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Heloisa und Abaelard: Biographie einer Liebe
 
 
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Heloisa und Abaelard: Biographie einer Liebe [Gebundene Ausgabe]

Eberhard Horst
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 239 Seiten
  • Verlag: Claassen; Auflage: 1 (1. Januar 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546003527
  • ISBN-13: 978-3546003520
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.739 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Eberhard Horst
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ihre Liebe war so tief wie die von Romeo und Julia, doch auch sie scheiterten an den Konventionen ihrer Zeit, an einer falsch verstandenen Moral - Heloisa und Abaelard, das wohl berühmteste Liebespaar des Mittelalters.
In seiner Nacherzählung der berühmten Liebesgeschichte richtet Eberhard Horst seinen Blick vor allem auf den Konflikt zwischen menschlichen Gefühlen und göttlichem Auftrag - und bringt sie uns so auf verblüffend moderne Weise nah.

Über den Autor

Eberhard Horst, geboren 1924 in Düsseldorf, lebt seit 1958 in Gröbenzell bei München. Der als Essayist und Erzähler hoch geschätzte Autor schrieb, beginnend mit »Friedrich der Staufer« (1975), historische Biographien, die in der mittelalterlichen Welt angesiedelt sind und die zu Erfolgsbüchern im In- und Ausland wurden. Eberhard Horst ist Mitglied des P.E.N., der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Erfolgstitel von Eberhard Horst: »Friedrich der Staufer«,»Cäsar«, »Konstantin der Große«,»Die Spanische Trilogie«,»Geliebte Theophanu«.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Kaum eine Liebesgeschichte berührt mich so sehr wie diese zwischen Heloisa (1101-1164)und Abaelard (1079-1142. Heloisa soll eine sehr hübsche junge Frau gewesen sein von großer Anziehungskraft, die ihren Privatlehrer, den Glaubenswidersacher Abaelard dazu bringt, sie mehr in weltlichen als in religiösen Dingen zu unterrichten.

Nicht unerwähnt allerdings bleibt, dass Heloisa im Alter von 16 Jahren bereits fließend Französisch, Latein, Griechisch und Hebräisch sprach und bewandert war in der antiken Philosophie.

Heloisa, die im Hause ihres Onkels, des Domherrn Fulbert, im Kloster Notre Dame aufgewachsen ist, geht in die Bretagne, um dort ihr Kind zu Welt zu bringen. Um den Schaden gut zu machen heiratet Abaelard seine Schülerin. Auch er, wie der Onkel der Schönen, ist Kanoniker, hat aber die Priesterweihe noch nicht erhalten. Fuhlbert jedoch bleibt unversöhnlich.

Als der Theologe nach Paris zurückkehrt, lässt er ihn überfallen und straft ihn dort, wo er gesündigt hat. Heloisa geht daraufhin ins Kloster von Argenteuil, gründet später das von Paraclet und wird dessen erste Äbtissin.

Ein herzergreifender Briefwechsel aus geistlichen Gedanken und leidenschaftlichen Erinnerungen soll es zwischen Abaelard und Heloisa gegeben haben( seine Echtheit wird allerdings angezweifelt). Die Briefe gelten als Zeugnis einer großen romantischen Liebe, zeigen aber auch die Schärfe des Intellekts der beiden - und die Selbstsucht Abaelards.

Heloisa schreibt in einem ihrer Briefe:"....Meine Liebe schlug um in solchen Wahnsinn, daß sie sich selbst das, was sie einzig begehrte, raubte ohne Hoffnung auf Wiedererlangung, indem ich selbst auf deinen Befehl zugleich mit dem Gewand auch meine Seele umwandelte, um zu zeigen, daß du allein Herr meines Leibes und meiner Seele seist. Nichts habe ich je bei dir gesucht - Gott weiß es - als dich selbst: dich schlechthin begehrte ich, nicht das, was dein war. Kein Ehebündnis, keine Morgengabe habe ich erwartet; nicht meine Lust und meinen Willen suchte ich zu befriedigen, sondern den deinen, das weißt du wohl. Mag dir der Name »Gattin« heiliger und ehrbarer scheinen, mir war allzeit reizender die Bezeichnung »Geliebte«, oder gar verarg es mir nicht - deine »Konkubine«, deine »Dirne«. Je tiefer ich mich um deinetwillen erniedrigte, desto mehr wollte ich dadurch Gnade bei dir finden und um so weniger gerade auf diese Weise dem Ruhm deiner Vorzüglichkeit schaden."

War Abaelard zu einer ebenso selbstlosen Liebe fähig? Eberhards Horsts Biographie gibt darüber meines Erachtens sehr gut Auskunft.
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