Markus Großkopf hat ein außergewöhnliches Projekt ins Leben gerufen. Zusammen mit drei weiteren Bassisten namhafter deutscher Metal-Bands, hat er die BASSINVADERS zum Leben erweckt. Neben Großkopf sind dies Peavy von RAGE, Schmier von DESTRUCTION und Tom Angelripper von SODOM. Als wäre das noch nicht genug, liest sich die Gastmusiker-Liste wie das Who-is-who der internationalen Metal-Szene. Darunter unter anderem DD Verni von OVERKILL oder auch Joey Vera von FATES WARNING. Ziel war es, eine Metal-Platte einzuspielen, die ohne diese lästigen Gitarren auskommt. Gute Idee, aber wie hört sich das Resultat an? Gar nicht mal so schlecht! Natürlich gibt es Stellen, wo man sich nach harten Gitarren-Riffs sehnt, dennoch funktioniert die Scheibe und lässt sich gut anhören. Die Musiker wissen ihren Bass zu bearbeiten und reizen das Instrument voll aus. Die Qualität der Songs ist dennoch durchwachsen, Rohrkrepierer sind zwar keine in Sicht, trotzdem sind die einzelnen Stücke eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Was mir zudem ein wenig aufstößt ist die Tatsache, das durch die Zahl der verschiedenen Sänger (sechs sind es), die Scheibe den Beigeschmack eines Samplers erhält. Am besten gefällt mir Armageddon mit Schmier am Mikro und auch Fans der Metal-Bands, deren Musiker hier vertreten sind, werden mit Sicherheit Gefallen an dem ein oder anderen Song finden. Interessant ist auch das HELLOWEEN Cover Eagle Fly Free, das hier natürlich ohne Gitarren auskommen muß. Empfehlen kann ich das Album natürlich auch Personen, die selbst Bassgitarre spielen und einfach mal hören möchten, was sich mit vier Saiten alles machen lässt.