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Produktinformation
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Eminem und Royce da 5’9“ liefen sich erstmals im Jahr 1997 bei einem Konzert über den Weg; wenig später machten die zwei Rapper aus Detroit erstmals unter dem Namen Bad Meets Evil gemeinsame Sache: Bad steht für Royce, Eminem ist Evil. Veröffentlicht wurden jedoch nur eine Handvoll ihrer Aufnahmen, so zum Beispiel der gleichnamige Track „Bad Meets Evil“ (erschienen auf Eminems Debütalbum „The Slim Shady LP“) oder auch eine gefeierte 12“, auf der beispielsweise der Underground-Klassiker „Scary Movies“ vertreten war. Ab der Jahrtausendwende gingen sie getrennte Wege und starteten als Solokünstler durch – der Grund war wie so oft im Rapgame ein Streit, der zu einem richtigen Beef zwischen Royce und D12 ausartete. Die Wogen glätteten sich jedoch im Jahr 2006, als der Rapper Proof tragisch verstarb und die zerstrittenen Parteien über den Verlust ihres gemeinsamen Freunds wieder zueinander fanden. 2008 arbeitete Royce dann wieder am D12-Mixtape „Return Of The Dozen“ mit und ging danach auf Tour mit D12 – spätestens da war klar, dass die zwei Detroiter wieder miteinander redeten.
Produziert wurde der Release von D12-Mitglied Mr. Porter (aka Kon Artis); zu den Gästen zählen unter anderem B.O.B., Havoc von Mobb Deep, DJ Khalil und Bangladesh.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
See you in Hell for the Sequel,
Von
Rezension bezieht sich auf: Hell: The Sequel (Deluxe Edition) (Audio CD)
Royce da 5'9'' und Eminem - Bad Meets Evil. Was vor über 10 Jahren so vielversprechend begann, wurde durch den Beef zwischen D12 und Royce zerschlagen. Mittlerweile ist das Schnee von gestern, die Unklarheiten sind beiseite geräumt und Eminem hat seinen Homie samt dessen Crew Slaughterhouse zu Shady Records geholt. Bei der Gelegenheit bot es sich natürlich auch gleich an, Bad Meets Evil aus den dunklen Abgründen des Midwest Raps heraufzubeschwören. Mit dem passenden Titel "Hell: The Sequel", angelehnt an ihr Duett auf der "Slim Shady LP", präsentieren uns die beiden Mit-Dreißiger ihre erste offizielle EP, die hierzulande als Deluxe Edition mit 2 Bonus Tracks auf den Markt kommt.Nachdem Eminem mit Songs wie "We Made You" oder "Love The Way You Lie" nach seinem Comeback die Charts und eine Menge neuer Teenie-Herzen eroberte, fragt man sich vor Einlegen der Disc natürlich, ob "Hell: The Sequel" wieder in Richtung Pop-Rap oder Back to the Roots geht. Die Antwort liefert der Opener "Welcome 2 Hell". Havoc von Mobb Deep schmiedete den Beat, der gewohnt düster und penetrant aus unseren Speakern hämmert. Eminem, der die ersten Zeilen vorträgt, packt dazu einen extrem bissigen Flow aus und zeigt, dass es ihm mit der Bad Meets Evil Reunion verdammt ernst ist. Royce steht dem in nichts nach und bietet wie auf seinen Solo-Platten einen starken Auftritt, der uns Vorfreude auf den Rest der EP macht. Eine Spur melodischer, geht es bei "Fast Lane" zur Sache, nichts desto trotz zeigt sich der Song erneut sehr maskulin. Inhaltlich wird geprollt und auf dicke Hose gemacht, was das Zeug hält, zusätzlich verfeinert ein eingesungener Refrain von Sly Jordan das Stück. Die Power des Beginns von "Hell: The Sequel" ist also schon wirklich beachtlich, doch Bad Meets Evil steigern sich noch. In "Above The Law" mutieren die beiden zum Albtraum des amerikanischen Spießertums, erzählen von ihren Kriminalitäten und zeigen dem Gesetzgeber quasi den Mittelfinger - wieder einmal machen sie ihrem Bandnamen alle Ehre. Unterstützt wird dies von einem extrem energiegeladenen Instrumental aus den Händen von