre Neugier auf erotische und sinnliche Abenteuer. Und der Zuschauer verliebt sich in sie, in das hervorragend inszenierte Ambiente der Zeit, die Kostüme, die Musik... Die Darsteller finden und verlieren sich, stolpern in zahlreiche humorvolle Situationen, lassen sich gehen und machen Hunger auf die Geschichten und Bücher von Anais Nin und Henry Miller. Was für ein Film! Noch Tage danach schweben die Gedanken zu den Bildern zurück.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. August 2003
Ich habe diesen Film von einige Jahren in ziemlich passenden Stimmung geschaut, und kann immer noch als sehr beeindrueckende Liebesgeschichte schaetzen. Die spannende und komplizirte Verhaelnisse von drei schoene und talentierte Leute, voll von Entdeckung, Spiel, Hoffnung und Lust, entwickeln im Vordergrung von Pariser Leben zwieschen zwei Weltkriege. Uns das ganze ist dargestellt als ein schoenes Bild von ganz anderes, Europaeisches Leben, aehnnlich zu "frueheren" Henry Millers begeisterung von Europa. Ich kann diesen Film wohl empfehlen fuer alle die das Leben mehrdimensional betrachten.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Januar 2001
Der Film haelt sich recht genau an das Tagebuch der Anais Nim, doch wer ein Kunstwerk erotischer Machart erwartet, wird enttaeuscht sein. Die Charaktere werden nicht ausreichend beleuchtet, so dass man sich nur schwer mit ihnen identifizieren kann. Anais Nim zum Beispiel, aus deren Sicht berichtet wird und die in ihren Aufzeichnungen charakterlich recht stark erscheint, wirkt wie ein verschuechtertes Maeusschen, welches nicht geniesst sondern lediglich von Wogen der Emotion hin-und hergeschuettelt wird, ohne sich dessen erwehren zu koennen. Ihr Mann Hugo wird als eine so unsymphatische Person dargestellt, dass der Zuschauer, ohne das Buch gelesen zu haben, nicht begreift, warum sich Anais immer wieder zu ihm hingezogen fuehlt. Herausragend ist jedoch Uma Thurman's Darstellung der June, die in diesem Film mehr als in jedem anderen ihr schauspielerisches Talent und ihre ungewoehnliche Reife unter Beweis stellt. Sie entschaedigt auch letztendlich fuer die ansonsten eher enttaeuschende Produktion.
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30 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2003
... und welch ein unerträglicher weil langweiliger Schund ist hier entstanden. Dieser Film ist ein gescheiterter Versuch Obsession und Begehren darzustellen.
Es sollte eine Entwicklungsgeschichte von Anais Nin werden, leider steht der Hauptdarstellerin (Maria de Medeiros) dazu nur ein starr schreckgeweitet Blick und (zumindest in der deutschen Fassung) mädchenhaftes Gekicher zur Verfügung. Beides soll erotisch wirken, ist aber als Darstellung einer 12jährige Klosterschülerin, welche zum ersten Mal die Geschichte von den Bienen und den Blumen hört, angemessen. Fred Ward (Henry Miller) bemüht sich zwar redlich "schutzig" zu sein, scheitert aber an Maria de Medeiros, die einfach wieder mal kichert.
Uma Thurman ... gut, hervorragend nur hier muß jede Schauspielkunst scheitern.
Daß die DVD unscharf, kontrastlos und der Ton nur in DD 2.0. vorliegt paßt und spiel keine Rolle mehr.
Zusammengefaßt: eine "Ich möcht gerne etwaswas mit Eros zu tun haben, aber ich weiß nicht was das ist" Produktion. Leider nicht einmal würdig in die schlechtesten Filme aller Zeiten aufgenommen zu werden, da zu sterbenslangweilig.
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am 6. Juli 2012
Ein schöner, sinnlicher Film über die kaum bekannte Affäre des grossen Henry Miller und der französichen Romantikerin Anäis Nin. Das Drehbuch basiert auf den Tagbüchern der besagten Schriftstellerin und fängt recht detailliert die (a)moralische Atmosphäre der damaligen Zeit (30er- u. 40er-Jahre) ein. Auch die in dieser Epoche aktuellen Themen, wie etwa der sich drohend abzeichnende II. Weltkrieg, sind ausschnittweise mit verarbeitet. Glänzende Besetzung der tragenden Rollen, sowie der für die Handlung wichtigen Nebendarsteller. Insgesamt wohl eher den kulturell interessierten Cineasten zu empfehlen - diese werden den Film aber auch sicher zu schätzen wissen...
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