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Neben reichlich pfeilschnellen, melodischen Hymnen, durch die Edguy bekannt wurden und die die Truppe beherrscht wie derzeit kaum eine andere, sind es gerade wieder jene Songs, die etwas aus dem Rahmen fallen, die am meisten begeistern. Wie etwa das auch durch seine opulente Spielzeit von zehn Minuten herausragende "The Piper Never Dies", das mit zahlreichen Breaks daherkommt und durch etliche Referenzen an Klassiker wie Dio, Rainbow, Deep Purple oder Uriah Heep fast so etwas wie eine Rundreise durch den Heavy Rock und Heavy Metal der 70er- und frühen 80er-Jahre geworden ist. Oder der harte Opener "Mysteria", der zunächst wie eine Hommage an Judas Priest zu "Painkiller"-Zeiten klingt, dann aber in einem völlig mitreißenden Refrain explodiert, der unwiderstehliche Gute-Laune-Rocker "Lavatory Love Machine" oder aber der vergleichsweise modern tönende Midtempo-Groover "King Of Fools".
Mit "Forever" gibt es natürlich auch die obligatorische Ballade, diesmal mit wunderschöner Orchesterbegleitung vom Filmorchester Babelsberg, das auch bei einigen anderen Songs -- meist sehr dezent -- zum Einsatz kommt. Einzige Ausnahme hiervon ist die das Album abschließende zweite Ballade, die lediglich aus Gesang mit Orchesterbegleitung besteht. --Andreas Stappert
1. Mysteria
Mit den Worten „Welcome to the Freakshow" fängt dieses Lied an. Es hört sich ziemlich aggressiv an, aber explodiert dann im Refrain. Ein ganz toller Opener, den man mit „Nailed to the Wheel" vergleichen kann. 5/5
2. The Piper never dies
Das längste Lied auf der CD. (10.07 Minuten) Fängt an wie ein Countrylied, aber geht dann schon richtig ab. Nicht so sehr wie „Mysteria", aber ist im Endeffekt sogar besser. 5/5
3. We don't need a hero
Ein gewohnt gutes Edguy-Speedmetalstück, mit vielen Breacks und einem geilen Refrain. Einfach super 5/5
4. Down to the Devil
Noch besser als „We don't need a hero". Mit einem geilen Refrain und super Tempowechseln. Das ganze Lied bewegt sich aber mehr im Midtempobereich. 5/5
5. King of Fools
Das Lied das als Single ausgekoppelt wurde und sogar bei Prosieben gespielt wurde. Mit einem längeren Solo, als auf der Single, sonst gleich. 5/5
6. Forever
Die erste Ballade. Sehr tolles Lied, mit einem super Refrain und einem schönen Gitarren Solo. Wirklich schön. 5/5
7. Under the Moon
Das „Riff Monster". Ein ziemlich hartes Stück, mit einem super aufgelegtem Felix Bohnke und einem tollem Refrain. 5/5
8. Lavatory Love Machine
Ziemlich witziges Lied, das ein bisschen an Twisted Sisters erinnert. Wieder einmal ein toller Refrain und einem wie schon gesagt witzigem Text. 5/5
9. Rise of the Morning Glory
Wieder einmal ein witziger und ziemlich versauter Text, macht das Lied aber trotzdem super. Toller Refrain, tolle Instrumentierung. 5/5
10. Lucifer in Love
Gott sei dank geht dieses Intro bloß 30 Sekunden. Länger kann man das Gestöhne nicht aushalten. Ich finde es nicht allzu witzig, aber da es nur ein Intro ist, ist mir das egal. *Keine Wertung*
11. Navigator
Entschädigt wieder für das Lied davor. Ein richtig geiles Midtempolied, mit einem super Tobias Sammet. Einfach nur geil 5/5
12. The Spirit will remain
Die 2. Ballade, diesmal nur mit Orchesterbegleitung. Toller Text, tolles Lied, toller Sänger. Besser geht es nicht. 5/5
Bonustracks:
13. Children of Steel
Die aufgemöbelte Version von 1994, mit dem Edguy sich bei den Plattenfirmen bewarben. Toller Refrain, geht toll ins Ohr. 5/5
14. Mysteria
Eine Version mit dem Sänger von Kreator. Klingt noch aggressiver, als ohne ihn. Sonst alles beim alten. 5/5
Zum Abschluß lässt sich nur sagen: Hail to the new Kings of Metal!
Edguy hat mit diesem Album ein Meistermerk geschaffen, da können andere Metalbands nur vor Neid erblassen!
Stay savage
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