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am 8. Mai 2003
Warum hauen alle Kritiker eigentlich immer auf das zweite Collins' sche Solowerk „Hello, I must be going" drauf ?
Für jeden scheint es nur der schwache Nachfolger des gefeierten Debuts, bzw. der Vorgänger seines weltweiten Duchbruchs als Popkünstler mit „No jacket required" zu sein.
Dabei glänzt diese CD durchweg mit sehr guten, abwechslungsreichen Kompositionen, viel Emotionalität und perfekter Einspielung und Sound. Wie schon beim Vorgänger klingen Drums, Bläser, Stimme und Gesamtarangement perfekt abgemischt aus den Boxen, was für Produktionen der 80'er Jahre eher die Ausnahme ist.
Aber auch inhaltlich kann ich hier keinen Makel feststellen. Ob Collins ein Schlagzeug-lastigen Titel, ein Instrumental, funkige Up-Tempo-Nummern mit den EWF-Horns oder Balladen komponiert, zu dieser Zeit klang das alles noch durchweg intelligent, durchdacht und auf eine emotionale Wirkung zielend.
Auch nach 15 Jahren höre ich die CD ausgesprochen gerne und träume von der Zeit als Pop-Musik noch von genialen Musikern und nicht von millionenschweren Produzenten gemacht wurde.
Ein feines Stück Musik, daß ich jedem Musikliebhaber wärmstens empfehlen kann.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2011
schlechthin - so kann man das Album zurecht nennen.
Ok, ich gebe zu das ich ein wenig voreingenommen bin, denn 'You Can't Hurry Love'
war meine erste selbst gekaufte Single Anfang 1983.
Das (Vinyl) Album folgte kurze Zeit später.
Aber unabhängig meiner Nostalgischen Anwandlungen ist dieses Album eine Klasse für
sich, und das nicht nur unter den Phil Collins Alben, sondern unter allen Alben
die in den 80er erschienen sind (und auch darüber hinaus).
Die Zusammenstellung der Songs ist exzellent, und hat auch 29! Jahre nach der Erstveröffentlichung nichts an Ihrem Charm und ihrer Klasse eingebüst.
Geniale Musiker wie John Giblin & Mo Foster am Bass, Daryl Stuermer an der Gitarre,
der Phoenix Horns und natürlich Phil Collins an den Drums, Keybords, Bass Pedals und Vocals machen das Album zu einem Hörgenuss.
Die Songs im einzelnen:

