Vor 3 Jahren habe ich mein Motorrad verkauft und bin auf das MTB umgesattelt und selbst meine Frau hat sich inzwischen anstecken lassen. Seitdem wird gefahren, geschraubt, verglichen und fachgesimpelt. Und selbstverständlich kommt man früher oder später an den Punkt, an dem man sein Training effizienter und seine Ernährung intelligenter gestalten möchte. Allen Bikern, die das aus ihrer eigenen Erfahrung kennen, wird mit diesem Buch ein unglaublich witziger (Zerr)Spiegel vor die Nase gehalten.
Ein unbekannter und unbenannter Durchschnittsbürger lässt sich aus einer Bierlaune heraus mit seinem Freund darauf ein, am Ende der Saison gemeinsam einen der schwersten Marathons überhaupt zu fahren. Doch wie kommt man von der Couch auf das MTB, wenn man es sich in seinem Alltag so schön bequem gemacht hat und alles seinen gemütlichen Gang geht? Mit viel Wortwitz und Liebe in etliche Kleinigkeiten wird der Weg der Leiden beschrieben, man findet sich in vielen Absätzen an der einen oder anderen Stelle wieder und ich habe des Öfteren das Buch aus der Hand legen müssen, weil ich vor lachen nicht mehr weiterlesen konnte.
Das Buch ist eine Liebeserklärung an sich selbst, an den MTB-Sport und an jeden Hobby-Fahrer, der viel Zeit und noch mehr Geld in sein Hobby investiert. Ich kenne die Berichte und Beiträge des Autors aus der BIKE übrigens nicht, von daher war also alles an diesem Roman für mich Neuland.