Helene Düperthal, geb.1959 mitten in Köln ist durch und durch Rheinländerin, hat aber seit langem auch starke Wurzeln im Sauerland.
Für die 7-fache Mutter und studierte Dipl. Religionspädagogin gehört das Thema Sterben, Tod und Trauer seit der Jugend zu ihrem Leben. Die vielen Jahre im ambulanten Hospizdienst (ehrenamtl.), wie auch Ausbildungen zur Trauerbegleiterin und Trauerrednerin sensibilisierten sie in besonderer Weise für Menschen im Bereich der "Lebensweichen", wie sie es nennt.
Insbesondere der Umgang mit Kindern bei Bestattungen bewegte sie mit "Wie kommt der große Opa in die kleine Urne" zum Stift zu greifen und ein Kinderbuch zu schreiben, und damit allen Menschen ans Herz zu legen, die Umgang haben mit Kindern im Bereich von Tod und Trauer. Es war ihr so wichtig, dass sie es sich nicht nehmen ließ selbst aktiv zu werden und dieses Buch im hierzu gegründeten "Lebensweichen-Verlag" herauszubringen denn sie wollte nicht lange auf einen größeren Verlag warten: "Das Buch wird jetzt gebraucht", so die Worte von Helene Düperthal. Inzwischen sind in ihrem Verlag weitere Bücher für Erwachsene wie Kinder erschienen, die gefragt sind nicht nur im Kreise von Bestattern, Hospizen und Trauergruppen. Gerade die Kinderbücher "Omimas letzter Umzug" und das zuletzt erschienene "Gänseblümchen für Omima" eröffnen das Gespräch mit der Fragestellung: Was kann - was möchten - was müssen wir unseren Kindern ermöglichen, wenn es um den letzten Abschied geht.
Helene Düperthal ist nicht nur in Kindergärten, sondern auch in Senioren- und Frauenkreisen gern gesehener Gast wenn es um die Fragen der letzten Lebensweiche geht.