1. I Don't Care Anymore
Der Song besticht durch prägnante Drums und eine düstere Grundstimmung.
Ein sehr besonderer dynamischer Lovesong, der etwa klingt wie eine Mischung aus 'In The Air Tonight' von Face Value und 'Mama' von Genesis.
Der Track wurde 1983 auch als Single ausgekoppelt und errechte Platz 39 in den USA.
2. I Cannot Believe It's True
Mein absoluter Lieblingtrack des Albums.
Hier hört man den funky Phil Collins - herausragende Bläser, eine funky Bassline und perfekte Percussions gepart mit einem unwiederstehlichen Refrain - genial.
Der Song erinnert an Songs wie 'Paperlate' und 'No Reply At All' von der 'Abacab'
Sessions (Genesis 1981).
Der Song war 1982 in Europa die B-Seite von 'You can't Hurry Love'.
In den USA wurde er 1983 als Single ausgekoppelt und errechte Platz 79 der Charts.
3. Like China
Ein sehr von Drums und Gitarre getragener Song.
Der Track hat eine nette Melodie, gehört aber nicht zu den stärksten Songs des Albums, ist aber der deutlich rockigste Song des Albums.
Dieser Song wurde 1983 als Promo-Single in den USA veröffentlicht und errechte Platz 17 der 'Billboard Mainstream Rock Track' Charts.
4. Do You Know, Do You Care?
Ein weiterer düsterer Song, ähnlich wie 'I Don't Care Anymore'.
5. You can't Hurry Love
Ein Motown Klassiker in modernem Gewand (1982).
Sicherlich ist Collins hier gesanglich auf dem Höhepunkt.
Einer der wenigen Coversongs die besser sind als das Orginal.
Weiteres ist nicht zu sagen - ich denke den Song kennt eh jeder.
Der Song ist der grösste Hit des Albums,
die Single erreichte 1982/1983 Platz 1 in Grossbritanien, Platz 3 in Deutschland und Platz 10 in den USA.
6. It Don't Matter To Me
Ein weiteres Highlight des Albums.
Ähnlich wie 'I Cannot Believe It's True', ist dies ein sehr funky Song mit dominierenden Horns und einer Funky Bassline der eine positive Stimmung verbreitet.
Der Song wurde 1983 nur in den Niederlanden als Single veröffentlicht und erreichte dort Platz 46 der Charts.
7. Thru These Walls
Wieder ein Klassiker, dies war 1982 die erste Singleauskopplung aus dem Album, er erreichte Platz 56 in Grossbritanien.
Der Track fällt durch die excellenten Percussions und durch Collins zurückhaltenden Gesang auf, auch der genial gespielte, an Pino Palladino erinnernde, Fretless Bass von Mo Foster prägt den Song maßgeblich.
Von der Grundstimmung und des Textes her, könnte der Song auch von Genesis sein.
8. Don't Let Him Steal your Heart Away
Eine hervorragende Ballade mit einem netten Piano und sehr geschmackvoll eingesetzten Strings. Der Song ist einfach angenehm und verbreitet ein wohliges und warmes Gefühl. Der Track wurde auch 1983 als Single ausgekoppelt und erreichte Platz 45 in Grossbritanien.
9. The West Side
Ein Instrumental das perfekt auf einen 'Miami Vice' Soundtrack passen würde.
Sehr kühl und jazzig. Perfekte Musik um sie Nachts im Auto zu hören.
Die Phoenix Horns haben hier sicher Ihren stärksten Auftritt.
Muss man gehört haben.
10. Why Can't It Wait 'Til Morning'
Zum Abschluss nochmal eine wunderschöne Ballade mit einem hinreissenden und nachdenkenswertem Text. Hier sind lediglich das Piano und die Strings gespielt.
Collins singt sehr gefühlvoll und weich. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes Album. Der Song wurde ebenfalls (nur in Grossbritanien) als Single veröffentlicht und erreichte 1983 dort Platz 89.

Wie gesagt hier gibt es keinen schwachen Song oder Füllmaterial, 10 fantastische Tracks. Nicht wie heute, wo Alben teilweise über 20 Songs enthalten von denen aber
allenfalls 2 Stücke gut sind.
Von den zehn Songs des Albums wurden 8 Songs als Single ausgekoppelt!!
Dies alleine ist schon Zeugniss der Klasse und Qualitat der Platte.
Übrigens wird am 18.Oktober 2011 eine Remaster '24-Karat Gold CD' veröffentlicht.

Also hört euch die Platte mal an, und Ihr werdet mir sicher recht geben!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2012
Ich versuche, es kurz zu machen.

Zur Platte selbst ist fast alles gesagt. Dass es verschiedene Meinungen dazu gibt, ist zu tolerieren. Ich selbst habe dieses Album bis vor Kurzem nicht zu oft gehört, die Sammelwut treibt einen in allerlei Richtungen, da geht das Zweitwerk eines Künstlers auch mal ein wenig unter. Ich empfehle die Scheibe trotzdem vorbehaltlos. Nicht zu weich, wie Phil das später an sich hatte, aber mit einem irren Sinn für Dynamik...

