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Das war der letzte Klassiker von unserem geliebten Godfather of Funk & Soul, danach kamen zwar weitere Alben und Singles von ihm, aber nichts reichte mehr an seine legendären Klassiker heran, so wie diesem. "Hell", was für ein Name, kam ein Jahr nach "The Payback" heraus und beinhaltete eine ganze Armada an tollen Songs.
Es beginnt mit "Coldblooded" einem fröhlichen Funkstück, das in typischer Brown-Manier loslegt, gefolgt von "ell" dem Titelstück, das auch alle bekannten Ingredenzien von James Brown beinhaltet, aber über die gesamte Länge etwas eintönig wird. Dann wirds ernstmit "My Thang" kommt der erste Überflieger, bei dem sich Brown mächtig ins Zeug legt und die Tanzfläche brenen lässt. Das geht dann im gleichen Tempo weiter mit "Sayin And Doin It", toller Funk-Titel.
Mit "Please Please Please" versucht er sich dann, meiner Meinung nach erfolglos an südamerikanischer Musik, hätte er weglassen können. Das Gleiche gilt für "When The Saints Go Marching In".
"This Foolish Things Remind Me Of You" ist da schon von einem anderen Kaliber, ein wunderschöner Lovesong. "Stormy Monday" von T.Bone Walker ist ja schon ein Evergreen, der von unzähligen Musikern gecovert wurde, aber so gut wie immer in seinem Bluesgewand belassen wurde. Brown geht einen vollkommen anderen Weg und macht einen Soulsong aus dem alten Bluesklassiker, nicht unsympathisch. Mit "A Man Has To Go Back To The Crossroads" folgt wieder ein wunderschön flauschiger Song für Verliebte, toll. Das geht mit "Sometime" im selben Feeling weiter und es macht richtig Spass, den alten Funker mal so richtig schmusig, aber nicht kitschig, zu hören. hat man so bisher kaum erlebt.
Das scheint ihm aber alles langsam zu brav zu werden, denn ein plötzlicher Urschrei, ala James Brown eben, reisst uns aus der all zu harmonischen Stimmung und fetzt so richtig los mit "I Cant Stand It", da ist er wieder, der alte "God Of Funk". Doch dann, als erinnerte er sich an die schönen Momente davor, kehrt er wieder zurück zur neu entdeckten Harmonie, "Lost Someone" scmust wieder ganz toll.
Beim nächsten Song, dem schwächsten auf dem Album, scheint er sich zu sammeln, um dann zum letzten großen Schlag auszuholen: "Papa Dont Take No Mess" ist ein James Brown -Parade -Stück it allem was man sich von ihm wünscht und was in unsterblich werden ließ. Ein langsamer rollender hypnotischer Rhythmus mit süchtig machenden Bläsern und einem James Brown, der schreit, ächzt, knurrt, bellt und singt, als ginge es um sein Leben, der pure Wahnsinn!! Freunde das ist Blackmusic vom Allerfeinsten, wie sie es danach nie mehr gab. Holt euch diese Scheibe zusammen mit "The Payback" und "There It Is" und werdet verrückt!
Was noch erwähnenswert ist: die herausragenden Musiker von Maceo Parker über Fred Wesley usw. usw, das beste was es in dieser Szene jemals gab, ein Traum. Und dann natürlich zusammen mit "The Payback" das schönste Cover von allen James Brown Werken.
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am 4. Juli 2015
In der Hölle ist echt was los - wer da so alles anlandet: James Brown, the Godfather - ausgerechnet! - of Soul meets Herb Alpert & Tijuana Brass oder wie wär's mit James Brown meets The Bert Kaempfert Orchestra?! Wie?! meinen Sie - beides unmöglich!? Das glauben auch nur Sie! Hören Sie sich doch mal auf dieser Aufnahme aus dem Jahr 1974 die Tracks 5 und 6 an - Please, Please, Please und When The Saints Go Marching In - die bestätigen den höllischen Spielplan...

...doch sind wir dabei schon bei den grundsätzlichen irreführenden Momenten dieser CD - denn genaugenommen handelt es sich um einen Sampler, ein Verschnitt sozusagen: lauter Zeugs, das Brown in zwei Sessions zum Ende des Jahres 73 und im Frühjahr 74 mit unterschiedlichen Bands eingespielt hat. Unter den beteiligten Musikern der November Sessions finden sich ungewöhnliche Jazzgrößen wie Joe Farrell und David Sanborn, an diversen Saxophonen, oder Joe Beck und Sam Brown an den Gitarren, die nun mal ganz anders klingen als die sonstige krickelige, Struktur und Groove gebende Kleinklein-Funkarbeit Jimmy Nolens, die der dann in den April-Mai-Einspielungen, die eindeutig mehr am Funk orientiert sind, beisteuert. Diese Aufnahmen erfolgen dann auch mit solchen JB-Standardrößen wie Fred Wesley oder Maceo Parker oder Pee Wee Ellis. Diese Bandumstellungen machen sich im Soundgefüge der Aufnahme spürbar bemerkbar...

....die JB-typischen staccatohaften Funk fällt also nicht aus - das nicht, aber er tritt ganz eindeutig in den Hintergrund,auch wenn Brown die Aufnahme mit einem typischen 13 minütigen Papa Don't Make No Mess enden lässt, das nochmal alles bietet was typischen James Brown Soul ausmacht: fanfarenartiger, scharf akzentuierender Bläsersatz, funky Gitarren, groovende Rhythmusgruppe. Doch ansonsten gewinnt stattdessen eine enorme Vielseitigkeit, ein Ausprobieren an Raum, was bei James Brown schließlich immer bedeutet, dass er versucht sich dem Jazz der jeweiligen Zeit anzunähern - und der, zumindest der mit nennenswertem Publikum, definiert sich in diesen Jahren durch das Label CTI, von dem eben auch Farrell oder Beck und Brown stammen. Das fällt damit - neben den beiden eingangs bereits zitieren Songs - ziemlich vielfältig und vielschichtig aus, es passieren jede Menge interessante Dinge die zwar alle charakteristisch zum James Brown Umfeld gehören, doch im einzelnen vom Staccato-Funk-Song zum Tijuana-Sound, von der Ballade im It's A Man's World Stil zum Breitwand-Orchester-Klang reichen. Noch mehr James Brown....da müsste man schon mehrere Aufnahmen erwerben - und in der Bandbreite sowieso keinesfalls!
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am 12. Dezember 2015
Etliche der Songs hätte man weglassen können - Browns Latin-Versuche sind eher peinlich, und die "Balladen" saufen in Streicherkitsch ab. Der Rest ist gewohnt knackiger Funk, nix Neues, aber wer's mag, kommt auf seine Kosten. Wenn die CD nur zwanzig Minuten kürzer wäre...
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am 29. Juni 2013
Die ursprüngliche Doppel-LP auf einer CD. Hell war das Nachfolgealbum von The Payback (auch eine Doppel-LP) - ein Jahr zuvor und sogar etwas besser (?). Beide lohnen jedenfalls das Reinhören.
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