die levellers aus brighton stehen normalerweise fuer folk rock mit betonung auf letzterem. hymnenhafte songs, kräftige produktionen und ein herausragender leadgesang sind die markenzeichen der band. so gesehen hat sich nicht viel geändert. und doch will dieses album nicht so recht begeistern. den auftakt macht "happy birthday revolution", man könnte denken john lennon sei auferstanden. in der folge bekommt man schon das gefühl die levellers wollen neue wege gehen. verzerrte gitarren, die stimme noisy verstellt, es ist nicht ganz einfach diese songs zu mögen. erst "edge of the world" zeigt die band, wie man sie kennt, akustische gitarre, piano und ein hymnenhafter gesang, sicher einer der besten songs des albums. zwischendurch folgen immer wieder noisy attacken, die es nahezu unmöglich machen das komplette album aus einem guss zu geniessen. es ist nicht grundsätzlich schlecht, was die levellers hier präsentieren, eher gewöhnungsbedürftig. was bleibt ist ein zwiespältiger eindruck und die akzeptanz, dass sich bands auch weiter entwickeln wollen und dürfen. das könnte allerdings den einen oder anderen alten levellers-fan kosten. anspieltipps: "edge of the world" und "do it again tomorrow". fuer die "neuen" levellers stehen beispielhaft "the weed that killed elvis" oder "modern day tragedy".