Was aber beim ersten Auflegen wahrlich erstaunlich ist, ist der Klang dieser Abmischung von Audio Fidelity. Ich habe (und das sage ich mit einiger Erfahrung) selten eine so gut abgemischte Scheibe gehört. Auch die anderen beiden CDs von PC bei Audio Fidelity kommen da bei Weitem nicht heran. Nach dem ersten Hören hatte ich wirklich Mühe, mir vorzustellen, dass hier keine SACD im Player liegt. Ganz besonders ist alles ab track 7 zu empfehlen, das ist künftig einer der Testläufe, wenn ich mal wieder Boxen kaufen gehe... - weitab von Effekten ist hier alles gut durchhörbar, sehr direkt, der Bass ist etwas kräftiger abgemischt (gut, das kommt mir bei meinen nicht zu großen Standboxen etwas entgegen) und die ganze Scheibe klingt hier dennoch weit weniger "hektisch" als die Erstausgabe. An den Klang auf Vinyl kann ich mich leider nicht mehr so gut erinnern, ist das bei mir doch ein paar Jahre her... - dennoch. Eine volle 5-Sterne-Empfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 7. Januar 2013
Nach seinem grandiosen Solo-Debut "Face Value",das neben dem allgegenwärtigen "In the Air Tonight" auch Perlen wie "Droned","I missed again" ua enthielt,ein durchgehend einnehmendes,überaus erfolgreiches Album,war die Frage,ob er dieses überragende Niveau würde halten können.Oh,wie er das konnte!
"Hello,I must be going" ist sein emotionalstes,kraftvollstes,druckvollstes Album.
Unabhängig von Geschmacksfragen muß man ihm nach zwei solcher Alben einfach zugestehen,daß er abwechslungsreiche,emotional packende Musik schreiben und perfekt ausarbeiten kann.
Die knackigen Bläser,das treibende Drumming,der Power-Sound,es ist ein Hammer,diese Scheibe laut zu hören.
Schon der Opener "I don`t Care Anymore" hat mich beim ersten Hören umgehauen,dann "I cannot believe it`s true"-wow!
"Do you know,do you care"-der Sound der Hall,seine Stimme...kaum hat man sich davon erholt,wird die Spannungskurve schon mit "It don`t Matter to me" wieder gnadenlos hochgefahren..."The Westside"...und dann ein Traumsong wie "Why can`t it wait till Morning?"
Da verzeiht man ihm auch gerne mal einen kleinen Durchhänger ("Don`t let him steal your Heart away").
Die Aufnahmequalität ist überzeugend und ich kann mit der "normalen" Atlantic-Pressung sehr gut leben.
Die ebenfalls (noch)erhältliche,remasterte Gold-CD von Audio Fidelity habe ich noch nicht gehört,habe aber gelesen,daß Steve Hoffman Höhen und Bässe zugunsten der Mitten deutlich herausgenommen hat.Phils Stimme soll dadurch deutlich klarer und präsenter herauskommen.
Die Meßlatte lag durch "Face Value" hoch,dieses eine mal hat er es noch geschafft,dieses Niveau(mindestens) zu halten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Phil Collins heutzutage zu mögen ist vielleicht nicht die coolste Sache der Welt, aber für sein zweites Solo-Album aus dem Jahr 1982 möchte ich trotzdem eine Lanze brechen. Kommerziell war es nicht gerade seine erfolgreichste Platte. Mit der Cover-Version des alten Supremes-Motown-Hits You Can't Hurry Love hatte die Platte nur einen einzigen Hit zu verbuchen und der wurde auch totgedudelt. Der Rest des Albums klingt dafür und vielleicht auch gerade deswegen immer noch ziemlich frisch und unverbraucht. Auch ist die Platte nicht so glattgebügelt und auf Sicherheit produziert wie die Nachfolger No Jacket Required und But Seriously. Sein soziales Gewissen hatte Collins hier auch noch nicht entdeckt.

