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Helium Sunset [UK-Import]
 
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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2003)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Sammel-Lab (Universal)
  • ASIN: B00008AY3S
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Schallplatte  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 183.054 in Musik (Die Bestseller Musik)

 
1. Sorry
2. As Sudden Tears Fall
3. Nobody's Fault
4. Sister
5. Kiss Me
6. Helium Sunset
7. Medusa
8. Once Again
9. Sing Song Sally
10. Leave Me There
11. Walk

Produktbeschreibungen

Das Label über die CD

Was macht die Ausstrahlung, den Erfolg von Sängerinnen wie Beth Gibbons, Björk oder Skye Edwards aus? Vielleicht setzen sie mit ihren Alltagsbeschreibungen, Geschichten und Träumen unserer immer ungeliebteren Welt eine poetische Sensibilität entgegen. Vielleicht bringen sie eine Ästhetik hervor, mit der man im Zeitalter des zunehmenden Zynismus etwas anfangen, der man sich hingeben kann. Eine neue Künstlerin mit einer vergleichbaren Persönlichkeit ist die Belgierin An Pierlé.

Pierlés Debutalbum "Mud Stories" erschien 1999. Obwohl es 23.000 Kopien allein in Belgien und Holland verkaufte, ließ sich die Newcomerin nicht darauf ein, das Rezept zu wiederholen. Im Januar unterschrieb sie einen Vertrag bei Artfull/Fulfill, dem Label von Future Sound Of London, The Devils, Gary Numan, Marc Almond und den Sparks. Pierlés dort unlängst erschienenes zweites Album "Helium Sunset" hat für Überraschung gesorgt. War "Mud Stories" ein vor Energie und Frohsinn strotzendes Werk, hat sich An Pierlé auf ihrem "schwierigen Sophomore-Album" als gereifte Künstlerin offenbart, die subtile musikalische Komplexitäten mit Pop-Appeal zu verbinden weiß.

Aus sicherer Quelle ist bekannt, dass die zwölf Songs von "Helium Sunset" in unzähligen, endlosen Nachmittagssessions von An Pierlé und ihrem Lebensgefährten Koen Gisen auf Keyboard und Gitarre komponiert wurden. Letzten Sommer schloss sich das Paar in einem zum Studio ausgebauten Dachboden in der Nähe des Hauptbahnhofs Gent-Dampoort ein. Zutritt hatten lediglich ihre Gastmusiker, Produzent Karel De Backer und Soundengineer Patrick Van Neck.

"Wir haben überwiegend akustisch aufgenommen,", beschreibt An Pierlé. "Mit viel live eingespieltem Schlagzeug aber genau so vielen Overdubs. Dabei kam es uns auf einige "Details" an", schmunzelt sie beim Erzählen. "So haben wir unseren Gastmusikern stellenweise Dinge aufgetragen, die ihnen eher schwer fielen." Ein Metal-Drummer etwa musste einen langsamen Beat mit Besen auf einem zerschossenen Jazz-Drumkit spielen.

Einzelheiten wie diese haben dem Album eine gewisse Reibung und eine spezielle Atmosphäre verliehen. "Helium Sunset" ist voller mysteriöser Zwischentöne. Die LP fasziniert mit ihren warmen Hintergründen und subtil arrangierten Melodien, in denen das Offensichtliche grundsätzlich vermieden wurde. Der Album-Opener "Sorry" ist eine dieser soften Balladen, auf denen das Piano mehr gestreichelt als angeschlagen wird. Der Text könnte ein kurzer Brief sein, den An ganz in sich versunken in einem Straßencafe geschrieben hat. Oder eine Nachricht, die sie, etwas neben sich stehend, auf jemandes Anrufbeantworter hinterlässt. "As Sudden Tears Fall" flirtet mit einer Art psychedelischem Alternative-Country-Feeling. "Nobody´s Fault", ein Duett mit Koen Gisen, bringt chopinesque Akkorde in einen sehr, sehr langsamen, melancholischen und anrührenden Song. "Sister" treibt zwei Cellos, Gitarre und Piano in die Arme von Pop á la Roxy Music. Die wärmende Stille kehrt mit dem einfachen, tagträumenden "Kiss Me" zurück, in dem der Gesang so intim aufgenommen worden ist, das man schon fast das Gefühl hat, sie hauche einem diese Ballade direkt ins Ohr, während die Band wie in einer Bar spielt, in der gerade die Stühle hochgestellt werden. Der Titelsong "Helium Sunset" ist ein unter die Haut gehender Walpurgisnacht-Song, geheimnisvoll, mit "gotischen" verwarpten Akkordeon-Klängen und Waldgeistern, die auf kleine Trommeln schlagen. Leichtfüßige Lethargie macht auf "Medusa" ganz benommen, ein Titel, den Nick Cave bestimmt gern im Repertoire hätte, während "Once Again" eine Hommage an Neil Young und Nick Drake sein könnte.

