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Hendrikje, vorübergehend erschossen.
 
 

Hendrikje, vorübergehend erschossen. (Broschiert)

von Ulrike Purschke (Autor)
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 216 Seiten
  • Verlag: Dtv (April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423245336
  • ISBN-13: 978-3423245333
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 368.596 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Kennen Sie nicht auch solche Menschen, die sich selber im Weg stehen, weil sie sich selber an allem die Schuld geben? Die sich immer ganz mies fühlen, weil sie gar nicht merken, dass die anderen sie ausbeuten? Ein ungewöhnlich warmherziger und witziger Roman

Hendrikje Schmidt ist eine Pechvogelin. Ihr Vater ist unbekannt, ihre Mutter nach Amerika gegangen, als Hendrikje fünf Jahre alt war. Und jetzt sitzt Hendrikje auch noch im Gefängnis. Wie es dazu kommen konnte, erzählt sie der spröden Frau Dr. Weingarten, die vielleicht dafür sorgen kann, dass Hendrikje vorzeitig rauskommt. So erfahren auch wir, was passiert ist.

Also: Eigentlich hatte Hendrikje ihr Leben ganz gut im Griff. Tagsüber schuftet sie als Bedienung in einem Café, nachts malt sie Bilder in einem billigen Atelier. Die Aussichten auf eine Ausstellung stehen gut, da kommt es – natürlich an Weihnachten – ganz knüppeldick. Der Freund läuft weg, die Oma stirbt, das Atelier brennt ab, und weil es angeblich Brandstiftung war, zahlt die Versicherung nicht.

Von einem Tag auf den anderen ist Hendrikje bis über beide Ohren verschuldet, allein und todunglücklich. Und weil ihr der erste Selbstmord ganz kläglich misslingt, versprechen ihre Freunde, ihr beim zweiten Mal selbstlos zu helfen. Bloß, dass am Ende nicht Hendrikje, sondern zwei ihrer Freunde tot sind. Nur gut, dass es die kleine Punkerin Paula und vor allem den doofen Bruno gibt, die Hendrikje den Glauben an die Menschheit erhalten.



Über den Autor

Ulrike Purschke, Jahrgang 1961, ging nach dem Abitur von Kassel nach Hamburg und wurde Schauspielerin. Von dort lief sie weg, einem Mann hinterher, über den sie sich dann aber doch sehr geärgert hat. Sie studierte Literaturwissenschaft in Rom und Filmdramaturgie in Hamburg. Seitdem schreibt sie Drehbücher und arbeitet derzeit in Berlin unter Hochdruck an einer schönen Telenovela. Hendrikje ist ihr erster Roman.

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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!!, 12. April 2006
Von nwitt "nwitt" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Das Buch ist absolute Spitze! In Hendrikje, vorübergehend erschossen geht es um eine Antiheldin, die mir von Anfang an supersympathisch war. Sie gibt sich nie der Jammerei hin, obwohl sie zeitweise allen Grund dazu hätte, sondern nimmt ihr Schicksal an. Mit fünf Jahren von der Mutter verlassen, die mit ihrem neuen Mann nach Amerika abhaut und sich nie wieder meldet, den Vater kennt Hendrikje gar nicht, wächst sie bei "Omi" auf.
Ihre falschen Freunde, die es gar nicht gut mit ihr meinen und auch ihre geliebte Omi, um die sie sich rührend kümmert, obwohl diese Hendrikje oft unter Druck setzt (was Hendrikje aber nicht bewusst ist bzw. sie nicht wahrhaben will) nimmt sie stets in Schutz. Sie erträgt ihre biestige Chefin im Café und übersieht die Mätzchen der Gäste, frisst den Frust in sich hinein, schuftet und hat für die unsympathischen Zeitgenossen immer Verständnis.
Oft kam mir der Gedanke- nun is'aber gut, ihr ist doch jetzt wirklich schon genug passiert, aber kein einziges mal hatte ich das Gefühl, es sei zu dick aufgetragen oder unglaubwürdig.
Einen Großteil der Geschichte erzählt Hendrikje rückblickend- und zwar bei Therapiesitzungen im Gefängnis Santa Fu der Psychologin mit dem schönen Haar.
Gegend Ende spielt die Geschichte dann aber wieder in der Gegenwart.
Ich habe keine 24 Stunden für das Buch gebraucht, weil ich einfach nicht aufhören wollte zu lesen.
Der Stil von Ulrike Purschke hat mich stellenweise an die besten Zeiten von Ingrid Noll erinnert (das ist als Kompliment zu sehen). Mit viel Wortwitz und Humor und absolut warmherzig hat die Autorin mich in ihren Bann gezogen.
Hendrikje, vorübergehend erschossen ist mE absolut empfehlenswert und hat gute Chancen mein Buch des Monats zu werden
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hendrikje - ein Name mit dem man nicht Liebe machen kann!?, 1. Oktober 2008
Von Daniela Möhrke "http://buchbegegnungen.blog.de" (Leipzig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes: herrlich skurril, sympathisch und witzig! Sprachlich bringt es Ulrike Purschke mit diesem Roman genau auf den Punkt, denn das Verhalten und die Gefühle der Hauptfigur Hendrikje werden perfekt widergespiegelt.