Auf Hello... hatte er noch Mut zum Experiment. Mit I Cannot Believe It's True und It Don't Matter To Me gibt es zwar die typischen Collins-Uptempo-Songs mit fantastischen Bläsern. Der Rest des Albums ist aber anders.
Das Album beginnt mit dem perkussiven I Don't Care Anymore, das sich im Verlauf immer weiter bis zum Schlagzeuggewitter steigert, Collins schreit sich dabei die Seele aus dem Leib. Ich will nicht wissen wer Adressat des Songs war. Collins hatte zu diesem Zeitpunkt zumindest gerade seine erste Scheidung hinter sich.
Der Bombast von Do You Know Do Care geht thematisch in eine ähnliche Richtung. Auch hier lässt er seiner miesen Stimmung freien Lauf.
Like China ist ein sehr ungewöhnlicher Song, ein Mix aus Wave, Rock und Prog. Er hätte auch auf Abacab von Genesis eine gute Figur gemacht und dessen Niveau gehoben.
Thru These Walls war eine weitere Single. Ein sehr atmosphärischer Song mit einem ähnlichen Schlagzeugeinsatz wie In The Air Tonight, aber nicht so effektiv und eingängig, dessen Schluss etwas verpufft. Da hätte man mehr draus machen können.
Don't Let Him Steal Your Heart Away ist die erste Ballade, ein Eifersuchtssong, sehr schön mit Streichern orchestriert, einer beatles-esquen Bridge und bei weitem nicht so kitschig und simpel wie seine späteren Balladen.
The West Side ist ein Instrumental, mit Saxofon-Solo und Bläsern, sehr jazzig und für mich ein Highlight auf dem Album.
Zum Schluss gibt es noch mit Why Can't It Wait 'til Morning eine weitere Ballade mit Streichern.

Die bei der Produktion eingesetzten Instrumente sind zum größten Teil "echt", d.h. es gibt echte Bläser und vorwiegend akustische Drums. Die Produktion klingt daher nicht ganz so nach den 80ern und technisch wie auf den beiden Albumnachfolgern oder auch Invisible Touch von Genesis.
Hervorzuheben ist noch der Sound des Albums. Besonders auf Vinyl kommt der Mix sehr druckvoll und dynamisch rüber. Das Schlagzeug knallt auch wunderbar. Da kann die normale CD nicht mithalten.

Fazit:
Ein Album mit Ecken und Kanten, dabei sehr abwechslungsreich. Im Vergleich zu seinen anderen Alben höre ich mir Hello ... I Must Be Going immer noch gerne an. Insgesamt zwar kein Meisterwerk, auch mag ich Thru These Walls und Why Can't It Wait 'til Morning nicht so besonders. Gute 4 Sterne sind in der Bewertung aber drin.
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am 19. Juli 2013
Zunächst einmal an die Amazon-Redaktion:
*** Der oben eingefügte redaktionelle Text enthält recht gravierende Fehler. ***
Autor Daniel Durchholz hat seine paar Zeilen ganz offensichtlich ohne gründliche Recherche und mit einigem Halbwissen geschrieben. ;-)

Hat er das Album überhaupt jemals mit offenen Ohren gehört?
Manchmal reicht es nicht kurz bei Wikipedia einige Infos zum Künstler zu lesen. ;-)

HIMBG ist nämlich nur bedingt ein PC „Scheidungsalbum“.
Zugegeben: Es enthält einige Song-überbleibsel aus den „Face Value“ Aufnahmen.
Sicherlich behandeln auch einige Texte von HIMBG seinen Trennungsschmerz, aber insgesamt ist die Grundstimmung positiver als beim Debüt-Album.
Allerdings ist und war „Face Value“ insgesamt DAS Scheidungsalbum von Collins.
Fernab der Texte ist die Musik von HIMBG nicht mehr ganz so schwermütig wie beim Vorgänger. :-)

Etwas genauer zu den Fehlern im obigen Text.
Zum Zeitpunkt der Aufnahmen von HIMB war Collins bereits in einer neuen Beziehung, nämlich mit seiner späteren ZWEITEN Ehefrau, Jill Travelman.
Von seiner ersten Ehefrau Andrea war er schon seit 1980 geschieden – Jill Travelman heiratete er ca. 1984.

