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Helsinki, 1. August 1975. Entspannung und Abrüstung.
 
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Helsinki, 1. August 1975. Entspannung und Abrüstung. [Broschiert]

Wilfried Loth
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)

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Produktinformation

  • Broschiert: 316 Seiten
  • Verlag: Dtv (September 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423306149
  • ISBN-13: 978-3423306140
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,3 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 916.161 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Wilfried Loth
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Die zwei Militärblöcke NATO und Warschauer Pakt waren die großen Kontrahenten der Nachkriegszeit. Mit der Entwicklung der Atombombe, die Gegenstand eines anderen Bandes dieser Reihe ist, entwickelte sich die Doktrin der Abschreckung, deren Hauptelement die Fähigkeit war, sich gegenseitig auszulöschen.

Daß dieser perverse Ansatz nach Jahrzehnten der Spannungen, etwa der Kuba-Krise, zu einem Prozeß der Entspannung führte, zeigt Wolfgang Loths Buch über die Ost-West-Beziehungen. Er schildert das zunächst eisige Verhältnis, dem erste Entspannungsbemühungen wie der Abschluß der "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) am 1. August 1975 und die SALT-Abrüstungsverträge folgten. Und schließlich begann mit dem Ende des Warschauer Paktes eine blockfreie Zeit, in der Friedenssicherung neue Wege finden muß.

Ein weiteres Buch aus der DTV-Reihe über die 20 wichtigsten Tage unseres Jahrhunderts und deren politisches, soziales und kulturelles Umfeld. --Joachim Hohwieler

Kurzbeschreibung

Hier finden sie alle Bücher aus der Reihe ›20 Tage im 20. Jahrhundert‹

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Hervorragend 13. Dezember 2003
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Broschiert
Wilfried Loth, Professor für Neuere Geschichte an der Universität Essen, ist bereits mehrfach als Autor der neueren Geschichte und der Zeitgeschichte hervorgetreten. Man denke nur an sein Werk über die DDR, "Stalins ungeliebtes Kind" oder den kompetenten Überblick über die Geschichte des Kaiserreiches von 1871-1914. 1998 erschien in der Reihe: 20 Tage im 20. Jahrhundert" Loths umfassende Darstellung über die Geschichte des Ost-West-Konfliktes, fokussiert am Thema der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa von Helsinki 1975.

In 8 Kapiteln legt Loth eine kompetente, jedoch immer gut lesbare und an erstklassigen, auch russischen Quellen, orientierte Darstellung der Geschichte des Ost-West-Konfliktes von 1945 bis heute. Es ist bis heute die beste Darstellung zu jenem Thema, welche ich kenne.<

In einer Bilanz wendet sich Loth gegen die weitverbreitete Auffassung, erst das harte Auftreten des Westens in der Nachrüstungskrise und Reagans Kampfansage an das "Reich des Bösen" habe die sowjetische Führung zum Einlenken gezwungen. Bernd Stöver hat in seinem hervorragenden Werk: "Der kalte Krieg" gut herausgearbeitet, dass ein komplexes Ursachenbündel zum Ende des Ost-West-Konfliktes beigetragen hat. Loth bilanziert: "Nichts kann falscher sein als diese nachträgliche Selbstbeweihräucherung hartnäckiger Entspannungskritiker. Tatsächlich wich Gorbatschow nicht westlichem Druck, er handelte vielmehr aus eigener Einsicht: Einsicht in die Unhaltbarkeit eines Kommandosystems, das die Entfaltung der gesellschaftlichen Kräfte immer stärker behinderte, Einsicht in die wachsende Kontraproduktivität militärischer Machtentfaltung, Einsicht in die Dringlichkeit blockübergreifender Friedenssicherung. Daß sich diese Einsichten an der Spitze des Sowjetsystems durchsetzten, war die entscheidende Voraussetzung für die Preisgabe der leninistischen Ideologie und den Rückzug der militärischen und polizeilichen Macht des sowjetischen Imperiums." (S. 273).

Diese Sicht teile ich und finde dieses Buch insgesamt die beste Darstellung des Ost-West-Konfliktes zwischen 1945 und 1990, wobei der Autor sich bemüht, die Sichtweisen der Akteure beider Supermächte angemessen zu würdigen und darzustellen. Denn nur wer die Sicht beider Seiten kennt, kann die Geschichte dieser Zeit mit größtmöglicher Objektivität darstellen. Dies ist dem Autor meines Erachtens sehr gut gelungen.

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