Hendrikje, Malerin und Angestellte in einem Café, beschuldigt sich selbst 1,5 Menschen auf dem Gewissen zu haben und befindet sich im größten Teil des Buches im Gespräch mit einer Psychologin - von ihr liebevoll "die Palmenberg" genannt. Sie erzählt ihr die durchaus nicht gerade kurze Geschichte, wie es zu diesen angeblichen Morden ihrerseits kam. Dies tut sie auf eine hinreißend ehrliche Art, wenngleich man ihr manchmal gern sagen würde: "Hendrikje, warum bist du nur so furchtbar naiv." Und trotzdem fühlt man mit Hendrikje mit und kann sich immer mehr in ihre verqueren Gedanken hineinfühlen. Es ist einfach köstlich von Hendrikjes Lebensmut zu lesen (okay, sie hat wiederholt Selbstmordgedanken, aber was macht das schon...) und davon, dass sie aus jeder Situation versucht das Beste zu machen. So ist Hendrikje zwar naiv, ja erscheint manchmal sogar etwas dümmlich und trotzdem kann man auch einiges von ihr lernen. Sie lässt sich eben nicht unterkriegen, trotz mehrerer Schiksalsschläge.

Mit ihrem ganz eigenen Humor und dem lebendigen Schreibstil schafft Ulrike Purschke mit "Hendrikje, vorübergehend erschossen" eine entwaffnende Geschichte, die uns gleich viel fröhlicher auf den Alltag mit seinen kleinen und auch größeren Problemen blicken lässt. Der Job ist mies, die ganzen Gemälde verbrannt, die Oma gestorben, die eigenen Freunde wollen einen zum Selbstmord drängen - kein Problem für Hendrikje! Auch der verzwicktesten Situation kann sie noch etwas Positives abgewinnen. Und trotzdem kam das Ende doch ziemlich überraschend für mich, wobei das ganze Buch schon voller Überraschungen steckt.

