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Henry D. Rottler

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Interview mit Henry D. Rottler im Rahmen von Entdeckt!, dem Amazon Autorenpreis


Wie kam es zu dieser düsteren Geschichte?
Ich bin ja großer Fan von Terry Pratchett, dessen Humor und weitschweifigen, immer gutmütigen Stil ich bis heute für hinknieungswürdig (das ist doch mal ein Wort!) halte. Ursprünglich sollte Wolfsgrau eigentlich ähnlich werden und einigen Goly-Kapiteln merkt man das trotz Überarbeitung immer noch an. Andererseits wollte ich eben auch keine klassische Heldenstory erzählen, in der die Protagonisten zwar moralisch korrekt, aber zum Haare raufen dümmlich handeln. Jede der Figuren sollte ihre eigene Agenda verfolgen und die Grenzen zwischen Gut und Böse sollten verschwimmen.

Gab es für dieses Buch Vorbilder im Fantasybereich?
Haufenweise! Großen Einfluss hat sicher dass Warhammer-Franchise gehabt, aber natürlich auch WarCraft, die Scheibenwelt, Westeros, Sanktuario und Malaz. Andererseits bin ich der absolute Geschichtsnerd. Die normannische Eroberung Englands und der amerikanische Sezessionskrieg verweben sich in Wolfsgrau zu einer anderen Art von Fantasy: Statt Elfen und Orcs ist es eben eine düstere, mittelalterlich geprägte Welt auf dem Sprung in eine Art Bürgerkriegs-Renaissance, dessen schwaches, im Dunst der Geschichte verborgene, mythologisches Götterfundament die Protagonisten eins ums andere mal herausfordert und sich schlussendlich überdeutlich in den Vordergrund drängt.

Hast du Geschichte oder Sprachen studiert oder hast du dir diese Sprache und Begriffe so angeeignet?
Das hat sich so ergeben, ich verschlinge im Monat 2-3 Geschichtsbücher, von der russischen, japanischen bis zur osmanischen Geschichte, englischer Imperialismus, amerikanische Kolonisierung: So hat sich über die Jahre ein nettes Sammelsurium angesammelt. Dazwischen ein bisschen Machiavelli, Longstreets und Churchills Memoiren, quasi alle Bücher von Barbara Tuchman und darüber hinaus bin ich ein Fan des wortgewaltigen Gladstones und seines Widersachers, dem alten Zauberer Disraeli. Und ich glaube, eine gute Geschichte lebt auch einfach von der Authentizität und den kleinen Details. Beruflich bin ich ja der Werbebranche verhaftet, vielleicht kommt auch daher die Lust auf Griffiges.

Warum ist das Buch so kurz? Wer hat dich gebremst?
Das Gewicht des Erstlingswerks, schätze ich. Mit Buch II und III hat die Wolfsgrau-Geschichte um die 800 Seiten und als Kompendium damit die richtige Seitenstärke. Zur Hektik der Geschichte und zur Verwirrung: Das war durchaus beabsichtigt. Ich wollte es einerseits drängend haben, fast cineastisch. Und zum anderen aus der Perspektive der Figuren: Der Leser sollte keinen Vorteil haben und die Verwirrung der Protagonisten teilen. Stück für Stück klärt sich das Bild. Der Metastory fehlen noch Puzzlestücke, die Grauweiler-Geschichte hingegen ist, sozusagen als erste Etappe der Geschichte, erst mal in sich abgeschlossen.

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