Mr. Porter, welches mit bombastischen Klängen durch die Anlage donnert und mit zwei aggressiven MCs hinterm Mikro seinen mitreißenden Charm entfaltet. "I'm On Everything" erinnert ein wenig an Eminems Major Debüt von 1999, als er unverblümt von Drogentrips jeglicher Art berichtete. Auch in diesem Track dreht sich alles um die bewusstseinerweiternden Substanzen und ihre Wirkungen. Musikalisch erwartet uns eine recht schräge Begleitung, der Komiker Mike Epps mit seinem Refrain die Krone aufsetzt. Leider hält sich die bisher recht hohe Qualität der EP nicht konstant von Anfang bis Ende. So wird beispielsweise die recht maue und eintönige Bangladesh-Produktion "A Kiss" ziemlich schnell zur Schlaftablette und auch die kitschige Pop-Nummer "Lighters" von und mit Bruno Mars will sogar nicht auf ein Werk, das das Wort "Hell" in sich trägt, passen. Die Standard-Version der EP erhält ihren Ausklang mit "Loud Noises", bei der Royce's Crew Slaughterhouse vertreten ist. Insgesamt liefert das Quintett eine ansprechende Performance und feuert sich die Reime nur so um die Ohren, allerdings basieren ihre Vocals auf einem nicht mehr als durchschnittlichen E-Orgel-Instrumental, das relativ bald seinen Reiz verloren hat. Da wäre deutlich mehr drin gewesen! Glücklicherweise können die Bonus Tracks "Living Proof" und "Echo" hier wieder einiges glatt bügeln und überzeugen sowohl mit Royce da 5'9'' und Eminem, als auch mit ihren Beatbastlern Mr. Porter und DJ Khalil. "See you in hell for the sequel" hieß es vor 12 Jahren, nun ist es also tatsächlich dazu gekommen. Trotz des vorangeschrittenen Alters zeigen sich die beiden Rapper aus Detroit engagiert und vor allem so böse wie zu ihrer Blütezeit. Die Qualität ihrer Klassiker "Nuttin' To Do", "Bad Meets Evil" oder "Renegade" erreicht "Hell: The Sequel" zwar eher selten, trotzdem lässt sich die EP als gelungen bezeichnen und ist damit definitiv eine Empfehlung für alle Fans der beiden, egal ob solo oder in Kombination. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Großartige EP,
Von OneFallsRich (Halberstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Hell: The Sequel (Deluxe Edition) (Audio CD)
Ich muss sagen, dass Eminem sich bei dieser EP wieder einmal selbst übertroffen hat und neue Maßstäbe setzt. Das vielleicht Überraschende ist jedoch, dass auch Royce da 5'9'' ihm auf "Hell: The Sequel" in nichts nachsteht und beide sich perfekt ergänzen. Es sind keine wirklich schwachen Songs unter den 11 Titeln und man merkt, dass beide einfach aus Freude am Rappen ins Studio gegangen sind. Alle Parts gehen gut ins Ohr und sind auch oft im Double- oder Triple-Time gerappt, ein paar Gesangshooks liefern einen schönen Kontrast zu diesen.Beste Lieder: Welcome 2 Hell, Fastlane, The Reunion, A Kiss, Echo Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Erst Schock, dann nächster Schock, dann nächster Schock [...],
Von
Rezension bezieht sich auf: Hell: The Sequel [Explicit] (MP3-Download)
Zunächst war ich schockiert, dass es nur 11 Lieder sind.Egal, CD reingeworfen, nächster Schock schon beim Intro. Bitte was ist das denn??? Ich dachte, ich bekomme Eminem zu hören. Aber was ich zu hören bekam war grandios! Ich habe ja mit sehr gut gerechnet, aber das war mehr. Eminem wächst über sich maßlos hinaus! Dann der nächste Schock, Royce hält sogar mit! Woher kann der denn sowas??? Der Schockzustand erstreckt sich über das gesamte Album. Eminem auf Höchstform und Royce da 5'9 auf Augenhöhe. Leute, solche Alben gibts selten. Ein Meisterwerk ohne Gleichen!!! Absolute Kaufempfehlung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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