Gebraucht kaufen
Gebraucht - Gut Informationen anzeigen
Preis: EUR 3,89

oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
 
   
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Henri Nannen
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Henri Nannen [Gebundene Ausgabe]

Hermann Schreiber
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe --  
Taschenbuch --  

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 447 Seiten
  • Verlag: Bertelsmann, München; Auflage: 3. Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570001962
  • ISBN-13: 978-3570001967
  • Größe und/oder Gewicht: 22,6 x 14,9 x 4,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 504.517 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Mehr über den Autor

Hermann Schreiber
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Hermann Schreiber auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Mann hat Geschichte gemacht. Nicht vielen Journalisten gelingt das. Zwar dürften die heute Dreißigjährigen den Namen des Stern-Erfinders Henri Nannen kaum mehr kennen, aber sein Werk ist immer noch ein Begriff. Henri Nannen hat die meinungsbildende Illustrierte in Deutschland zu einer Macht geformt, so wie es nur noch Rudolf Augstein mit dem Spiegel für das Format Nachrichtenmagazin gelungen ist.

Henri Nannen war ein frecher Hund. Beim berühmten Moskaubesuch Adenauers bleibt er ohne Eintrittskarte fürs Festbankett, schummelt sich dreist trotzdem rein und schreitet zum Fototermin am Ende stolz in der ersten Reihe neben Adenauer und den Sowjetgrößen die Treppe hinab. Man muß nur, das hat er von seinem Vater, dem Kleinstadtpolizisten, gelernt, das entsprechend befugte Gesicht aufsetzen.

Der Mann hatte eine Vergangenheit. Lobesartikel zur Nazikunst hat er geschrieben (da war er junger Kunstkritiker mit abgebrochenem Studium), Kriegsberichte (da flog er in Stukas mit), Heldenheftchen (da sollte die Kriegslust von kleinen Hitlerjungen angestachelt werden): All das war einst aus seiner Feder geflossen. Er es nie geleugnet. Angefeindet wurde er dann von rechts. Weil er die Ostpolitik der Regierung Brandt für richtig gehalten und im Stern verteidigt hat.

Er sah gut aus. In jungen Jahren wie ein Filmstar, was ihm bei Frauen Glück gebracht hat. Glück hat er überhaupt viel gehabt, zum Schluß sogar mit seinem Biografen. Hermann Schreiber hätte Nannens Leben leicht zum prall erzählten Schelmenroman aufblasen können. Er hat darauf verzichtet und sich lieber für Genauigkeit entschieden, für skrupulöse Befragung der Zeugen und Dokumente. Aus dem Stern-Schöpfer wird damit endgültig eine seriöse Figur der Zeitgeschichte. Nicht vielen Journalisten gelingt das. --Michael Winteroll

Kurzbeschreibung

Das Leben Henri Nannens ist Abenteuergeschichte und Jahrhundertrevue zugleich. Er mischte sich ein, wo andere schwiegen. 1948 gründete er den "Stern", eine Illustrierte, die ein Millionenpublikum informierte. Kein Thema war ihm zu klein oder zu groß, zu sauber oder zu dreckig, und auch Skandale scheute er nicht. Hermann Schreiber sichtete für die vorliegenden Biografie zahlreiche Aufzeichnungen und Briefe und sprach mit Weggefährten und Zeitzeugen.

Tags

 (Was ist das?)
Bei einem Tag handelt es sich um ein Schlagwort, das zum Produkt passt.
Tags erleichtern allen Kunden die Suche und die Sortierung ihrer Lieblingsprodukte.
 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nannen - Journalist und Mensch 12. Dezember 2002
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch läßt sich angenehm lesen.

Es vermittelt das Bild eines Menschen, der seine eigenen Schwächen durch Stärke verdeckt. Sein Redaktionsteam beim "Stern" war einfach sein "Freikorps Nannen". Aber trotzdem mißtraute er der reinen Theorie. Er ließ seine "einfach gebliebene" Schwiegermutter in sein Haus einziehen und nahm die Stories des Stern vor der Veröffentlichung mit nach Hause. Wenn seiner Schwiegermutter die Geschichten des Stern gefielen, dann waren sie gut.

Nannen erzählte viel und gerne. Nannen war ein Mann, der Leute begeistern kann, (fast) bis zur Selbstaufgabe! Zuerst für sich - dann für den Stern! Aber eigentlich war das für ihn kein Unterschied! Der Stern - das war Henri Nannen. Aber nicht nur der Mensch und Journalist wird "erzählt", nebenher erfährt man eine Menge über die Entwicklung des deutschen Nachkriegsjournalismus. Über die Verwicklungen, Beziehungen und die gegenseitigen Hilfeleistungen der Strippenzieher im Hintergrund.

Henri Nannen wollte immer im Vordergrund stehen. Dass er den "intellektuellen Sex" der Hildegard Knef aufregend fand, ist nur eine Seite. Andererseits benutzte er Frauen für sich. Sie erlaubten ihm, seine Schwächen zu verstecken. Sie halfen ihm oft aus der Klemme oder stellten Kontakte für ihn her.

Das Buch ist wirklich lesenswert! Faktenreich recherchiert, witzig beschrieben und unheimlich informativ.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:







Das bedeutet, jeder Titel/Artikel muss zu Sachgebiet 1 UND zu Sachgebiet 2 UND... gehören.

Ihr Kommentar