Er hat somit wohl kaum 1982 das Ende dieser zweiten – ergo nicht ersten – Ehe mit Jill besungen.
Zudem frage ich mich: An welcher Stelle des Albums singt Collins den Namen seiner Freundin/Ehefrau Jill?
Ich kann mich nicht entsinnen den Namen irgendwo gehört zu haben, lasse mich aber gerne belehren. ;-)

Zum Album. Viele behaupten es seine Art billiger Abklatsch von „Face Value“.
Dem kann man zum Teil zustimmen, muss man aber nicht. :-P

Ich persönlich empfand HIMBG stets als eine Art „B-Seiten-Face-Value auf hohem Niveau“.
Man hört, dass die Songs mit relativ geringem zeitlichen Abstand zu FV entstanden sind.

Dennoch fand ich den FV-Vergleich nie vollkommen passend.
Im Gegensatz zu Face Value finden sich auf HIMBG keine (oder kaum) analoge Sounds der Roland Drummachine CR-78 (bekannte Beispiele „In The Air Tonight“ und „Hand In Hand“).

Hier und da vermag ich vielleicht noch einige Sounds zu hören, es mag aber Einbildung sein. ;-)
HIMBG ist streng genommen die erste richtige Collins Studio-Produktion.
Denn alles klingt ein wenig glatter und noch perfekter als bei FV.

Hörte man FV noch an, dass die Grundlage der späteren Songs Demos aus Collins Heimstudio waren, klingen die Songs von HIMBG alle ein klein wenig perfekter.
Die Arbeitsweise für HIMBG dürfte sich nicht verändert haben (selbst bei „Going Back“ 2010 waren z.T. Heimdemos die Basis für die Studiorecordings), dennoch klingt alles glattgebügelter als beim ersten Album, finde ich persönlich.

U.U. ist HIMBG gerade dadurch nur ein leicht schwächeres Album als FV.
FV bleibt sicherlich unerreicht.
Es ist auch nach bald 30 Jahren eines meiner liebsten Alben.
Ich behaupte gar, dass FV eine der besten Debüt-Longplayer aller Zeiten ist.
Aber das gehört nicht hierher. ;-)

Schön wäre es gewesen, wenn das zweite Album ein Stück mehr wie „Droned“ oder „Hand in Hand“ enthalten hätte.
Ich glaube DANN wäre es ein perfektes Album.
„The West Side“ ist zwar ein gutes Instrumentalstück, aber die beiden FV-Vertreter waren in ihrer Art doch wesentlich stärker.

Könnte ich bei Amazon 3,9 Sterne vergeben, würde ich dies tun. Geht aber leider nicht. ;-)
3 Sterne sind eigentlich zu wenig, 4 Sterne zu viel.
Nach eifriger Überlegung gebe ich der Platte aber doch 4 Sterne. ;-)
Einer der Gründe: In dem Sinne klingt sie wegen fehlender Drummachines und dem sparsamen Synthesizer-Einsatz zeitloser als z.B. „No Jacket Required“.

Die Drums klingen insgesamt recht clean.
Sieht man mal von „Do You Know Do You Care“.
Sonst wurde der bekannte „In The Air Tonight“ Gated-Reverb-Sound eher vermieden.

Dem zweiten Album folgte übrigens auch Phils erste Solotour.
Wer die Chance hat eine alte VHS-Version des Konzerts „Live at Perkins Palace“ zu bekommen, sollte dies tun.
Es war in dem Sinne die letzte Tour in kleinerem Rahmen.
Die Live Band ist unglaublich und gegen Schluss wurde auf dem Konzert eine sehr schöne Version des Curtis Mayfield Songs „People Get Ready“ aufgeführt.
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am 7. März 2011
Im Jahr 1982 erschien das zweite Soloalbum von Phil Collins namens "Hello, I Must Be Going". Es wurde wieder produziert von Phil Collins und Hugh Padgham (Genesis). Eingespielt wurde es u.a. von Phil (Drums, Keyboards, Drumcomputer und Vocals), Daryl Stuermer (Guitars), John Giblin und Mo Foster (Bass Guitars) und den Phenix Horns. Bis auf den Coversong `You can`t hurry love` stammen alle Tracks von Phil selber.

