Henochs Uhr ist jedem zu empfehlen, der sich ernsthaft mit der Entstehung der großen Pyramiden in Gizeh befassen möchte. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt.
Im ersten Teil hinterfragt der Autor die derzeit geltende Meinung von Cheops, Chefren und Mykerinos als Erbauer der Großen Pyramiden in Gizeh. Aufgrund von Vergleichen der Schriften Manethos (in Auszügen bei Eusebius erhalten) und Herodot weist er mit bestechender Logik nach, dass Manethos Pharao Suphis eben nicht mit Herodots Pharao Cheops übereinstimmen und Cheops aufgrund bestimmter Äußerungen Herodots auch nicht der Erbauer der Großen Pyramide sein kann. Mit vielen weiteren Argumenten wird diese These untermauert und dem aufgeschlossenen Leser bleibt gar nichts anderes übrig als anhand dieser zahlreichen Fakten sich mit dem Gedanken ernsthaft vertraut zu machen, dass die großen Pyramiden in Gizeh (deutlich) älter sind als bisher angenommen.
Im zweiten Teil werden Überlegungen des Autors zur Entstehungszeit der Pyramiden dargelegt, die sich auf eine bisher nicht diskutierte Sternenkonstellation beziehen. Diese Überlegungen sind logisch dargelegt und können daher dem Lösungsansatz für einen Bezug zur Entstehungs- bzw. zur Planungszeit für die großen Pyramiden in Gizeh dienen. Obwohl ich in meinem Buch "Atlantis und das Altersparadoxon" - in dem ich aus ganz anderen Gründen ebenfalls von einer wesentlich früheren Entstehung der großen Pyramiden von Gizeh ausgehe - den Zeitrahmen für die Pyramidenentstehung etwa vor 12000 bis 13.000 Jahren sehe, bin ich durchaus offen für Überlegungen, die hinsichtlich der Entstehung dieser Pyramiden noch weiter zurückreichen. Es bleibt spannend.