Dieses Buch ist für jeden zu empfehlen, der sich vom Pech verfolgt fühlt und für jeden, der manchmal einfach nur verärgert oder genervt ist vom eigenen Alltag und für jeden, der Humor hat und für jeden, der mal etwas ganz Neues versuchen möchte und für jeden.... also eigentlich für JEDEN!
Und da ich nicht Hendrikje bin, werde ich nun absolut nicht mehr die Schuld bei mir suchen, wenn ihr dieses Buch nicht lest!
Also lest und genießt!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen !, 5. April 2006
Von Klaus Schäfer (Aurich Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Ein phänomenales Buch ! Die Geschichte einer jungen Frau, die - so scheint es - immer und überall Pech hat, wegen anderthalb von ihr verursachter Tode ins Gefängnis muss und sich dort mit einer Psychotherapeutin herumschlagen muss, um wenigstens ihre "Dreiviertel-Bewährung" zu bekommen. Ihre, Hendrikjes("Der Name, mit dem man nicht Liebe machen kann"),scheinbar unglaublichen Erlebnisse haben mich von Anfang an gefesselt, und das nicht nur wegen des überaus originellen Plots, der zwischen skurril und anrührend daherkommt, sondern vor allem wegen der sprachlichen und der gestalterischen Brillanz der Autorin, die sich meilenweit über Modisches oder künstlerisch Bemühtes erheben ! Ein Genuss, der schon in den ersten Zeilen des Buches zu verspüren ist, in denen die Protagonistin mit ihrer Therapeutin ("Frau Doktor Palmenberg") zusammentrifft - ein Setting, das den Roman erst dominiert, aber gegen Ende mit leichter Hand zugunsten veränderter Perspektiven aufgegeben wird. Scheinbar mühelos und dennoch unglaublich intensiv geschrieben und zu lesen, mit feinen Zeitbezügen und mit künstlerischem und literarischem Augenzwinkern versehen, mit herrlichen Typen - und einem Schluss, der den Leser/die Leserin dazu bringt, zurück zu blättern und noch einmal nachzulesen, denn es sind die Feinheiten, auf die es ankommt, wie man merkt.
Eines der besten Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe (und ich lese viel)! Höchst empfehlenswert für beiderlei Geschlecht, von 18 bis 88 Jahren, zu jeder Gelegenheit !
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5.0 von 5 Sternen Lesen !
Kurz, knackig, trocken, schräg, lustig, witzig, skuril, makaber, warmherzig, sympathisch, schön ------- und ganz bestimmt kein Frauen- sondern ein tolles Buch für jeden, der ein... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von whistmaster veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gut, dass sie nicht erschossen wurde....
Hendrikje erscheint naiv.
Das ist wichtig für die Geschichte, denn sie gibt sich selbst gern die Schuld für Dinge, die sie nicht (oder nicht allein) zu verantworten hat... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Brigitta Vander veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Gibt's nicht? Gibt's doch.
Hendrikje Schmidt sitzt der Gefängnispsychologin gegenüber und erzählt ihr, wie's gewesen ist. Hendrikje sitzt im Knast, weil sie 1,5 Menschen umgebracht hat. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von basssopran veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen lohnende Lektüre
Mich hat das Buch begeistert. Kleinere Unstimmigkeiten zum Schluss trübten das Lesevergnügen nur unwesentlich. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Tim veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Bitte mehr davon !!!
Seit Jahren das erste Buch, das mich vollkommen fasziniert hat - von Anfang bis Ende; konnte es kaum aus der Hand legen. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Sabina Martini veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein geniales Buch
Hendrikje fühlt sich für 1 1/2 Morde verantwortlich und will einfach nicht einsehen das sie dafür nichts kann. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von tanjuscha veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Intelligente Unterhaltung mit Wortwitz
Wer den Schreibstil von Barbara Noack mag und die Figur "Adrian Mole" von Sue Townsend liebt, der wird "Hendrikje" in sein Herz schließen.
Ein echtes Highlight.
Vor 15 Monaten von Barbara Gubela veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Beschwingt - und anders
Mit leichter Schreibe und gehörigem Wortwitz erzählt die Autorin eine Geschichte, die man nie selbst erleben, aber immer wieder gerne lesen möchte. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Frapemeu veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen kurzweilige Unterhaltung
Ich bin durch eine Radiosendung auf das Buch aufmerksam geworden, in der Ulrike Purschke aus dem Buch vorgelesen hat. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von lordofgroove veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen leider nein
dieses buch verspricht mehr als es halten kann. wer feinen witz (a la kinsella, harvey...)gewohnt ist kann mit diesem buch leider nichts anfangen... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von anarchistin veröffentlicht

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