"Hello, I Must Be Going" geht musikalisch in etwa in die gleiche Richtung wie der Vorgänger "Face Value". Balladen finden wir hier eher seltener, insgesamt ist es recht flott, daher unterscheidet sich das Album doch ziemlich von späteren Werken von Phil. Der bereits vom Vorgänger bekannte Drumsound wird hier perfektioniert und ist sowas wie ein Markenzeichen von Phil. `I don`t care anymore`, `I cannot believe it`s true`, `Do you know, do you care` und `Thru these walls` sind Höhepunkte und könnten auch auf Genesis-Alben der gleichen Zeit stehen. Der Singlehit `You can`t hurry love` gefällt mir jedoch gar nicht und zieht das Album etwas runter.

Mit "Hello" hat Phil bewisen, dass "Face Value" keine Eintagsfliege war. In den kommenden Jahren wurde er zum Superstar, egal wie man zu seiner Musik steht. "Hello" landet immer mal wieder in meinem Player, daher sind hier 4 Sterne zu vertreten. Leider ist er anschliessend immer mehr in dem Mainstream abgedriftet, aber das ist eine andere Geschichte.
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Klang "Face Value" noch durcheinander und unsicher, ist "Hello, I Must Be Going" von der Qualität der Songs her das wahre Debüt von PC!
Alle Tracks klingen typisch nach Phil Collins, wie man ihn noch Jahre später kennt...und gerade DAS ist das Gute daran! Schon der Opener "I Don't Care Anymore" hat was sphärisches an sich. Obwohl ruhig gehalten, hat er durch die dichten Synthesizer etwas mächtiges. Gute Popsongs wie "I Cannot Believe it's True", "Like China" und "Thru These Walls" und ein Instrumental ("The West Side") runden das Album ab.
Obwohl die Kritiker das Album oft nur als Lückenfüller zwischen dem ach-so-grandiosen Vorgänger "Face Value" und seinem Durchbruchswerk "No Jacket Required" ansehen, bleibt es für mich vielleicht nicht sein bestes, aber eines seiner interessantesten und angenehmsten Alben.
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am 26. Januar 2011
Wie üblich für Phil Collins musikalisch sehr hochwertig. Wenn man sich Zeit nimmt, und das Album (am besten mit guten Kopfhörern) genau anhört, geht einem sein Schlagzeug einfach mal wieder in Mark und Bein.
Was die Umsetzung von LP auf CD angeht bin ich zufrieden. Glücklicherweise habe ich die Originalplatte hier und konnte so zum Vergleich hören. Es wurde natürlich etwas remasted, man kommt ja kaum drum rum, aber der Stereo-Effekt ist nahezu 1:1 erhalten geblieben und auch Charackter der Musik wurde nicht durch den Perfektionismus heutiger Möglichkeiten verfälscht. Klare Kaufempfehlung.
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Geht es nur mir so ? Aber ich finde Phil am Besten wenn er "angry" ist ! Habe dieses Album seit es Ende der 80er auf CD rausgekommen ist und höre es immer noch sehr gerne. "I don`t care anymore" und "do you know, do you care" sind meine Favoriten wenn ich auch mal etwas angepisst bin, bei diesen Songs bring Phil es perfekt auf den Punkt, ein bisschen so wie "Mama" aus dem Genesis Album. "You can`t hurry Love" ist natürlich der Klassiker von Collins und "Thru these walls" lässt viel Spielraum im Kopf.

Für mich das Beste Album von Phil, besser als "No jacket required", wenn das auch nicht jeder so sieht.
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