"Helium Sunset" ist warmer, unaufhaltsamer Treibsand, der einen mit seinen universellen Stories, immer in der Nähe der Ironie, schließlich und gänzlich einsaugt. Die sensible Seele von An Pierlé scheint alle Orte aufzusuchen, die wir selbst höchstens erahnen, uns jedoch nicht zu begehen trauen. Möglicherweise träumt sie bereits die Songs ihres nächsten Albums. Bis dahin reicht dieses noch eine ganze Weile.


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Akustik-Pop aus Belgien, 9. Oktober 2005
Von beautyproof - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
'Helium sunset' der jungen Belgierin An Pierle ist eines dieser vielen unzähligen Alben, die es außerhalb des jeweiligen Heimatlandes des Künstlers bzw. der Künstlerin kaum zu Ruhm und Anerkennung gebracht haben, weil sie eben nicht der international hittauglichen Norm und dem vielfach sinnentleerten Einheitsbrei entsprechen, sondern einen gewissen Anspruch und vielschichtige Komplexität in sich vereinen. Schade eigentlich - denn in diesem Fall verzaubert An Pierle während der 11 (12, mit Hidden Track) Songs des Albums (Laufzeit 55 Minuten) durch feine, düster angehauchte Pop-Perlen mit atmosphärischem Folk-Touch, die überwiegend live eingespielt wurden. Diese besondere Stimmung schlägt sich dann auch in den einzelnen Songs nieder, die eben nicht hemmungslos glattgebügelt wurden, sondern bewusst einige Ecken, Kanten und ungewöhnliche Klänge behalten durften - Björk, Keren Ann, Tori Amos oder Stina Nordenstam lassen grüßen; denen kommt An Pierle übrigens auch stimmlich recht nahe.
Insgesamt ein gutes Album mit verträumt-verschachteltem Akustik-Pop und ohne Schwächen, welches großes Potential seitens der jungen Dame offenbart und auf weitere spannende Veröffentlichungen Hoffnung macht.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Warnung !!! Unerträglich stumpfsinniger Mist !!!, 27. Juni 2004
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Crash and Burn [UK-Import] (Audio CD)
Es tut mir sehr leid, aber alle, die in diesem Album eine Art Reinkarnation von JOHN FOXX' genialem „METAMATIC" sehen, sollten sich wirklich dringend mal die Ohren waschen!!! Ganz abgesehen davon, daß diese Produktion an sich schon der totale Müll ist (mittelmäßiger Sound, schlechter Mix - was der Durchschnittshörer zugegebenermaßen vielleicht nicht wirklich beurteilen kann), so könnte die gesamte Platte hier auch ohne weiteres von jemandem wie WESTBAM stammen, dermaßen erbärmlich sind die Kompositionen!!! Von insgesamt 12 Stücken erreichen gerade mal 4 das Prädikat „gerade noch so erträglich", die restlichen sind lediglich erbärmliches four-to-the-floor-Gestampfe, bei denen man vergeblich nach Melodien oder irgendetwas vergleichbarem sucht, das einen doch noch davon abhalten könnte, diese CD wütend in den Abfall zu werfen. Ich selbst mag JOHNs „METAMATIC" wirklich sehr, sehr gerne (!!!) ... und aufgrund der obigen Rezensionen habe ich mir in freudiger Erwartung dann die „CRASH & BURN" bestellt, was leider ein bitterer Fehler war!!! -- Darum mein DRINGENDER Rat: hört Euch diese CD bitte erst bei einem Bekannten oder im Laden an, bevor Ihr Euer Geld zu Fenster rauswerft!!!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Besser als Kraftwerks letzter Output, 25. August 2003
Diese Rezension stammt von: Crash and Burn [UK-Import] (Audio CD)
Hier gibt es starke Tracks mit Rhythmen á la "Tour de France" (nein, nicht das neue, sondern das 83er), das geniale "Dust and Light" oder tanzbare Songs wie "Sidewalking". Aber auch schräge, düstere Titel wie "Sex Video" oder "Broken Furniture" dringen ans Ohr. Und sanfte beschwingte Titel wie "Smoke" geben Verschnaufpausen.
Etwas rauher und verstörender als "The Pleasures of Electricity" ist "Crash & Burn" bestimmt, aber deswegen nicht schlechter. Manchmal erinnern bestimmte Stücke sogar an Foxx' eigenen Klassiker "Metamatic" oder eben an Kraftwerk. Hier findet bestimmt jeder etwas, der gute Elektronikmusik zu schätzen weiß.
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5.0 von 5 Sternen Mal wieder typisch...
Der "Altmeister" und Pionier des Synthi-Pop macht's halt immer noch besser als seine diverse Nachahmer. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2004 von ctwanten

5.0 von 5 Sternen Metamatic 2003
John Foxx & Louis Gordon veröffentlichten mit Crash And Burn ihr 3. gemeinsames Album nach dem im Jahre 2001 erschienenen Longplayer "The Pleasures Of Electricity". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. September 2003 von Frank Hentschke

5.0 von 5 Sternen CRASH_________BURN_________FOXX
Für einen fan ist dieses album natürlich ein (must have)!!!!!!!
johns stimme und elektronic ist genial
alles klingt ein bischen nach METAMATIC revival und 4/4... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. August 2003 von Flash

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